Oh BOY!

Foto: Debora Mittelstaedt

Das Duo BOY besteht aus der Hamburger Musikerin Sonja Glass und der Zürcher Sängerin Valeska Steiner. Die beiden gründeten ihre Band vor acht Jahren, nachdem sie sich bei einem Popkurs der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennengelernt hatten. Bereits ihr Debütalbum „Mutual Friends“ wurde ein Hit und gewann eine Goldene Schallplatte. Ihr Song Little Numbers“ wurde durch die Comedy „Knallerfrauen“ und als Titelmelodie des Films „Kein Sex ist auch eine Lösung“ berühmt.

BOY haben ihre Symbiose aus organischen, akustischen Elementen und Synthie-Sounds weiterentwickelt. Ihre Songs sind ein dichtes und doch luftiges Geflecht aus ihren eigenen Erfahrungen. Ihre Arrangements werden von direkten und berührenden Texten komplettiert und sind durchwoben von Wärme, Empathie und der Möglichkeit, sich in den Geschichten wiederzufinden. Ihr neues Album „We were here“ ist eine Sammlung von Songs, die von persönlichen und doch universellen Momenten im Leben erzählen.

Jetzt geben BOY endlich wieder zwei Konzerte im Hamburg.

BOY Do 10.9., 20.00, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

BOY Mi 25.11., 19.00, Große Freiheit 36, Hamburg

 

 

 

RHIANNON GIDDENS

von 19. Juni 2015 0 , , Permalink 5

Rhiannon Giddens Herz schlägt für Folk, Blues und die Wurzeln der US-amerikanischen Musik. Schon seit Beginn standen Neuinterpretationen und Umgestaltung traditioneller Stücke im Fokus ihres künstlerischen Werkes. Heute verkörpert GIDDENS ein echtes amerikanisches Original – eine Künstlerin mit einer beeindruckenden Stimme, die Amerikas musikalische Vergangenheit in die Zukunft transportiert. Im Juli ist RHIANNON GIDDENS für einen exklusiven Konzertabend in Hamburg im Mojo Club zu Gast und wird die Stücke ihres Solo-Albums live präsentieren.

08.07.2015 RHIANNON GIDDENS im Mojo-Club, Reeperbahn 1, Hamburg; Einlass ab 19.00 h

MOJO ESSENTIALS MIT DEN ORIGINAL JAZZROCKERS

Bei den Mojo Dancefloor Jazz Nächten ist der Star des Abends und Taktgeber unter der glitzernden Discokugel die Musik. Am kommenden Samstag legen die ORIGINAL JAZZROCKERS auf und Genreüberschreitungen stehen bei ihnen auf der Playlist: egal ob Sweet Soul, Deep Funk oder Funky Latin und Bossa, es finden sich bassfrequenter Elektrofunk neben HipHop und Breakbeat auf den rotierenden Plattentellern wieder: Brandneue Remixe und vergessene Lieblinge der Nacht pushen das Publikum. Kennzeichen ist der Groove. Die Plattenkoffer der ORIGINAL JAZZROCKERS sind bis zum Rand gefüllt mit dem Schwarzem Gold, das den Stoff für die MOJO DANCEFLOOR JAZZ NÄCHTE liefert. Keep jazzin’ and keep dancin’…

13.06.2015 ab 23.00 h MOJO ESSENTIALS: THE ORIGINAL JAZZROCKERS

10 Jahre Kampf der Künste

„Das sind wir: Wir brennen, wir sprechen, wir weinen, wir schreien, wir hoffen, wir zittern, wir lieben, wir zetern. Wir sind: Poeten und Geschichtenerzähler, Akrobaten, die auf roten Fäden balancieren. Wir sind Freunde und wir sind Hamburg, wir sind groß und wir sind laut, wir sind: 10 Jahre Kampf der Künste“, lassen die Poetry Legenden der Stadt verlauten.

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Hamburgs großartige Wortakrobaten lassen es anlässlich des 10. Geburtstags auch krachen: Erst auf der Bühne des Mojo Clubs, später auf der Tanzfläche, denn nach dem Bühnenprogramm gibt es eine Aftershow-Swingparty der Extraklasse. Außer den Poetry Slammern sind das DJ-Duo Les chats de nuit aus Dresden mit dabei.

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10 Jahre Kampf der Künste, Moderation: Michel Abdollahi, Gala und Swing-Party, 5. Juni 2015 20.00 Uhr,  Mojo Club

DIE LANGE NACHT DER ZEIT: HATE POETRY

Im Battle um die krassesten Leserbriefe und die schlimmsten Drohmails stehen die ZEIT-Redakteure ÖZLEM TOPCU und YASSIN MUSHARBASH, die freien Journalisten MELY KIYAK und HASNAIN KAZIM, DENIZ YÜCEL von der taz und die Spiegel-Redakteurin ÖZLEM GEZER. Moderiert wird der „Hate Peotry Slam“ von DORIS AKRAP, Redakteurin der taz. Die Veranstaltung feiert den ersten Geburtstag von ZEIT Hamburg.

Donnerstag 07.05.2015 19.30 Uhr im Mojo Club, Eintritt kostenlos bei Anmeldung unter: www.zeit.de/ZEITnacht .

Ghostpoet

Die meisten von uns sind, auch wenn es oberflächlich betrachtet auf den ersten Blick anders wirkt, letztlich ziemlich gleich. Dabei liegt die Ähnlichkeit im Detail…oder, wenn man sich die Sache von ganz Nahem anschaut, in der Sache der Natur und unserer Einzelteile. Nämlich unserer Knochen, dem Blut, der Haut und unserer Seelen – und auf dieser Ebene gleichen wir uns alle. Und jeder von uns durchläuft von Zeit zu Zeit Höhen und Tiefen. Doch auch daran gleich wir uns alle: Wir entscheiden, was wir aus dem morgigen Tag machen, sind so gesehen also Schmied unseres eigenen Glücks.

„Shedding Skin“ ist das dritte Studio-Album und ein mutiger Neustart für den Londoner Obaro Ejimiwe. Nachdem sich der Künstler Album „Some Say I So I Say Light“ mit den Tiefen einer Beziehungstrennung beschäftigte und sich persönlich und seine Gefühle in den Mittelpunkt des Geschehens stellte, nimmt er auf „Shedding Skin“ Abstand, um sich auf das zu fokussieren, was er liebt: sitzen, beobachten, überdenken, erschaffen.

Die zehn Songs ergeben ein perfektes Ganzes und jedes der Lieder hat seinen eigenen, nicht austauschbaren Platz. Die Höhen und Tiefen darin handeln von häuslicher Gewalt, dem aufrüttelnden Aufeinandertreffen mit der Ex-Partnerin und ihrem neuen Liebhaber, die Verlegenheit am Morgen nach einem One-Night-Stand bis hin zur Wahrnehmung von Obdachlosen. Schwerwiegende Emotionen, doch mit genug Abstand betrachtet und artikuliert, um mehr aufzurütteln als zu ersticken.

Millionen Menschen, die sich durch ihr Leben kämpfen und trotz ihrer Schwächen, Makel und ihrer teilweise unerreichbaren Ambitionen auf ihre Weise doch perfekt sind. „Shedding Skin“ zelebriert diese unterschiedlichen Identitäten, feiert das Kleingliedrige im großen Ganzen. So zeigt das Cover des Albums auch einen kleinen Teil Obarao Ejimiwes, alias Ghostpoet – nämlich eine Zelle des Künstlers, wie sie auch in jedem anderen Menschen vorkommt.

Während Ghostpoet lernt und wächst, wie wir alle, ist „Shedding Skin“ eine ziemlich gute Momentaufnahme des Schaffen eines Künstlers, der eine neue Tür öffnet und das Beste aus dem Hier und Jetzt macht.

Ghostpoet in eine Kategorie einzuordnen ist schlicht unmöglich, aber vielleicht ist das auch gar nicht nötig. Er nimmt uns mit auf eine Reise in eine wohlig-melancholische Gedankenwelt, die wir so schnell nicht mehr verlassen wollen.

 Mi, 06.05.15, 21:00 Hamburg, Mojo Clu

 

 

NILS WÜLKER im Mojo Club

Nils Wülker ist einer der erfolgreichsten Trompeter und Songwriter in Europa. Im Februar 2015 veröffentlichte der Wahl-Hamburgers sein achtes Album „Up“. Die dreizehn Songs sind in gut sieben Monaten und in fünf Ländern mit Kollegen wie Max Mutzke, Xavier Naidoo, Sasha, Jill Scott und Lauren Flynn entstanden.

Der Durchbruch gelang Nils Wülker mit dem Album „High Spirits“, welches er noch vor seinem Uniabschluss veröffentlichte und für das er viel Lob von Kritikern und Publikum erhielt. Vor kurzem hat er für sein 2007 erschienenes Album „Safely Falling“ einen German Jazz Award in Gold für mehr als 10.000 verkaufte Einheiten vom Bundesverband der Musikindustrie entgegengenommen.

NILS WÜLKER ist ab April mit seiner Band in den Clubs Deutschlands zu Gast und präsentiert sein neues Programm auf einer ausgedehnten Tournee. Am 17. April spielt er im Mojo Club.

 17.04.2015, Einlass ab 19.00 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

DIE ORIGINAL JAZZ ROCKERS IM MOJO

Diesen Samstag kehren mit Oliver Korthals und Marcus Lee zwei der ORIGINAL JAZZROCKERS an die Turntables unter der Reeperbahn zurück. Schwarzes Gold liefert den Stoff aus dem die Mojo Dancefloor Jazz Nächte gemacht sind. Die Plattenkofferder DJs sind bis zum Rand gefüllt: Egal ob Sweet Soul, Deep Funk oder Funky Latin und Bossa, es finden sich Elektrofunk neben HipHop und Breakbeat wieder – das Kennzeichen ist der Groove. Taktgeber unter der funkelnden Discokugel: die Musik. Don’t stop dancing.

28.03.2015  ab 23.00 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

SOUL ALLNIGHTER

Endlich! Der Frühling ist da und die letzten winterlichen Abende in der heimeligen Kamenate sind überstanden. Gute Laune und der Wunsch etwas zu unternehmen kommt von ganz alleine. Wer Ostern keinen Ausflug plant, sollte sich den SOUL ALLNIGHTER im Mojo Club nicht entgehen lassen, der diesmal mit einer Doppelshow aufwartet: Film Screening plus All Night Dancing. Mit „NORTHERN SOUL“ (The Film | Universal) ist jetzt bereits der zweite abendfüllende Spielfilm erschienen, der den britischen Rare Soul Hype der frühen 1970er Jahre thematisiert. Aus diesem Anlass haben die FAB BOY TWO, Regisseurin Elaine Constantine und Produzent Marco Santucci aus London für ein exklusives Film-Screening eingeladen.

Der bekannten Fotografin Elaine Constantine ist mit „NORTHERN SOUL“ ein sehenswerter Spielfilm über die englische Northern Soul Bewegung in den frühen 1970er Jahren gelungen. Der Film glänzt mit einer authentischen Ausstattung und verblüffenden Tanzszenen. „NORTHERN SOUL“ basiert auf fiktive Geschehnisse rundum die damalige Hochburg des Northern Soul, dem Wigan Casino. Mit Elaine Constantines Film begibt man sich auf eine Zeitreise in die Ära, als englische Working Class Kids zum ersten Mal einen nicht enden wollenden Rave kreierten: Mit eigenem Mode- und Tanzstil, eigener Musik und massenweise Pillen, um die Wochenenden im Norden Englands durchfeiern zu können.

Nach dem Film geht es nahtlos auf der Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden weiter. Marco Santucci wird zusammen mit den FAB BOY TWO und LARS BULNHEIM den SOUL ALLNIGHTER beschallen. Der erfolgreiche Industrie-Designer und Produzent Santucci gilt im Privaten auch als ausgewiesener Vinyl Collector und ist ein gern gesehener DJ auf britischen Rare Soul Veranstaltungen.

Soul Allnighter Logo

5. April 2015 Ÿ 20 Uhr Film Screening, Ÿ 23 Uhr Allnighter, MOJO CLUB Ÿ REEPERBAHN 1

Der Klang der Berge: Alpenmusik-Festival im Mojo

Mnozil Brass, Foto: Carsten Brunnemann

Klingt schräg, ist schräg, aber bestimmt auch unterhaltsam und spannend: Vom 22. bis 24. April findet im Mojo Club das Elbphilharmonie Alpenmusik Festival statt. Zwölf flippige junge Künstler und Ensembles aus den Alpenregionen werden auftreten, die Traditionelles in neues Gewand stecken und mit einer spannenden Fusion aus traditioneller Musik, Klassik, Pop und Jazz aufwarten.

Attwenger_Foto_Gerald_von_ForisAltwenger, Foto: Gerald von Foris

An vier Abenden präsentieren ganz unterschiedliche Formationen aus den Alpenregionen Österreich, Schweiz und Deutschland ihre abwechslungsreiche Musik. Und die reicht vom hochkarätigen Vokalgesang aus den Alpendörfern über Blasmusik mit neuen, ungewöhnlichen Interpretationen der Klassik und des Jazz bis zu poppigen Stücken auf landestypischen Instrumenten wie Hackbrett, Zither, Alphorn und Trümpy, von den traditionellen Tanzgeigern und sogenannten Tanzbodenstücken bis hin zu Maultrommel, Gesang und Akkordeon-Pop. Mit von der Partie sind natürlich auch traditionelle Ensembles, aber auch bekannte Namen wie MNOZIL BRASS oder der Jazzer MATTHIAS SCHRIEFL, die sich auf ihre (volks-)musikalischen Wurzeln besinnen. Junge Bands wie KOFELGSCHROA erweitern den Klang ihrer Heimat um Rock/Pop-Einflüsse, während Erzmusiker wie FRANUI oder FALTENRADIO Brücken zur Klassik schlagen.

Franui_c_Rainer_PfistererFranui, Foto: Rainer Pfisterer

Ergänzt wird das Festival »Alpenmusik« durch einen Workshop für österreichische Volkstänze mit Volksmusikforscher und Violinist Rudi Pietsch, einem Jodel-Workshop mit dem Engel-Chörli Appenzell sowie mit dem Auftritt eines vierköpfigen Hamburger Alphornquartetts.

In Ermangelung echter Hamburger Berge treten alle Akteure unter Tage im Mojo Club auf der Reeperbahn auf. Holladihi!

  1. bis 25. April 2015, Elbphilharmonie Alpenmusik-Festival im Mojo-Club, Reeperbahn 1, Hamburg