Autoren sind auch nur Menschen

Meistens dauert es ja recht lange, bis ein Roman vor einem liegt. Worte und Gedanken müssen ge- und erfunden werden. Lange Tage, Abende, Nächte vielleicht sitzt der Autor allein mit sich und seiner Welt am Schreibtisch. Später liest der Lektor, merkt hier etwas an fragt da nach. Verwirft eine Kritik, hält an einer anderen fest. Die Menschen in der Buchproduktion kümmern sich um das richtige Layout, die Druckerei, ach zig Kleinigkeiten, der Grafiker gestaltet einen Einband. Die Mitarbeiter in der Presseabteilung schwirren (virtuell und wirklich) aus.

Und eines schönen Tages im Spätsommer, rechtzeitig vor dem Bücherherbst um genau zu sein, sind lauter Bücher deutscher Autoren da, die alle eine Vergangenheit und Wurzeln im Ausland haben.

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Café Entenwerder 1

Auf’s Rad und nichts wie hin: Ins neue eröffnete Café Entenwerder 1, das auf einer Pontonanlage in der Elbe liegt.

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Am besten man fährt auf dem neuen wunderbaren Radweg, der hinter den Deichtorhallen beginnt und direkt an der Elbe entlang zum Entenwerder Park führt. Am Süd-Ost-Ende des Parks weisen rosa Flaggen und ein bunter BlumenwagenFullSizeRender (6) den Weg über eine mehr als 100 Jahre alte, aber neu renovierte Brücke, die zum Café führt.
Das Cafégebäude wurde aus zwei rosa Schiffscontainern gebaut, die gut in die Umgebung passen. Auf dem Ponton dienen rustikale Duckdalben als Sitzplätze und Tische, die mit originellen, ausgedienten Industriemöbeln und Pflanzencontainern lässig arrangiert wurden.

 

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Im Café gibt es Kaffeespezialitäten von den Public Coffee Roasters, die ihre köstlichen Kaffeebohnen schon seit Langem in Rothenburgsort rösten. Außerdem gibt es Craft Beer, saisonale Köstlichkeiten und wechselnde Kuchen. Am Wochenende gibt es außerdem ein leckeres Frühstück.

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Von allen Plätzen hat man einen Blick aufs Wasser und kann hier wunderbar entspannen, lesen oder klönen.


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Initiiert wurde das coole, lobenswerte Ponton-Projekt, auf dem im nächsten Frühjahr auch  eine soziale Segelschule für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung gestartet werden soll, übrigens, von dem Hamburger Modedesigner Thomas Friese und seiner Tochter Alexandra Friese.

Café Entenwerder 1 (Rothenburgsort), Hamburg
Mo-Fr 12–22 Uhr, Sa 10–22 Uhr ,So 10-18 Uhr

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Köstlicher Honig, frisch von den Wiesen Österreichs

Das ist Roland, Herz und Kopf hinter einem kleinen, feinen Honigvertrieb namens daHonig in Hamburg-Altona. „daHonig“ ist österreichisch für „der Honig“, denn Roland versorgt mich und den Rest der Hansestadt seit einigen Monaten mit vorzüglichem Honig aus seinem Heimatort Windischgarsten in Österreich.

Im echten Leben arbeitet Roland bei der Lufthansa, seit 2009 ist er Wahl-Hamburger. Er liebt Hamburg und hat auch den Rest der Welt schon ausgiebig erkundet. Ein roter Faden auf seinen Reisen blieb die erfolglose Suche nach einem Honig, der ihm genauso gut schmeckt, wie der Honig aus der Familienimkerei, mit dem er aufgewachsen ist. So nahm er sich eben immer Honig aus er Heimat mit. „Ich dachte ursprünglich gar nicht an einen kommerziellen Vertrieb. Ich liebe diesen Honig einfach, ich kenne die Bienen und die Wiesen und Wälder, wo er entsteht, und wollte ihn nicht missen. Dann kam er hier so gut im Freundes- und Bekanntenkreis an, dass ich mit der Zeit immer größere Mengen von meinen Heimat-Besuchen mitgebracht habe. Irgendwann dachte ich dann: Warum nicht gleich richtig – Honig für Hamburg!“.

Ein Glück, denke ich mir, Stammkundin seit Glas Nummer 1, denn der Honig ist wirklich fantastisch. Man schmeckt förmlich die gute Laune der freisummselnden Bienen heraus, die in Österreich wohl gern bei Gelegenheit auf ebenso gutgelaunten freilaufenden Hühnern von Wiese zu Wiese reiten. Uns Hanseaten kann man ja alles erzählen. „Nein, das stimmt wirklich“, lacht Roland, „so kommen sie schneller an mehr Blüten für den Blütenhonig“.

Der süß-liebliche Blütenhonig ist übrigens vor zwei Wochen in besagter Familienimkerei frisch geschleudert (das ist Imkerisch), und vor einer Woche persönlich nach Hamburg importiert worden. Aber auch den dunkleren, würzigen Waldhonig gibt es noch auf Lager. Im Herbst, wenn die Bienen sich wieder im Tannenwald tummeln, gibt es dann Nachschub. Ganz saisonal, da richtet man sich nach den Bienen, die wissen’s am besten.

Rolands Leidenschaft bei der Sache schlägt sich übrigens auch im Kundenservice von daHonig nieder: ein Probiergläschen gibt es gratis (auch per Post, versandkostenfrei). Das gesamte Sortiment (Wald- oder Blütenhonig zu 0.25, 0.5 oder 1.0 kg) gibt es zur Abholung in Altona, deutschlandweit per Post, oder neuerdings jeden 1. Mittwoch im Monat auf dem St. Pauli Nachtmarkt (siehe Foto). Innerhalb Hamburgs bietet daHonig sogar eine kostenfreie Lieferung mit dem Fahrrad an.

Einen erholsamen Blick über die österreichischen Berge und alle Informationen, die das Herz begehrt, zu daHonig gibt es auf der Website: www.dahonig.de.