Paula Modersohn-Becker

von 7. Februar 2017 0 No tags Permalink 14

Die Ausstellung im Bucerius Kunst Forum zeigt die Künstlerin als Wegbereiterin der Moderne. So wie Paula Modersohn-Becker künstlerisch zwischen zwei Generationen arbeitete, lebte sie geistig in zwei ebenso grundverschiedenen Welten. Beeindruckt von den stimmungsvollen Bildern der Künstlerkolonie Worpswede, siedelte sie nach Abschluss ihres Berliner Malstudiums in das abgeschiedene Dorf.

 

Anstatt jedoch wie ihre Künstlerkollegen einen Landschaftsausschnitt möglichst naturgetreu zu malen, entwickelte Modersohn-Becker einen unkonventionellen und zukunftsweisenden Stil. Während Modersohn-Beckers eigenwillige und avantgardistische Malerei zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend.

Die wunderbare Ausstellung veranschaulicht die Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens in einer Zeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: den Spätimpressionisten und den Expressionisten.

Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne 4. Februar bis 1. Mai 2017
Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Hamburg
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