urban sting-Konzert »blue velvet« im resonanzraum

Das Ensemble Resonanz taucht seinen resonanzraum beim urban string-Konzert »blue velvet« mit Werken von Georges Crumb, Meredith Monk und Bryce Dessner in tiefes Blau.

Maskiert und auf der Suche nach der Stimme des Buckelwals ist das Ensemble Resonanz bei George Crumbs »Vox balaenae« zu erleben. Elektrisch verstärkte Flöte, Cello und Klavier erzählen von Naturgewalten und der Entdeckung des Menschseins. Wie Meredith Monk findet Bryce Dessner die Wurzeln seiner Experimentierfreude in der Rockmusik. Sein Quartett »Little Blue Something« vereint Blues mit Minimal Music, zart und direkt zugleich. Elektronische Klänge im Anschluss präsentiert Marcus Maack aka Der Vinylizer im DJ-Set.

Freitag, 17. Juli 2015, 21 Uhr, resonanzraum St. Pauli

Tickets auf ensembleresonanz.tickets.de

Offbeat „Yoga“ mit live Musik vom Ensemble Resonanz

Foto: Francois Zuidberg, Ensemble Resonanz

Ein Yogakurs mit Lisa Stepf zwischen Beethoven und Schubert, live gespielt vom Ensemble Resonanz.

Der Abschluss der Offbeat-Saison des Ensemble Resonanz ist ein besonderes Experiment für die Ohren: Das Ensemble Resonanz spielt zweimal das Adagio aus dem Streichquartett in cis-Moll von Ludwig van Beethoven, dazwischen wird 75 Minuten Hatha-Yoga gemacht. Wer mitmacht kann der Frage nachgehen: Hören wir sitzend in Konzert-Manier anders wie im Liegen, körperlich entspannt und konzentriert?

Pressekonferenz Ensemble Resonanz im Medienbunker in der Feldstrasse, Hamburg, 22.Mai 2014

Ensemble Resonanz im Medienbunker in der Feldstrasse, Hamburg

Mittwoch, 10.06.2015, 19 Uhr, Resonanzraum St. Pauli im Bunker, Feldstraße 66, Hamburg . Eintritt € 10. Um Anmeldung wird gebeten an offbeat@ensembleresonanz.com.

Lux Aeterna

Jerusalem in my Heart – Foto: Tanya Traboulsi

Musik hat eine magische Kraft und kann unsere Seele wie keine andere Sprache oder Kunstform berühren. In den dunklen Wintermonaten sehnen wir uns nach Licht und das Festival LUX AETERNA will vier Wochen lang mit spiritueller Musik auf 25 Konzerten in Kirchen und an anderen Orten Kraft geben.

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Khan Akram – iTMOi – Foto: J. Louis Fernandez

Der chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun eröffnet das Festival mit seiner »Water Passion«, einer modernen Version der Matthäuspassion – eine besondere Inszenierung für Augen und Ohren, bei der auch 17 gläserne Wasserschalen zu sehen und zu hören sind.

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Dan Tan, Foto: Nana Watanabe

Ein weiteres Festival-Highlight ist das Konzerte des katalanischen Gambisten Jordi Savall: Mit seinem Projekt »Krieg und Frieden« stellt er am 5. Februar im Michel die europäischen Religionskonflikte als Resultat der Reformation in den Fokus, indem er Werke unterschiedlicher Nationen kombiniert.

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Onehtrix Point Never – Foto: Timothy Saccenti

Das Ensemble Resonanz und der Chor St. Michaelis sind ebenso dabei wie der Star-Pianist Pierre-Laurent Aimard, das Kontrabass-Oktett Ludus Gravis, der iranische Streichlauten-Virtuose Kayhan Kalhor, die Pop-Sängerin Mirel Wagner und der Londoner Choreograf Akram Khan. In Hamburgs Kirchen und an zahlreichen weiteren Orten bietet das Festival wieder jede Menge Raum, der Alltagshektik für eine Weile zu entfliehen und sich der Kraft der Musik hinzugeben.

Mirel Wagner

Mirel Wagner – Foto: J. Louis Fernandez

Am 19. und 20. Februar bringt der Dirigent Thomas Hengelbrock mit Mahlers 4. Symphonie ein Meisterwerk die Laeiszhalle. Beim Festival-Finale in der Laeiszhalle beschließen die Philharmoniker Hamburg unter der Leitung von Simone Young mit Bruckners 5. Symphonie am 1. und 2. März das Musikfest für die Seele.

Simone Young

Simone Young – Foto: Bertold Fabricius

Auch eine außergewöhnliche Tanzperformance ist im Festival enthalten: Im Zentrum von »iTMOi« (in the mind of igor) steht, wie auch in Igor Strawinskys »Le Sacre du printemps«, das Thema des Opferrituals. Damit bezieht sich der Londoner Choreograph Akram Khan auf die biblische Geschichte von Abraham und Isaak. Die vier Aufführungen finden vom 12. bis 15. Februar auf Kampnagel statt.

Hier der »Lux aeterna« Konzertkalender:

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Reeperbahn Festival: »Ensemble Resonanz spielt Bryce Dessner«

Ab heute rockt das Reeperbahn Festival in St. Pauli. Das Ensemble Resonanz spielt heute Musik von Bryce Dessnerim Mojo Club. Der 1976 geborne Amerikaner Bryce Dessner führt ein spektakuläres Doppelleben: Er ist Gitarrist der Rockband, „The National“ und klassischer Komponist in der Tradition der minimal music.

Im Mojo Club wird das Esemble Resonanzsie die die Werke „Aheym“, „Little Blue Something“ und „Tenebre“ spielen. Außerdem steht auf dem Programm, das Stück „Sunrise Of The Planetary Dream Collector“ von Terry Riley.

Anschließend betritt ein weiterer Freigeist der aktuellen Musikszene die Bühne: Hauschka alias Volker Bertelmann – in den 90ern Pioniergeist des deutschen Hip Hop – ist in unterschiedlichen musikalischen Sphären heimisch. An seinem mit Nägeln, Bolzen, Pingpong-Bällen, Filzkeilen oder Stoffmatten präparierten Klavier lässt er Klangwelten entstehen, die zwischen Pop, Techno und Klassik schweben. Je nach Komposition ist alles drin, von entrücktem Ambient Pop bis hin zu verstörender Psychedelic, von Konzertauftritt bis Filmsoundtrack.

Der Australier Ben Frost schließlich verbindet klassische Musik, Elektrosounds und Konzeptkunst.

Do 18.09.14 / ab 20 Uhr Elbphilharmonie Konzerte in Kooperation mit dem Reeperbahn Festival im Mojo Club

Zutritt mit Reeperbahn Festival Ticket

Ensemble Resonanz_Tobias Schult_4 - Kopie