Hier wollt ihr jetzt auch alle hin, wetten?

Hach, so eine kleine Sommerschwärmerei, das muss jetzt sein. Es wäre ja auch egoistisch, wenn ich dieses Kleinod für mich behielte! Also: der Bredenbeker Teich, dieser schmucke kleine Badesee im Nordosten, gleich hinter der Stadtgrenze von Hamburg. Umrahmt von den rauschenden Bäumen des Ahrensburger Waldes liegt er da, zum Weinen idyllisch. Das Wasser schimmert dunkelgrün, ab und zu schwuppst ein Haubentaucher hoch, es ist so irre schön und friedlich hier. Man kommt nur über eine staubige Schotterpiste hin, am Kassenhäuschen legt man seine 2,50 Euro (mit Auto 4) hin und taucht ein ins Paradies. Der anliegende Campingplatz hat das Gelände gepachtet, aber außer dem Kassenhäuschen merkt von dem Campingleben nichts. Selbst im Hochsommer ist es nie voll.  Wunderbar weich und kühl ist das Wasser, wer will, darf im verborgenen Teil des Sees nackt ins Wasser steigen. Das einzig Blöde: Um 19 Uhr machen sie zu. Gerade im Sommer ist das verrückt, weil dann das Licht am schönsten ist. Manchmal presche ich nach Feierabend hin und komme kurz vor Schluss angehetzt. Der Gong, der die Badenden zur Eile mahnt, hat dann schon geschlagen. Aber wenn ich  ein bisschen quengele, lassen mich die Kassenfrauen meist durch. Und dann tauche ich schnell nochmal ein ins pure Sommerglück.

Und hier ist seine Adresse: Wulfsdorfer Weg, 22949 Ammersbek, 15. Mai bis 15. September, 10 – 19 Uhr. Kostet 2,50 plus Auto 1,50.