10 Jahre Kampf der Künste

„Das sind wir: Wir brennen, wir sprechen, wir weinen, wir schreien, wir hoffen, wir zittern, wir lieben, wir zetern. Wir sind: Poeten und Geschichtenerzähler, Akrobaten, die auf roten Fäden balancieren. Wir sind Freunde und wir sind Hamburg, wir sind groß und wir sind laut, wir sind: 10 Jahre Kampf der Künste“, lassen die Poetry Legenden der Stadt verlauten.

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Hamburgs großartige Wortakrobaten lassen es anlässlich des 10. Geburtstags auch krachen: Erst auf der Bühne des Mojo Clubs, später auf der Tanzfläche, denn nach dem Bühnenprogramm gibt es eine Aftershow-Swingparty der Extraklasse. Außer den Poetry Slammern sind das DJ-Duo Les chats de nuit aus Dresden mit dabei.

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10 Jahre Kampf der Künste, Moderation: Michel Abdollahi, Gala und Swing-Party, 5. Juni 2015 20.00 Uhr,  Mojo Club

Das große Bunker Slam Finale

Moderation: Michel Abdollahi 

Das schon legendäre Jahresfinale des größten Poetry Slams Europas naht. Die Finalisten haben sich in der härtesten Arena Deutschlands qualifiziert: Dem Bunker Slam. Die Poeten haben gekämpft um Gunst und Genius, haben mit Worten und Wahnsinn geschmissen und dabei Köpfe und Ohren getroffen. Sie haben Geschichten wie Pfeile auf  Spannungsbögen aufgezogen und sie blitzschnell durch den jedes Mal bis zum Bersten gefüllten Bunker sausen lassen. Diese Finalisten sind so bekannt wie ihre Wortgewandtheit: Sie alle sind Sieger in der Arena gewesen, sie alle haben bereits im vergangen Jahr gewonnen. Am 6. Januar 2015 wird in der Laeiszhalle entschieden, wer am Ende der große Sieger des größten europäischen Poetry Slams sein wird. Wer da nicht von Superlativen spricht war noch nie beim Bunker Slam.

Di 6. Januar 2015, 20:00 h / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal 
Veranstalter: Talent-Kultur e.V.

Alles wird gut, und zwar morgen!

Wer kann schon wissen, dass man auch im Chaos das Glück finden kann?

Bücher[Mahoni, Toni: Alles wird gut, und zwar morgen. Galiani Berlin, 2014.]
 

Der Protagonist Toni Mahoni (alkoholgeschädigt) findet sich jäh mit dem Ende seiner Beziehung konfrontiert. Sein Freund Meta Mallorca überredet ihn, Urlaub auf dessen Lieblingsinsel zu machen… Nichts Besonderes eigentlich, bis beide auf einer rauschenden Party der Schönen und Reichen landen und Toni in einem Anfall von Liebeshunger eine wertvolle Statue kaputt macht. Blöd, dass der Villeninhaber „irgendein hohes Tier“ im spanischen Kulturministerium und die Statue, eigentlich ansässig im Nationalmuseum, nur „geliehen“ ist. Mahoni hat sich also nullkommanix zum einen handfesten Ärger und zum andern einen Deal mit den handgreiflichen Söhnen des Ministers eingehandelt: Als „richtig berühmter Bildhauer“ ausgegeben macht er sich daran, einen würdigen Ersatz für das zerstörte Kunstwerk zu finden. Und dieses Vorhaben entpuppt sich zu einer regelrechten Odyssee, die ihn und alle, die ihm helfen wollen, für eine ganze Zeit in Atem hält!

Absolut komisch, irgendwie abgefahren und sehr unterhaltsam! Mein Tipp, wenn es mal keine schwere Kost, sondern eine lustig-leichte Geschichte sein soll. Vielleicht im Sommerurlaub, für diejenigen von Ihnen, die den noch vor sich haben?!

Und natürlich kann ich Ihnen auch mal wieder sagen, wo und wann Sie den Autor live erleben können: Na klar, beim Harbour Front Literaturfestival! Toni Mahoni liest am 14. September 2014 im Nochtspeicher.

 

 

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