Mein Tipp gegen die Büffel im Kopf

Viele Hamburger sind jetzt in den Ferien. Andere bleiben hier und ärgern sich weiter über Staus, U-Bahn-Ersatzverkehr und die eine oder andere Nervensäge im Job. Dagegen hilft: Gelassenheit. Aber wie geht das? Wie wird man gelassen, wenn der Vordermann die Ampelfarbe nicht schnallt? Nein, einfach ist es nicht, aber es lässt sich üben: mit Meditation und anderen Übungen der Achtsamkeit. Der Dalai Lama musst auch ein Leben lang üben, bis er so wurde, wie er ist: Ruhe und Heiterkeit in Person. Hier sind einige der Erkenntnisse, die Wissenschaftler über die Wirkung dieser Techniken gewonnen haben:

  1. Wer meditiert ist besser in der Lage, von stressigen Erlebnissen Abstand zu nehmen
  2. Der Wille, eine Veränderung oder ein Vorhaben durchzuhalten, wächst
  3.  Negative Gefühle (Wut, Ärger, Angst) nehmen ab. Reizbarkeit lässt nach
  4. Wir werden nachsichtiger und gnädiger mit uns selbst
  5. Meditation macht belastbarer
  6. Wir können uns besser konzentrieren
  7. Das Gehirn bleibt länger frisch

Um das zu erlangen, muss man nicht stundenlang im unbequemen Schneidersitz verharren. Es geht einfacher: Jeden Morgen 10 Minuten bequem sitzen, die Augen schließen und dem Atem lauschen: ein, aus, ein, aus. Und jetzt kommt’s: Auf Gedanken und Gefühlen nicht herumkauen, sonders sie weiterziehen  lassen, und wenn sie sich im Kopf festkrallen wollen, die Aufmerksamkeit immer wieder auf den Atem lenken. Immer wieder, immer wieder, ohne Druck, in aller Ruhe. Mit Geduld und Beharrlichkeit lässt sich das Gewölle von Ärger, Sorgen und sonstigem Furor zügeln und, ja, Gelassenheit kehrt ein. Der kleine Lama in uns lebt auf.

Die 7 Erkenntnisse habe ich aus einem Heft vom stern gefischt: Achtsamkeit & Gesundheit, in dem viel Interessantes und Nützliches über die Kunst der Gelassenheit steht. Leider ist es nicht mehr im Handel, man kann es sich aber als App bei iTunes bestellen.

 

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