Suzanne Vega in der Fabrik

von 2. Oktober 2016 0 , , Permalink 4
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Foto: Richard Huber

Die New Yorker Sängerin und Songschreiberin mit der hellen, warmen Stimme Suzanne Vega hat sich mit Hits wie „Luca“ und dem A-cappella-Song „Tom’s Diner ins musikalische Gedächtnis ihrer Fans gebrannt. In zwei Wochen erscheint mit „Lover, Beloved: Songs from An Evening With Carson McCullers“ ihr neues Album, das sie jetzt auf einer Deutschlandtournee vorstellt.

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Open Flair

Festivals haben ihre ganz eigene Dynamik.* Egal ob Klassik, Jazz, Rock oder Kleinkunst, egal ob direkt vor der Haustür oder weit weg in der Provinz, sie entreißen einen dem Alltag. Für ein paar Tage oder Stunden ist man ganz weit weg, lauscht, tanzt, unterhält sich.

So erging es mir am vorletzten Wochenende. Das Open Flair in Eschwege* ist unter den Festivals der Gemischtwarenladen. Es gibt Kleinkunst, Comedy, große Rockbands (Beatsteaks, Kraftklub, Monsters of Liedermaching), unbekannte, noch nicht so bekannte und Szene-bekannte Bands (Kitty, Daisy and Lewis, Django 3000), Straßenkunst. Ach und immer wieder Momente, die uns Gäste überraschen und einen Moment verzaubern.

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RHIANNON GIDDENS

von 19. Juni 2015 0 , , Permalink 5

Rhiannon Giddens Herz schlägt für Folk, Blues und die Wurzeln der US-amerikanischen Musik. Schon seit Beginn standen Neuinterpretationen und Umgestaltung traditioneller Stücke im Fokus ihres künstlerischen Werkes. Heute verkörpert GIDDENS ein echtes amerikanisches Original – eine Künstlerin mit einer beeindruckenden Stimme, die Amerikas musikalische Vergangenheit in die Zukunft transportiert. Im Juli ist RHIANNON GIDDENS für einen exklusiven Konzertabend in Hamburg im Mojo Club zu Gast und wird die Stücke ihres Solo-Albums live präsentieren.

08.07.2015 RHIANNON GIDDENS im Mojo-Club, Reeperbahn 1, Hamburg; Einlass ab 19.00 h

Die schwarze Schule

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai, also heute!, haben wir hier und im Mathilde Mag seit dem 1. Mai jeden Tag einen oder zwei Künstler vorgestellt. Heute Den Sorte Kole.

Die beiden dänischen „Plattendreher“ Simon Dokkedal und Martin Højland sind gelegentlich schon mal als Sample Druiden bezeichnet worden. Wer sich die Musik der beiden Djs aus der Schwarzen Schule, nicht anderes heißt Den Sorte Skolen auf dänisch, anhört, kann sich der Meinung womöglich anschließen. Ihre Platten nennen sie Mixtapes und zählen sie als Lektionen durch. Angekommen sind sie gerade bei Lektion III . Diese Album brachte ihnen ihnen nicht nur Anerkennung sondern auch spannende Zusammenarbeiten wie mit Trentemøller und den Job als „composers in residence“ beim Danish National Chamber Orchestra ein.
Zu Jacky Terrasson & Stéphane Belmondo bitte hier entlang.

Bleibende Vergänglichkeit

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Gianni Mimmo und Alison Blunt.

Anhaltende Vergänglichkeit – so kann man die Welt auch beschreiben. Der Sopransaxofonist Gianni Mimmo und die Geigerin Alison Blunt sehen die Welt wohl so. Jedenfalls haben sie ihr Album Lasting Ephemerals genannt, das sie in einer Kirche in London aufgenommen haben. Freie Improvisationen, die Moment, Raum und Stimmung als Inspiration nutzen, sind bei den Aufhahmen entstanden
Zur Old Merry Tale Jazzband bitte hier entlang.

Geräuschkulisse

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Heenan Melbye Windfeld.

Wenn man’s genau nimmt, ist alles, was uns umgibt Klang. Insektensummen, Uhrticken, Blätterrascheln oder das Rauschen von Wasser – alles klingt. Und wenn man noch genauer hinhört, dann hören sich solche Geräusch total abstrakt an. Das ist die Welt, wie Chris Heenan, Christian Melbye und Adam Pultz Windfeld sie hören. Das Trio taucht tief ein in die Töne und improvisiert mit ihnen summende, tickende, raschelnden, rauschende Klang-Kompositionen.
Zu Eva Kruse bitte hier entlang.

Vierte Welt

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Jon Hassel.

Er nennt seine Musik vierte Welt und wie aus einer anderen Welt klingen seine minimalistische Arrangements gelegentlich. Jon Hassels Musik ist eine Kreuzung aus althergebrachter Klassik und digitalem Neuen, Orient und Okzident, sorgfältig komponiert und spontan improvisiert. Er selbst nennt seine Musik „coffee-colored classical“. Darunter können Sie sich nichts Rechtes vorstellen? Dann kommen Sie Samstag Abend um 11 ins Hafenmuseum und hören Sie selbst.
Zu Manu Delago bitte hier entlang.

Tonmalerei

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute das Pablo Held Trio.

Wenn Architektur in Stein gegossene Musik ist wie manche sagen (schauen Sie mal auf die Elbphilharmonie, wenn sie beim Elbjazz sind, dann sehen Sie, was ich meine), dann ist Musik, Jazz allemal, in Töne getropfte Malerei. Natürlich nicht bei jedem Musiker tropfen Töne, bei manchem Rocker knallen sie rockend ins Tal, im Swing drehen sie sich fröhlich um sich selbst. Beim Jazz Pianisten Pablo Held aber, da kann das passen. Das Konzert am Samstag wird ein klangliches Erlebnis, da bin ich ganz zuversichtlich
Zum Pascal Schumacher Quartett bitte hier entlang.

Jäger

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Lars Greve + Aske Zidore.

Lars Greve und Aske Zidore sind Jäger, Jäger von Sounds. Das hochgelobte Album Breidablik verstehen Greve und Zidore als ein Portrait der Landschaften ihrer Kindheit. So ähnlich wollen der Saxofonist Greve und der Produzent Zidore auch auf dem Elbjazz arbeiten. Am ersten Tag des Festivals, am Freitag wollen sie Geräusche im Freihafen aufzeichnen, einen Tag später werden diese Sounds als Basis für Greves klangintensive Improvisationen dienen.
Zu Angelika Niescier, Simone Zanchini und Stefano Senni bitte hier entlang.

Masken

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Mathilde Mag jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Lambert.

Ob das im Jazz nun auch nötig ist. Ich habe da so meine Zweifel. Jedenfalls hat der Jazz Pianist Lambert sich beim Rapper Cro das Prinzip Verkleidung abgeschaut. Die Pandamaske ersetzt er durch eine Langohrmaske und statt hiphoppiger Rhymes spielt er wunderschöne, manchmal melancholische Klaviermelodien. Und hinter seiner Tastenkunst muss sich Lambert nun nicht verstecken.
Zu Kuu bitte hier entlang.