Lange Nacht der Literatur

Meistens denken wir uns Literatur als eine eher stille Angelegenheit. Eine Autorin schreibt leise und konzentriert an einem Schreibtisch, vielleicht mit Blick in die Natur zwecks besseren Nachdenkens. Ein Leser sitzt in einem Ohrensessel und vertieft sich in die Buchstabenwelt eines Romans. Jahrhundertlange, ach was: Jahrtausendelang war das anders: Märchen, Sagen und Geschichten wurden erzählt und weiter erzählt.

Daran knüpft die Lange Nacht der Literatur in Hamburg an. Am zweiten September werden Autoren und Schriftstellerinnen an 42 Veranstaltungsorten in und um Hamburg aus ihren Werken vorlesen. Um 17 Uhr geht es los. Mit Gisa Pauly zum Beispiel. Die liest im Pinneberger Bücherwurm aus ihrem Sylt Krimi „Vogelkoje“. In Barmbek liest Mechthild Borrmann um 18 Uhr aus ihrem Roman „Trümmerkind“. Henning Sußebach liest zur selben Zeit in Winterhude aus seinem Reportageband „Deutschland ab vom Wege“. Nur eine halbe Stunde später, um 18:30 Uhr beginnt Fatma Aydemir bei Cohen + Dobernigg im Karoviertel aus ihrem Roman „Ellenbogen“ vorzulesen. Um 19 Uhr wird Stevan Paul aus seinem Roman um den Kochkünstler „Der große Glander“ lesen, in Hamm in der Buchhandlung „Seitenweise“. Die spätesten Veranstaltungen starten um 20 Uhr, etwa das moderierte Gespräch „Mord ohne Grenzen“ von Orkun Ertener und Merle Kröger in der Zinnschmelze in Barmbek. Um 22 Uhr klingt die Lange Nacht der Literatur im Kulturhaus 73 auf der Schanze aus.
Alle Lesungen finden Sie hier.

Erotische Kunst und Literatur in der Boutique Bizarre

Erotische Auftragsarbeiten und Burlesque Art der Künstlerin Sherin L’Artiste bilden die Schwerpunkte der kommenden Ausstellung in der Galerie der Boutique Bizarre, die am 8. Juni 2017 um 19.00 Uhr zur Vernissage einlädt. Passend zum Thema Erotik und Leidenschaft liest die Berliner Autorin Theresa S. Grunwald aus Ihrem Buch „Die Bändigung des Biestes“.

Ausstellungsdauer
8. Juni bis 24. Juli 2017

Boutique Bizarre. Reeperbahn 35. Hamburg. Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 02.00 Uhr

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Die Bändigung des Biestes – Lesung

Theresa S. Grunwald, Autorin des Luxury Kink Blogs www.coeurdumal.com, wird mit Ihrer Präsenz und einer Lesung aus ihrem Buch „Die Bändigung des Biestes“ den Abend bereichern.


Erotik im Auftrag

Diese Ausstellung zeigt die intimsten Exponate, die Sherin auf ihrer Reise durch das Land der Erotik und Fantasie gesammelt habe. Aufträge erotischer Kunst führen sie nicht selten zu Bildideen, die ihr vormals fremd waren und eine außerordentliche Bereicherung ihrer Bilderwelt sind. Zum ersten Mal stellen ihre Kunstmäzene die Originale der Auftragsarbeiten zur Verfügung.


Burlesque Art

Burlesque ist eine ihrer liebsten Inspirationsquellen geworden. Neben einigen Arbeiten des Burlesque Kalenders 2018 werden einige Skizzen, die während des Hamburger Burlesque Festival 2017 entstanden sind, zu sehen sein. Ein wunderschönes Potpourri verschiedenster Charaktere und Darbietungen. Zeichnungen unserer lokalen Größen Belle La Donna, Eve ChampagneHedo Luxe, Golden Treasure, Nathalie Tineo (The Sinderellas) u.a. sind auch dabei. In diesen Arbeiten zeigt Sherin ihre ganz persönliche Wahrnehmung dieser Welt des Glamours und unendlicher Fantasie.

 

 

Schauspielhaus öffnet FAQ-Room

Frequently Asked Question ist auf vielen Websites die Rubrik, in der wiederkehrende Fragen beantwortet werden – Once and for all.
Das Schaupielhaus geht unter dieser Überschrift den politischen, sozialen und philosophischen Fragen unserer Zeit nach.
In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Filmpräsentationen diskutierten Gäste wie Slavoj Žižek, Alexander Kluge oder Jenny Erpenbeck die unbequemen Themen der Gegenwart. Außerdem stellt das Schaupielhaus in dieser Reihe seine Inszenierungen aktueller, politischer Texte wie Michel Houellebecqs Roman »Unterwerfung« oder Ayad Akthars Stück »Geächtet« zur Diskussion.
Am 19. 10.2016 beschäftigt sich der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel sich mit der Frage, wie hoch der Preis für eine demokratische Revolution sein darf. Kann ein demokratischer Regimewechsel mit militärischen Mitteln gerechtfertigt werden? Und: Welche Mitschuld tragen Europa und die Vereinigten Staaten an der Katastrophe des syrischen Bürgerkriegs?
Am 2. 11.2016 wird Carolin Emcke das Wort führen Gegen den Hass. Die neue Preisträgern des Friedenspreises des deutschen Buchhandels spricht sich in ihrem neuen Buch gegen das fremdenfeindliche Ressentiment, gegen die Unkultur des „man wird doch wohl mal sagen dürfen“, gegen die Gewalt und vor allem gegen die Logik des Reinen, die alle Fanatiker zur Zeit einnehmen.

Joy Fielding @ Harbourfront Literatur Festival

von 29. September 2016 0 , , Permalink 6

Besonders bei Frauen ist die kanadische Autorin Joy Fielding außerordentlich beliebt. Am Dienstag war sie in Hamburg auf dem Harbourfront Literaturfestival zu Gast und schon im Aufzug zum Übel und Gefährlich war die Welt weiblich. Kurz glaubten wir, Frau Fielding führe mit uns hinauf in den vierten Stock, eine Leserin meinte sie vom Foto in der Zeitung wieder zu erkennen und nickte verschwörerisch in ihre Richtung.

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Der Schmerz

 

von Zeruya Shalev. Wirklich, es gibt wahnsinnig viel, was einem Bewohner Israels Schmerzen bereiten könnte: Die ungelöste Palästinenser-Frage, das mitunter feindliche Verhältnis zu den Nachbarstaaten, Leider in der Region, eine gelegentlich turbulente Gestaltung des politischen Lebens in der einzigen (!) Demokratie der Region. Bei der israelischen Erfolgsautorin Zeruya Shalev verlagert sich der Schmerz eher nach innen. Ihre Ich-Erzählerin Iris leidet verschiedentlich unter körperlichen und seelischen Beschwerden. Vor Jahren wurde sie Opfer eine Sprengstoffattentats auf einen Linienbus, seither strahlt der Schmerz aus der Hüfte unablässig in ihre Leben.

Maria Schrader - Elbsalon

Dagegen kann weder ihr beruflicher Erfolg als Direktroin einer Schule, noch ihr netter, über Jahre vielleicht ein bisschen langweilig gewordener Ehemann etwas anrichten. Ihre fast erwachsenen Kinder Omer und Alma können es nicht, die schon gar nicht. Tochter Ala ist vor kurzem nach Tel Aviv gezogen und kommt mit dem erwachsenen Leben zur Sorge der Eltern nur mäßig zurecht. Sie verstrickt sich in eine Liebesbeziehung zu ihrem viel älteren Chef. Und dann trifft Iris in der Schmerzsprechstunde ihre Jugendliebe Eitan wieder. Fast dreißig Jahre haben sie sich nicht gesehen, aber nur ist er mit einem Schlag wieder da, der Schmerz so plötzlich und unerwartet von ihm verlassen worden zu sein, die Gefühle von damals.

Zeruya Shalev

Noch weiß ich nicht, wie die Geschichte ausgeht, die Zeruya Shalev gestern Abend beim Harbour Front Literatur Festival in wenigen hebräischen Sätzen angedeutet und Maria Schrader wunderschön auf Deutsch zum Leben erweckt hat. Aber ich weiß, dass ich herausfinden werde, was die Autorin im Gespräch mit Moderatorin Shelly Kupferberg  hat anklingen lassen.

Im übrigen sei im Nachtrag erwähnt, dass die israelische Bürgerin Zeruya Shalev am liebsten zwar an einem anderen friedlicheren, weniger heißen Ort als Israel leben würde, dass die Dinge die Kriege, politischen und gesellschaftlichen Streitigkeiten in ihrer Heimat sie aber keineswegs kalt lassen. Im Gegenteil.

Verheissung

Krimi geht immer. Von Jussi Adler Olsen sowieso. Und wenn auch noch Kommissar Carl Mørck die Ermittlungen in einem spannenden Fall übernimmt, könnte das doch nun wirklich schon fast eine Garantie für ein gutes Buch sein… Finden Sie auch?

Dann habe ich heute mal wieder einen absolut heißen Buchtipp mit passender Lesung noch in diesem Monat für Sie!

Im April kommt der sechste Fall für das Sonderdezernat Q in die deutschen Buchläden:
Verheißung
17 Jahre lang recherchierte der Polizeikommissar Christian Habersaat, um den Fall einer kopfüber in einem Baum hängenden toten Frau zu lösen – vergeblich! Kurz nachdem er Carl Mørck um Hilfe in diesem mysteriösen Fall bittet kommt er ums Leben und auch sein Sohn stirbt nur wenig später. Mørck und seine Assistenten übernehmen den Fall und begeben sich selbst in tödliche Gefahr…

In seinem sechsten von zehn geplanten Büchern, das übrigens auf der dänischen Insel Bornholm spielt, verspricht der Autor Jussi Adler Olsen viele bisher nicht gelüftete Geheimnisse der Protagonisten preiszugeben und scheint zudem ein äußerst überraschendes Ende für uns bereit zu halten…

Hier geht es zur ausführlicheren Leseprobe.

Noch vor der Veröffentlichung von Verheissung. Der Grenzenlose stellt Jussi Adler Olsen seinen neuesten Krimi bei uns in Hamburg vor. Die Festivalmacher des Harbour Front Literaturfestivals sind auch außerhalb der eigentlichen Festivalsaison nicht untätig und haben gemeinsam mit dtv und der Buchhandlung Heymann die Lesung am Montag, den 16. März 2015, im Audimax der Universität Hamburg organisiert. Der Autor wird auf der Bühne von Margarete von Schwarzkopf als Moderatorin und Peter Lohmeyer, der den deutschen Text liest, unterstützt.

Karten sind auch über die Website des Harbour Front Literaturfestivals zu erwerben.

Seine Inspiration zu diesem neuen Buch nahm der Autor nach eigenen Angaben übrigens aus den nächtlichen Tarot-Sendungen im spanischen TV-Programm, dementsprechend mystisch angehaucht dürfte die Story sein.

Ich bin gespannt und freue mich auf den 16. März!

Lesung mit George R. R. Martin in Hamburg

Der Autor der Buchvorlage zu der seit 2011 laufenden Erfolgsserie Game of Thrones besucht unsere schöne Hafenstadt und liest, eingeladen von den Festivalmachern des Harbour Front Literaturfestivals in Zusammenarbeit mit dem Blanvalet Verlag, im Congress Center Hamburg:

Das Lied von Eis und Feuer“, im Englischen „A Song of Ice and Fire“, ist ein Epos von George R. R. Martin. Zwischen 1996 und 2011 sind fünf Bände in der englischen Originalfassung erschienen, zwei weitere sind geplant. In der deutschen Ausgabe im Blanvalet Verlag wurden die ursprünglichen Bände in jeweils zwei Bände aufgeteilt, sodass sie bislang zehn Bände umfasst. Hinzu kommen drei deutsche Novellen, die aber vor der Romanhandlung spielen und zusammen unter dem Titel „Der Heckenritter von Westeros“ im Penhaligon Verlag veröffentlicht wurden. Im März 2015 erscheint bei Penhaligon „Westeros. Die Welt von Eis und Feuer“ ein umfassendes Kompendium zu seiner großen  Saga mit zahlreichen Abbildungen, Landkarten und Stammbäumen.

Seit dem 29. Januar 2015 gibt es hier Tickets für die Veranstaltung am 21. Juni 2015 zu erwerben.

Auch wenn die Serienverfilmung sehr populär und erfolgreich ist, kann ich nur raten, wenn noch nicht getan, unbedingt auch die Bücher zu lesen. Bei fünf Bänden in Originalsprache sowie zehn Bänden in der deutschen Übersetzung wäre das schließlich auch eine tolle Überbrückung der Zeit, bis George R. R. Martin, aus dessen Feder oder Computertastatur die fantastische Welt um Westeros entsprungen ist, live und in Farbe vor uns steht.

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(Beitragsbild: (C) BLANVALET)

 

Wladimir Kaminer ist in der Pubertät …

… und kommt auf Lesereise nach Hamburg.

Wir hatten in der Sowjetunion gar keine Pubertät. Die Möglichkeiten, die die jungen Leute heute haben, gab es für uns nicht. Deshalb ist diese Pubertät für mich eine ganze neue und spannende Entwicklung und Erfahrung. Ich pubertiere auch gleich mit, sagt Wladimir Kaminer über die Adoleszenz seiner beiden Kinder. Im Dezember wird er in Hamburg aus seinen neuen Buch „Coole Eltern leben länger“ vorlesen.

Wer regelmäßig zu Lesungen von Wladimir Kaminer geht, erlebt stets die Besonderheit der ganz neuen und absolut unbekannten Geschichten: Er liest aus dem aktuellen Buch, aber sein Handgepäck beinhaltet vornehmlich brandaktuellen, ganz frischen ›Lesestoff‹. An manchen Tagen liegen Geschichten auf der Bühne, die nur wenige Stunden alt sind. Wladimir ist es ein Anliegen, seine Gäste mit unveröffentlichten Werken zu unterhalten – auch das unterscheidet ihn von vielen Literaten die derzeit durch deutsche Gefilde touren. Seine Art das Publikum zu unterhalten, hat etwas mit Reisen zu tun. Kaminer holt seine Gäste mit detaillierten Situationsbeschreibungen, viel Charme und intelligentem Humor ab und entführt sie in einen besonderen Abend ‐ er nimmt alle Anwesenden mit auf einen Trip. Der Ausgang ist stets ungewiss, niemals vorhersehbar, aber immer einzigartig.

Der Autor und DJ der „Russendisko“ Wladimir Kaminer ist definitiv ein ganz besonderer Entertainer.

Wladimir Kaminer: ›Coole Eltern leben länger

Hamburg, Fabrik, Fr, 19.12.14, 20:00  

Hamburg, Kampnagel / K6 So, 25.01.15, 17:00  

Foto: Michael Ihle

Thomas Hettche „Die Pfaueninsel“

Hettche, Thomas COVER Pfaueninsel

Heute wird es phantasievoll: Ich stelle Thomas Hettches neuen Roman „Die Pfaueninsel“ vor. Das Buch erschien vor einigen Tagen, am 21. August 2014.

Aber vorher ein kurzes Wort zur Historie der Pfaueninsel, die im Volksmund auch „Perle im Havelmeer“ genannt wird: Ursprünglich diente das Eiland Friedrich Wilhelm I. als Platz für seine Kaninchenzucht und hieß Kaninchenwerder. Erst Friedrich Wilhelm II. siedelte Pfauen auf der Insel an, deren Nachfahren noch heute dort leben und für Interessierte anzuschauen sind. Auf der Insel wurde durch den Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel von 1794 bis 1797 ein Schloss errichtet, das der Königsfamilie fortan als Sommerresidenz diente. Der Park wurde von 1821 bis 1834 von dem preußischen Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné nach dem Vorbild englischer Stiche gestaltet und mit wertvollen botanischen Gewächsen und Tiergehegen bestückt. Ebendiese Landschaftsgestaltung prägt auch heute noch die Pfaueninsel.

Thomas Hettches Roman spiel auf dieser Insel, zur Zeit Königin Luises und über ihren frühen Tod am 19. Juli 1810 hinaus. Es ist eine Zeit, zu der neben allerlei exotischen Tieren unter anderem auch ein Südseeinsulaner und Zwerge auf der Insel leben. Thomas Hettche läßt diese vergangene Welt wieder auferstehen, in deren Mittelpunkt er die kleinwüchsige Marie stellt, das historisch belegte Schloßfräulein der Pfaueninsel.

Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwischen den Befreiungskriegen und der Restauration, zwischen Palmenhaus und Menagerie, Gartenkunst und philosophischen Gesprächen aufwächst und der königlichen Familie bei deren Besuchen zur Hand geht, erzählt Thomas Hettche von der Zurichtung der Natur, der Würde des Menschen, dem Wesen der Zeit und der Empfindsamkeit der Seele und des Leibes.

All denjenigen von Ihnen, die mehr als nur das Buch lesen wollen, denen Berlin aber zu weit weg ist, empfehle ich Thomas Hettches Lesung, am 18. September 2014, in der Hamburger Kirche St. Katharinen.

Außerdem ist „Die Pfaueninsel“ am 07. September 2014 Thema bei Denis Scheck in der ARD Sendung „druckfrisch“!

 […] seit Kehlmanns Vermessung der Welt habe ich keinen Erzähler mehr so souverän mit Ideen spielen sehen …]

(Denis Scheck, Deutschlandfunk)

1. Lange Nacht der Literatur


Am 30. August 2014 findet in Hamburg die 1. Lange Nacht der Literatur statt! Klasse! Das mir doch direkt ein paar Zeilen wert, um Sie über ein neues und, wie ich finde, tolles literarisches Event in unserer Stadt zu informieren.

Von 18:00 bis 24:00 Uhr wird es 21 Veranstaltungen an ebenso vielen Orten geben. Einzeltickets bekommt man für 8 Euro, Kombitickets (zwei Veranstaltungen) für 12 Euro.

Meine Highlights aus dem Programm:

  • Japanische Soirée: Der aus TV und Kino bekannte Schauspieler Wanja Mues liest Haruki Murakamis Bestseller „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“. Er hat auch das Hörbuch zum Roman gesprochen. (18:00 Uhr, DAS BUCH in Eppendorf)
  • Volker Weidermann liest aus seinem Werk „Ostende 1936 –Sommer der Freundschaft“, einem Roman über die deutschen Schriftsteller im Exil. (18:00 Uhr, Bücher & Co.)
  • Finn-Ole Heinrich liest aus seinem zweiten Erzählband „Gestern war auch schon ein Tag“. (20:00 Uhr, Buchhandlung Recht-Ullrich) – Der Autor bekommt übrigens am 11. September 2014 das „Hamburger Tüddelband“ als bester Geschichtenerzähler des Jahres verliehen. Mehr Infos hierzu unter: www.harbourfront-hamburg.com

Als spannendes Finale wird um 22:00 Uhr im Literaturhaus Hamburg erstmalig der mit 10.000 Euro dotierte Buchhandlungspreis durch die Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler an eine besonders engagierte Buchhandlung in Hamburg verliehen. Der Literaturkritiker Denis Scheck und der Leiter des Literaturhauses, Rainer Moritz, moderieren den Abend und sprechen über Kindheitserinnerungen, ihre Ansprüche an eine richtig gute Buchhandlung und darüber, welche Vorlieben sie ansonsten hegen und pflegen. Die Musik des Hamburger DJ JaskoDisko sorgt für die richtige Stimmung zu später Stunde.

Infos zur Anmeldung und dem Ticketverkauft gibt’s hier.