DIE LANGE NACHT DER ZEIT: HATE POETRY

Im Battle um die krassesten Leserbriefe und die schlimmsten Drohmails stehen die ZEIT-Redakteure ÖZLEM TOPCU und YASSIN MUSHARBASH, die freien Journalisten MELY KIYAK und HASNAIN KAZIM, DENIZ YÜCEL von der taz und die Spiegel-Redakteurin ÖZLEM GEZER. Moderiert wird der „Hate Peotry Slam“ von DORIS AKRAP, Redakteurin der taz. Die Veranstaltung feiert den ersten Geburtstag von ZEIT Hamburg.

Donnerstag 07.05.2015 19.30 Uhr im Mojo Club, Eintritt kostenlos bei Anmeldung unter: www.zeit.de/ZEITnacht .

DER BÄR nach Anton Tschechow im Mojo

Der Mojo Club macht im März Theater. Zum ersten Mal seit Bestehen des neuen Clubs, werdenam 16. und 17. März die Tore für ein Theaterpublikum geöffnet. Der Regisseur Julian Schappei wird Anton Tschechows „DER BÄR“ zum Leben erwachen lassen. Ein Lustspiel aus dem 19. Jahrhundert in den Räumlen des Mojo Club zu inszenieren, ist eine echte Herausforderung. Zusammen mit seinem Ensemble taucht er das Stück in eine Club-Atmosphäre, die vom Zuschauer nahezu filmisch aufgenommen wird. Die Schauspieler Lo Rivera, Jan Katzenberger und Harald Burmeister verkörpern die drei Protagonisten.

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DER BÄR von ANTON TSCHECHOW ist die Geschichte der Witwe Pópowa (die sich nach dem Tod ihres Mannes dazu entschließt, die Welt nicht mehr zu sehen. Obwohl der Verstorbene sie oft schlecht behandelt und betrogen hat, verkündet sie, dass ihr das Leben nichts mehr wert ist.

Eines Tages taucht der „Bär“bei der Pópowa auf, um noch offene Schulden des verstorbenen Gatten einzutreiben. Es kommt zu einem Streit zwischen den beiden: Pópowa hält es für „unnötige Geldangelegenheiten“ und Smírnow („Der Bär“) hat weder Zeit noch Geduld, mit ihr zu diskutieren. Die Auseinandersetzung eskaliert schlussendlich, Smírnow fordert die Pópowa zum Duell heraus. Als diese zustimmt, vollzieht sich bei Smírnow ein Sinneswandel. Er ist beeindruckt und sieht in der Pópowa nunmehr ein Objekt der Begierde…

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DER BÄR nach Anton Tschechow, 16.und 17.3.2015 im Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg, Einlass ab 19.00 h

Positionen

Mit der Ausstellung „Positionen.“ stellt der Berufsverband der Bildenden Künstler Hamburg jedes Jahr  seine neuen Mitglieder vor. In den Räumlichkeiten der Fabrik der Künste zeigen 17 Hamburger Künstler und Künstlerinnen unterschiedliche Positionen aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Fotografie, Objekte, Installationen und Video. Gestern war die Vernissage der noch bis zum 19. Oktober laufenden Veranstaltung und sie waren da. Alle 17 Kunstschaffende. Es geht ja die Weise um, dass Kunst für sich sprechen sollte. Spricht dann aber auch der Künstler oder die Künstlerin, eröffnen sich noch ganz andere Aspekte und Sendungen der Werke. Was z. B. sollen die umhäkelten Armee Schlafsäcke, die mit Tentakeln von Wolle, die in den Raum greifen? Von der Künstlerin Yutta Saftien, erfahre ich, dass es sich bei ihren textilen Objekten um ein subtiles Spiel zwischen Macht, Erotik, Geborgenheit und Aggression handelt. Sie lädt mich ein, mich in einen der cocoon-artig eingesponnen Militärschlafsäcke hineinzulegen, um das Kunstwerk hautnah zu erfahren. Darauf wäre ich selbst nicht gekommen und auf der Vernissage unterlasse ich dieses dann auch. Am Samstag, den 11. Oktober um 17.00 Uhr ist jeder herzlich eingeladen, aktiv an dem Kunstwerk „Metamorphose von Aggression“, so der Titel der Schlafsäcke, mitarbeiten. Strickend, häkelnd, mit Seilen und Drähten das Objekt verändern. Material steht zur Verfügung, kann aber auch mitgebracht werden. In dem Kunstwerk sind schon jetzt viele kleine symbolhafte Gegenstände eingebunden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist eine Bereicherung, Kunstwerke zu betrachten, mit den Künstlern zu sprechen und in diesem Fall sicher ein einmaliges Ereignis, an einem Kunstwerk mitzuarbeiten.

Ausstellung in der Fabrik der Künste vom 10. bis 19. Oktober 2014

Öffnungszeiten: täglich von 16:00 – 19:00 Uhr, Kreuzbrook 12, 20537 Hamburg