»Spitz – das hebräische Magazin in Berlin«

Gespräch mit der Chefredakteurin Tal Alon im Jüdischen Salon im Café Leonar

Vergangene Woche hat in den neuen Räumen des Café Leonar wieder ein „Jüdischer Salon“ stattgefunden. Die Gastgeberin Barbara Guggenheim, selbst Buchhändlerin und Literaturagentin, hatte Tal Alon, Chefredakteurin des Magazins SPITZ zum Gespräch eingeladen. Tal Alon, die ist eine erfahrene Journalistin, die seit 2009 mit ihrer Familie in Berlin lebt. Vor ihrem Umzug arbeitete studierte Politikwissenschaftlerin in leitenden Positionen für wichtigste israelische Zeitungen. Tal Alon erzählt, dass sie mit einem Künstler verheiratet ist, der wegen der einmaligen Kunstszene nach Berlin ziehen wollte, wo inzwischen schätzungsweise 10.000 bis 14.000 Israelis leben, viele von ihnen mit europäischem Pass. Tal Alon startete zunächst den Blog „Berlinerit“ und gründete dann das Magazin „SPITZ“. Das Wort „spitz“ gibt es auch im Hebräischen, wo es die Bedeutungen „spitz, scharf oder spitze“ hat. Ihr Magazin soll eine kulturelle, politische sowie soziale Orientierung für israelische Emigranten darstellen und eine erste Brücke zu Deutschland und den Deutschen bauen und auch als praktischer Wegweiser dienen.

Die meisten der aus Israel nach Berlin gezogenen Israelis sind säkular und ziehen nicht aus ideologischen Gründen nach Deutschland, daher gibt es einen Unterschied zwischen der Diaspora der israelischen Juden und der mehrheitlich russisch-jüdische Gemeinde in Berlin. Die Israelis kommen meist nach Berlin um das kulturelle Leben in der derzeit spannendsten Metropole der Welt zu genießen oder sich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Das Magazin SPITZ, das in hebräische erscheint hilft ihnen auch bei der Orientierung und baut Brücken, die so wichtig sind. Großartig.

Magazin SPITZ im Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg

SPITZ

Café Leonar zieht wieder an seinen Stammsitz Grindelhof 59 zurück

Genau 90 Wochen nach Abriss des alten  Stammsitzes zieht das Café Leonar von seinem Provisorium am Hallerplatz/Grindelhof  wieder an seine ursprüngliche Adresse am Grindelhof 59 zurück und eröffnet am Sonntag den 5. Oktober 2014 im Neubau frisch wieder seine Türen. Der Übergangsstandort ist ab Montag den 29. September 2014 geschlossen.

Das Café Leonar ist Frühstückscafé, Mittagstisch, Nachmittagstreffpunkt, Abendrestaurant, Nachtbar und literarischer Salon in einem. Es ist sehr beliebt nicht nur im Viertel, sondern auch über Hamburgs Grenzen hinaus. Es herrscht aber immer eine entspannte Atmosphäre, wobei bekannte Gesichter, Künstler, Literaten, Schauspieler und Sänger vom Publikum großzügig nicht besonders beachtet werden… Man ist ja schließlich Hamburger und cool.

Größer und schöner im neuen Haus, aber wie gewohnt mit geschätzter, leicht orientalisch angehauchter Küche und seinem berühmten jüdischem Literatursalon am Grindel einmal im Monat jeweils an einem Sonntag. Als Stammgast der ersten Stunde des Café Leonar freue ich mich auf die Wiederöffnung am kommenden Wochenende!

Wir berichten demnächst ausführlich über den jüdischem Literatursalon am Grindel und die neuen Räumlichkeiten.

Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg, (ab Sonntag den 5. Oktober 2014!)

Mo-Do: 08:00 – 00:00 Uhr
Fr: 08:00 – 01:00 Uhr
Sa: 09:00 – 01:00 Uhr
So: 09:00 – 22:00 Uhr