Mittsommernacht auf Mandø

Sonne_WattMagisch: Die Nacht, in der die Sonne nicht untergeht und es nicht vollkommen dunkel wird. Warum sollte man in dieser „weißen Nacht“ schlafen? Das denken auch die 37 Einwohner der kleinen dänischen Marschinsel Mandø und luden zum Fest.

In diesem Jahr durften wir als einzige Fremde dabei sein. Die abenteuerliche Fahrt zur 8 km kleinen Insel ging bei Ebbe mit einem speziellen Traktorbus durchs Wattenmeer, in dem sich die Abendsonne spiegelte und glitzerte.

In einer großen Scheune wurden Bierbänke und Tische aufgebaut und es gab köstliches gegrilltes Salzlamm und reichlich Mandø Bier. Zur Sommersonnenwende wurde ausgelassen gesungen und später, nach heidnischem Brauchtum, ein großes Feuer gemacht, in dem eine Hexe samt Besen verbrannt wurde. Dem reichlichen Alkoholkonsum geschuldet war die Stimmung dann auch schon ein wenig pittoresk und erinnerte uns an ein Marthaler-Stück, aber auch das hatte auch seinen Reiz. Nach Mitternacht, bei der nächsten Ebbe, ging die Fahrt zurück. Und die Sonne ging bereits wieder auf. Magische Mittsommernacht auf Mandø.

 

 

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