AVAILABLE LIGHT

Avantgarde für alle heißt das diesjährige Motto des INTERNATIONALEN SOMMERFESTIVALS auf Kampnagel. In Pop und Performance bilden Festivalkünstler und -künstlerinnen die Gegenwart ab. Eröffnet wird das Festival mit der Europapremiere eines Klassikers der Avantgarde, AVAILABLE LIGHT, der ersten und einzigen Zusammenarbeit dreier Vorreiter aus Musik, Tanz und Architektur: John Adams, Lucinda Childs und Frank O. Gehry. Der geometrisch-strenge Tanz der elf Tänzerinnen und Tänzer entwickelt darin einen unendlichen Fluss schwebender Leichtigkeit.

AVAILABLE LIGHT steht exemplarisch für eine Linie des Festivals, die sich mit der Geschichte der Avantgarde seit Anfang des 20. Jahrhunderts – besonders im Tanz – beschäftigt.

INTERNATIONALES SOMMERFESTIVAL  5. bis 23. August 2015 auf Kampnagel
AVAILABLE LIGHT von John Adams, Lucinda Childs und Frank O. Gehry
K6 auf Kampnagel – MI 05.08., DO 06.08, FR 07.08., SA 08.08. 19:30 Publikumsgespräch am DO 06.08.

Foto: Tom Vinetz

Nils Frahm

Nils Frahm – Foto: Michael O’Neal

Der gefeierte Pianist und Komponist Nils Frahm gibt ein exklusives Sommerkonzert beim Internationalen Kampnagel Festival.

Der in Hamburg geborene Nils Frahm, der weltweit Konzertsäle mit Elektronik und Klavierläufen in entrückte Rausch-Zustände versetzt, hat nachgelegt: Er gründete den Piano Day  , einen Feiertag für das Klavier am 88. Tag im Jahr (ein Klavier hat 88 Tasten…), und veröffentlichte dazu sein kostenloses Album „solo“. Gleichzeitig rief er zu Spenden auf für den Bau des größten Klaviers der Welt, das M450 des Klavierbauers David Klavins, auf dessen Prototyp Frahm sein „Solo“-Album einspielte.

Im Juni erschien auf Erased Tapes Records sein Album mit der Musik zu Sebastian Schippers Berlinale-prämiertem Film „Victoria”. Damit verfolgt Frahm sein Genre sprengendes Update der Klaviermusik des 21. Jahrhunderts konsequent weiter: Niemand oszilliert so elegant zwischen Pop, Neuer Musik, Jazz und Clubmusik.

Frahms Stücke  definieren sich durch ihre Nachbarschaft zu den elastischen Beats und Produktionstechniken elektronischer Tanzmusik. Für das Internationale Sommerfestival arbeitet Frahm an einem Spezialprogramm.

 Di, 11.08.2015 20:00 – Kampnagel – K6, Jarrestraße, Hamburg

Coup Fatal

Foto: Chris van der Burght

Das hochkarätige Künstler-Team bestehend aus dem kongolesischen Countertenor Serge Kakudji, dem belgischen Komponisten Fabrizio Cassol und dem Star-Choreografen Alain Platel, der zuletzt mit dem mehrfach ausgezeichneten Stück TAUBERBACH auf Kampnagel zu sehen war, konfrontiert bildgewaltige Sprache mit den Arien von Georg Friedrich Händel und Christoph Willibald Gluck. Für ihre gemeinsame tänzerische Pop- ließen sie sich von der kongolesischen Bewegung der Sapeurs inspirieren, jene kongolesischen Dandys, die eine manieristische Eleganz und lebensbejahende Attitüde pflegen. COUP FATAL widersetzt sich dem alltäglichen Schmerz und dem kongolesischen Kriegsgräuel durch seine widersprüchliche Schönheit, ansteckende Vitalität und Lebenslust.

Mi, 27.05.2015 20:00 [Premiere] Kampnagel – K6

Do, 28.05.2015 20:00 
Publikumsgespräch mit den Künstlern nach der Vorstellung Kampnagel – K6

Fr, 29.05.2015 20:00 Kampnagel – K6

Sa, 30.05.2015 20:00 Kampnagel – K6

Peter Handkes DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN

Nico and the Navigators, Fotos: Oliver ProskeNicola Hümpel "Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten"

Die Berliner Musiktheater-Tanz-Performance-Gruppe Nico and the Navigators hat sich mit bildstarken Produktionen einen Namen gemacht und europaweit große Opernhäuser bespielt. Mit der Uraufführung ihrer neuen Arbeit DIE STUNDE DA WIR ZU VIEL VONEINANDER WUSSTEN sind sie vom 24. bis zum 26.April zum zweiten Mal auf Kampnagel. Das internationale Ensemble aus Performern, Sängern und Tänzern um die Regisseurin Nicola Hümpel und den Bühnenbildner Oliver Proske richtet auch in dieser neuen Arbeit das Vergrößerungsglas auf merkwürdige Momente des menschlichen Alltags. Das Theaterstück „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ hat Peter Handke 1992 geschrieben. Es hat keinen gesprochenen Text, sondern nur Regieanweisungen. Dort wo Handkes Original an die dreihundert Charaktere über die Bühne flanieren lässt, vergrößern Nico and the Navigators mit nur acht Darstellern ausgewählte, absurde Alltagsbegegnungen einer heterogenen Gesellschaft – vor der Folie einer sich rasant medialisierenden Welt, in der Überforderung das Denken ablöst. Dabei nehmen die als »Ganzkörperpoeten « gefeierten Performer tragikomische Helden des Alltags und ihre verzweifelten Kommunikationsversuche unter die Lupe. Mit Songs und Liedern von Bonnie »Prince« Billy bis Schubert sowie Körpersprache, Geräuschen und Textfragmenten greifen sie den von Zufall und Regeln bestimmten Takt des Lebens auf. Wie fremd sind wir uns? Wissen wir zu viel voneinander? Was wissen wir wirklich voneinander? Und wie sind unsere Geschichten miteinander verbunden? heißen die Fragen, die sie stellen.

 

 

  • Fr, 24.04.2015 20:00 [Premiere],Uraufführung, Kampnagel – K6
  • Sa, 25.04.2015 20:00, Kampnagel
  • So, 26.04.2015 20:00 Kampnagel – K6

Thomas Marek – NOLA

Thomas Marek ist Hamburgs bekanntester Stepptänzer, der seit vielen Jahren erfolgreich Stücke produziert. Seine neueste Arbeit NOLA, eine Hommage an die Stadt New Orleans und die jungen Künstler, die sich nach dem Hurrikan Katrina aus dem Chaos der Zerstörung heraus improvisierten, wird am 8.April auf Kampnagel uraufgeführt. In der Stadt, die wie keine andere für die Ursprünge des Jazz steht, aber als musikalisches Zentrum weitgehend in Vergessenheit geraten war, entstand nach der Naturkatastrophe eine neue Musik- und Tanzszene von mitreißender Energie und Originalität. Diese Dynamik inspirierte den Choreografen Thomas Marek zu einer musikalischen und tänzerischen Liebeserklärung an den Jazz, dessen Wurzeln und die kulturelle Wiederbelebung der Stadt. Dafür hat er ein erstklassiges Ensemble zusammen gestellt mit internationalen Tanzstars der Tap- und Swing-Szene, einer fünfköpfigen Liveband sowie Meschiya Lake, einer der erfolgreichsten Sängerinnen des heutigen New Orleans. In Choreografien und Improvisationen schlagen Marek und sein Ensemble den Bogen von den Anfängen des New Orleans- Jazz bis heute und lassen dabei Tanz und Musik zu einer Einheit verschmelzen – ganz im Sinne der einzigartigen Tradition der Stadt.

Thomas MarekNOLA; Mi 08.04. bis So 12.04. / 20:00; Uraufführung, Kampnagel, Jarrestraße, Hamburg

Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Keynote von Jeremy Rifkin, Foto: OECD/ITF CC BY-NC-ND 2.0

Work in Progress 2015 beschäftigt sich vom 12. bis 14. März 2015 in Hamburg mit dem WERT VON ARBEIT aus individueller, unternehmerischer und gesellschaftlicher Perspektive und möchte Wertschöpfung, Wertschätzung und Verwertung neu denken. In Keynotes, Vorträgen, Podien und freien Formaten, sowie durch Lesungen und Theaterbeiträge ergänzt, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiger Einblick in aktuelle Diskussionen zu der im Wandel begriffenen Arbeitswelt. Wie in den Vorjahren treffen dabei zahlreiche Referenten aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik aufeinander.

Der Zukunftsvisionär Jeremy Rifkin liefert in diesem Jahr die Keynote des Kongresses. Der amerikanische Ökonom, der in seinem neuen Buch „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ das Ende des Kapitalismus prophezeit, wird in seinem Vortrag auf den Beginn eines neuen ökonomischen Paradigmas eingehen, das er Collaborative Commons nennt, und als System des kollaborativen Gemeinguts, das auf Teilen statt Besitzen beruht, beschreibt. Die zweite Keynote kommt vom Architekten und Designer Van Bo Le-Mentzel, der mit seinen Hartz-IV-Möbeln ein exemplarischer Akteur der Collaborative Economy ist.

Weitere Redner sind u.a. Jana Tepe und Anna Kaiser, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Tandemploy.com, Deutschlands erster Plattform für Jobsharing, und der Investmentbanker Rainer Voss, der als Protagonist in der Dokumentation „Der Banker – Master of the Universe“ kritische Einblicke hinter die Kulissen des Investmentgeschäfts gewährt.

Infos und Tickets, siehe auch bei Facebook und Twitter.
Work in Progress
Kampnagel Internationale .Kulturfabrik, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

WORK IN PROGRESS

Der US-amerikanische Soziologe, Zukunftsvisionär und Ökonom Jeremy Rifkin, der das Ende des Kapitalismus prophezeit, liefert die Keynote für den Kongress WORK IN PROGRESS, der vom 12. bis zum 14. März auf Kampnagel stattfindet. Die vierte Ausgabe des Kongresses, der von Kampnagel und der Hamburg Kreativ Gesellschaft gemeinsam veranstaltet wird, richtet 2015 den Fokus auf den WERT VON ARBEIT aus individueller, unternehmerischer und gesellschaftlicher Sicht.
Akteure aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Politik diskutieren drei Tage lang unterschiedlichste Themen von Wertschöpfung und Wertschätzung bis zu hin zu gerechten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Zu den Referenten gehören u.a. Jana Tepe und Anna Kaiser, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Tandemploy.com, Deutschlands erster Plattform für Jobsharing, der Architekt und Designer Van Bo Le-Mentzel, mit seinen Hartz-IV-Möbel ein exemplarischer Akteur der Collaborative Economy, oder auch der Investmentbanker Gerhard Voss, der als Protagonist in der Dokumentation „Der Banker – Master oft he Universe“ kritische Einblicke hinter die Kulissen des Investmentgeschäfts gewährt.

Jeremy Rifkin postulierte bereits in seinem letzten Buch Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft  „Teilen ist das neue Besitzen“. Seine gewagte These:  Das Ende des Kapitalismus kommt nicht von heute auf morgen, aber dennoch unaufhaltsam. Erste Zeichen dafür sind bereits wahrzunehmen:

– Wir leben in einer Share Economy, in der immer mehr das Teilen, Tauschen und Teilnehmen im Fokus steht.

– Das Zeitalter der intelligenten Gegenstände – das Internet der Dinge – ist gekommen.Es fördert die Produktivität in einem Maße, dass die Grenzkosten vieler Güter und Dienstleistungen nahezu null sind, was sie praktisch kostenlos macht.

Rifkins Vision der neuen Ära: Aus unserer industriell geprägten erwächst eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft. In ihr ist Teilen mehr wert als Besitzen, sind Bürger über nationale Grenzen hinweg politisch aktiv und steht das Streben nach Lebensqualität über dem nach Reichtum.
WORK IN PROGRESS, 12. bis 14.März 2015 auf Kampnagel

Eine Latino-Version des Nussknackers

Kein Weinachten ohne den NUSSKNACKER. Damit es nicht langweilig wird, hat der Franzose Davis Wampach mit CASSETTE eine Latino-Version des Ballettklassikers geschaffen, die sich sehen lassen kann. Der Shootingstar der französischen Tanzszene hat den französischen Titel von »Casse-Noisette« auf »CASSETTE«, reduziert und präsentiert eine queere Neuinterpretation. Dabei nimmt er die im Stück angelegten Charaktertänze wörtlich: Ballroom-Party, Lasershow und Neonfarben bilden den visuellen Rahmen dieser klugen und humorvollen Analyse von Gender, Körperkonditionierung und der gesellschaftlichen Stellung des klassischen Balletts. Groß wirkt hier jede Geste, jedes Lächeln und jedes lange Bein, übertrieben der Showcharakter und die überspannten Dramaturgien. David Wampach verleiht dem Tschaikowskys Klassiker neue Strahlkraft. Mit CASSETTE ist der französische Choreograf zum ersten Mal in Hamburg zu sehen.

DAVID WAMPACH: CASSETTE – NACH DER NUSSKNACKER

Casette - Valérie Archeno

Casette – Valérie Archeno

  • Premiere Deutsche Erstaufführung Mi, 10.12.2014 20:00, Kampnagel, Jarrestraße 20, Hamburg
  • Do, 11.12.2014 20:00 Publikumsgespräch
  • Fr, 12.12.2014 20:00 Kampnagel – K6

Avantgardistischer Tanz auf Kampnagel

SIDI LARBI CHERKAOUI / SABURO TESHIGAWARA / GÖTEBORGSOPERANS DANSKOMPANI: SPIRIT – NOETIC & METAMORPHOSIS

"Noetic" Koreografi av Sidi Larbi Cherkaoui

"Noetic"  Koreografi av Sidi Larbi Cherkaoui

Bei SPIRIT (deutsche Erstaufführung) präsentieren die Weltstars des zeitgenössischen Tanzes Sidi Larbi Cherkaoui

11836255855_jpg_162x216_upscale_max_q85und der japanische Choreograph Saburo Teshigawara gleich zwei herausragende Arbeiten, die sich mit Existenz, Werden und Vergehen befassen: NOETIC (von Cherkaoui) und METAMORPHOSIS (von Teshigawara), aufgeführt von der Tanzkompanie der Oper Göteborg, dem größten zeitgenössichen Tansensemble aus dem Hohen Norden.

In ‚Noetic‘, einer Choreografie für neunzehn Tänzer, prüft Sidi Larbi Cherkaoui unsere instinktiven Bedürfnisse nach Struktur und unseren Wunsch, von Zeit zu Zeit „aus dem Band“ zu springen. Mit mechanischen Bewegungen, die manchmal fließen, konstruieren und dekonstruieren die Tänzer die Realität.

"Metamorphosis" Koreografi av Saburo Thesigawara

"Metamorphosis" Koreografi av Saburo Thesigawara

Saburo Teshigawaras minimalistische Choreografie „Metamorphosis“ ist von den Werken Kafkas inspiriert. Dazu hat der Choreograph folgendes gesagt: „Auch wenn wir in einem Stillstand sind, ist unser Körper in ständiger Bewegung. Diese Bewegung ist Leben. Wenn das anhält, sterben wir. Das Leben ist wie Fahrrad fahren: wenn Sie aufhören, geraten sie aus dem Gleichgewicht und fallen. Das Leben ist die Balance in der Bewegung. “

"Noetic"  Koreografi av Sidi Larbi Cherkaoui
Mi, 17.12.2014 20:00 Premiere auf Kampnagel, Jarrestraße, Hamburg
Weitere Aufführungen: Do, 18.12.2014 20:00 ,Fr, 19.12.2014 20:00 und Sa, 20.12.2014 20:00 

„Greatest Hits“ – Festival für Zeitgenössische Musik auf Kampnagel

Vortex Temporum, Foto: Anne Van Aerschot

Gestern Abend waren wir bei der Lesung von Kent Nagano, der im kommenden Jahr die Nachfolge von Simone Young antritt und Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper wird. Der Amerikaner ist ein international erfolgreicher Dirigent und hat neben seiner Liebe zur Klassik ein Faible für zeitgenössische Komponisten und erzählte, dass es immer wieder  neue Werke in Auftrag gibt.

In den 1980er Jahren hat er mit dem renommierten London Symphony Orchestra Musik des Rockmusikers Frank Zappa eingespielt und er bricht immer wieder eine Lanze für unorthodoxe zeitgenössische Werke.

Wer bereits Fan zeitgenössischer Musik ist oder sich den Zugang dazu verschaffen will, braucht aber nicht auf Kent Nagano zu warten, sondern kann sich auf das Festival „Greatest Hits“ freuen, das vom 12. bis 15. November auf Kampnagel stattfindet. Brandneue Klänge werden hier Musikbegeisterte und Elektronik-Fans in den Bann ziehen. Dem österreichisch-schweizerischen Komponisten Beat Furrer, ist bei dieser Festivalausgabe ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Im Fokus stehen außerdem die Tanzperformance »Vortex Temporum« der belgischen Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker, die Hamburger Komponisten Manfred Stahnke und Georg Hajdu sowie drei große Produktionen mit elektronischer Musik: Robin Fox´ imposante »RGB Laser Show, Tim Hecker und Mouse on Marse. Mit dabei sind außerdem tonangebende europäische Ensembles wie das Klangforum Wien, das Ictus Ensemble und das Ensemble Resonanz.

Aber auch Kinder und Jugendliche kommen auf ihre Kosten – bei der Musiktheaterproduktion »Der blaue Autobus« nach dem berühmten Kinderbuchklassiker von James Krüss. Hamburger Schüler komponieren für das Festival, und Musiker begegnen im »Unter 4 Augen«-Wohnwagen jeweils einem Festivalgast. Vier dicht gepackte Festival-Tage voller neuem Beat.

Fischer_Johannes_c_Boris_Breuer

Fischer_Johannes_c_Boris_Breuer

»Greatest Hits« – eine Kooperation der Elbphilharmonie Konzerte mit Kampnagel, Jarrestarße 20, Hamburg