Café Entenwerder 1

Auf’s Rad und nichts wie hin: Ins neue eröffnete Café Entenwerder 1, das auf einer Pontonanlage in der Elbe liegt.

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Am besten man fährt auf dem neuen wunderbaren Radweg, der hinter den Deichtorhallen beginnt und direkt an der Elbe entlang zum Entenwerder Park führt. Am Süd-Ost-Ende des Parks weisen rosa Flaggen und ein bunter BlumenwagenFullSizeRender (6) den Weg über eine mehr als 100 Jahre alte, aber neu renovierte Brücke, die zum Café führt.
Das Cafégebäude wurde aus zwei rosa Schiffscontainern gebaut, die gut in die Umgebung passen. Auf dem Ponton dienen rustikale Duckdalben als Sitzplätze und Tische, die mit originellen, ausgedienten Industriemöbeln und Pflanzencontainern lässig arrangiert wurden.

 

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Im Café gibt es Kaffeespezialitäten von den Public Coffee Roasters, die ihre köstlichen Kaffeebohnen schon seit Langem in Rothenburgsort rösten. Außerdem gibt es Craft Beer, saisonale Köstlichkeiten und wechselnde Kuchen. Am Wochenende gibt es außerdem ein leckeres Frühstück.

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Von allen Plätzen hat man einen Blick aufs Wasser und kann hier wunderbar entspannen, lesen oder klönen.


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Initiiert wurde das coole, lobenswerte Ponton-Projekt, auf dem im nächsten Frühjahr auch  eine soziale Segelschule für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung gestartet werden soll, übrigens, von dem Hamburger Modedesigner Thomas Friese und seiner Tochter Alexandra Friese.

Café Entenwerder 1 (Rothenburgsort), Hamburg
Mo-Fr 12–22 Uhr, Sa 10–22 Uhr ,So 10-18 Uhr

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Blick vom Dach der Elbphilharmonie. Flussabwärts.

Foto @cbasman in Instagram.

Die Elbphilharmonie Hamburg bietet regelmäßig Baustellenführungen an. Bis auf das Dach, wo Sie auch diesen Blick geniessen können. Mit etwas Glück und richtigem Timing auch mit Blick von oben auf ein Kreuzfahrtschiff. Näheres zu den Führungen auf der offiziellen Webseite der Elbphilharmonie Hamburg.

Ein Old Cuban mit Blick von der Terrasse auf die Elbe

Blick von den Rainvilles Elbterrassen auf die Queen Mary 2. 

 

Das Beste, was man machen kann, wenn man in eine Bar kommt, die man noch nicht kennt, ist den Barchef fragen, was er empfiehlt. Goldene Regel. Dann lernt man oft etwas Neues kennen oder was er am Besten kann. Das klappt meistens sehr gut. Und ist auch immer gut für recht angenehme Überraschungen.

Gestern hatte ich einen Old Cuban auf diese Art auf den Rainvilles Ebterrassen, in der ehemaligen Seefahrtschule, die eigentlich abgerissen werden sollte, dann doch gerettet werden konnte und saniert wurde. Der Blick von der Terrasse ist grandios. Mehr Hamburg und Elbe geht fast nicht.

Erster Offizier an der Bar ist Barchef Marvin, ein sehr sympathischer, junger Mann, der sein Handwerk in diversen erstklassigen Adressen in Hamburg von der Pike auf gelernt hat. Noch ist nicht alles fertig eingerichtet. Die Barhocker fehlten noch. Aber die grandiose Aussicht ist schon da. Gut für stilvolle Hochzeiten, Empfänge, Partys. Ein Minihotel ist angeschlossen.

Ich kenne das Gebäude seit den Siebziger Jahren und war immer fasziniert von der schönen Lage und dem Blick, den man von dort hat und hatte mir schon damals erträumt, etwas daraus zu machen. Zu spät!  Gastronomin und Hotelier Francesca Rosenberger war schneller. Gratuliere!

Der Old Cuban ist ein Verwandter des Mojito. Aber für Erwachsene, nicht gegen den großen Durst, nicht um sich zu betäuben, sondern um ihn zu genießen. Komplex im Geschmack, der Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Und auch Ihrer Begleitung.

Grundlage für den Old Cuban ist ein Bacardi 8 Anejo, etwas Limettensaft und Zuckersirup, 2 Spritzer Angostura, einige kleine Minzblätter für Aroma und Deco und zum Abschluß mit Champagner auffüllen. Pure Sommerfrische! Und dann an einem heißen Tag wie am vergangenen Wochenende in guter Gesellschaft mit freiem Blick auf die Elbe und die Köhlbrandbrücke geniessen. Toll!

Ach, übrigens: Essen kann man dort natürlich auch. Und wenn Sie in der Nähe arbeiten, es gibt auch einen Mittagstisch.

Rainvilles Elbterrassen, Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg

Ceviche, Wein und Tapas – HAMBURG IM SÜDEN

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Küchenchef Bastian Rau, Inhaber Tobias Strauch sowie Souschef  und Pattissier Max Hohlfeld (Copyright | Fotocredit: HAMBURG IM SÜDEN)

Was will man mehr? Ein Glas kühlen Weißwein, erfrischende Ceviche und mediterrane Tapas sollten ausreichen, um den Tag entspannt bei einem Menü ausklingen zu lassen oder um mittags mit einem leichten Snack wieder aufzutanken. Hamburg im Süden heißt Hamburgs erste Cevicheria, die erst vor ein paar Wochen eröffnet hat. Sie gehört zum neuen Restaurant Strauchs Falco gehört, das in den Elb-Arkaden in der Hafencity liegt.

Tobias Strauch ist Profi, hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und versteht etwas von gutem Essen und ausgesuchten Weinen. Er betreibt seit 20 Jahren das Mess im Karo-Viertel und hat vor zwölf Jahren die Bar im St. Pauli Theater übernommen. Außerdem bereichert er Hamburgs gastronomische Szene mit dem Marblau an der Poolstraße und hat er einen eigenen Weinhandel.

Ceviche ist ursprünglich ein peruanisches Gericht aus rohem Fisch, der in Limettensaft mariniert wird und daher besonders erfrischend und unglaublich lecker ist. Man kann dazu Loup de Mer, Thunfisch, Jacobsmuscheln und andere Fischsorten und Meeresfrüchte verwenden. Ceviche ist bisher in unsern Breitengraden eher unbekannt, ist aber in den Metropolen dieser Welt weltweit auf dem Vormarsch. Der typische Fischgeschmack wird durch frische Limetten verwandelt. Dazu passen gut Tapas und Weißwein und es verträgt sich auch mit aromatischem Schinken. Perfekt zum Chillen in einer lauen Sommernacht an der Elbe. Und ja, im chicen Restaurant unter der Tapas-Bar darunter gibt es Labskaus mit Hummer. Perfekt für verwöhnte Hamburger.