Von 2 bis 2 in der Shanghai

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2015 wird am 10.07.2015 die Shanghaiallee in der HafenCity nach dem Motto „reclaim the street“ teilweise gesperrt und von Studierenden der HafenCity Universität mit Installationen, Projektionen und urbanen Interventionen in einen neu interpretierten, öffentlichen Raum verwandelt.

Auswahl der Programmpunkte

14:00     Eröffnung des Gesamtevents

16:00     Street Soccer

18:00     Ausstellungseröffnung „Auf dem Weg zur Stadt als Campus“ (im Rahmen des Zukunfsstudios „Experiment Stadtalltag“)

20:00     Vortag Kai-Uwe Bergmann (BIG Architects/DK) mit anschließender Preisverleihung des BDA Studienpreises 2015

22:00     Projektionen, Party, Musik

02:00     Veranstaltungsende

 

Flyer_2bis2

Abendbrot

Mathilde mag das Hadley's

Ich habe Abendbrot gegessen. Klingt ein bisschen unspektakulär, nicht wahr? War es aber keineswegs. Tatsächlich habe ich
den Abend im Hadley’s verbracht, wo Tina Heine (ja genau die, die Erfinderin des Elbjazz) an jedem geraden Donnerstag im Monat zum jazzigen Abendbrot einlädt. Wie es sich für ein deutsches Abendbrot gehört, gibt es im wesentlichen belegte Brote. Okay, in der etwas schickeren Café-Version. Statt Langeweiler-Schnitte mit, sagen wir, Gouda, habe ich einen leicht angetoasteten Bagel mit Frischkäse und gedünstetem Gemüse gegessen, dazu ein Bier. Tee oder Wein hätten die Jungs und Mädels im Hadley’s natürlich auch für mich gehabt. Einziger Nachteil, sie waren angesichts all der anderen Gäste recht beschäftigt und so hat es ein wenig gedauert, bis sie Zeit für mich hatten. Das Publikum hatte diese ganz eigene Mischung, die ich immer auf Jazz-Events sehe. Von Mittzwanzigern bis Mittsiebzigern sind alle dabei, gerne mit leicht nerdigen Intellektuellenbrillen oder Tweedjackets, wegen des hippen Twists aber auch gerne in edlen Sneakern. Das machte aber eigentlich nichts.

Mathilde mag Jazz im Hadley's

Der DJ ließ die Musik im Hintergrund unauffällig ineinander grooven. Wir hörten elektronische Rhythmen genauso wie jazzige Taktverschiebungen, sanfte Blechbläser (wirklich, außerhalb von traditionellen Blaskapellen gibt es die), gelegentliche südamerikanische Twists. Wenn ich’s recht überlege, kann ich es so genau gar nicht mehr sagen, was der DJ des Abends, Le MiamMiam, im Einzelnen auflegte. Ich habe mich ja unterhalten über Freunde, die nächsten Verabredungen zum Sport, neue Projekte, dass ich in Hamburg keinen Trommelkurs für angehende Jazzmusiker finde (à propos: Weiß jemand einen?)….und die Musik war dabei die schönste Nebensache der Welt. So muss das. Ich werde wohl öfter mein Abendbrot auswärts essen, zumindest an den geraden Donnerstagen.