Heisenberg

von 3. Oktober 2017 0 No tags Permalink 1

Der Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg formulierte in seiner Unschärferelation die Grundlagen der Quantenphysik: Jedes Ding wird, wenn man sich ihm immer weiter nähert, irgendwann unscharf. Man beeinflusst auch bereits durch die Beobachtung die »Wirklichkeit« und legt sie auf eine bestimmte Realisierung fest. Simon Stephens, einer der wichtigsten zeitgenössischen Dramatiker Großbritanniens, nimmt diese wissenschaftlichen Beobachtungen zur Grundlage für sein Stück „Heisenberg“.

In der „quantenphysikalischen Beziehungsstudie“ küsst Georgie in einem Londoner Bahnhof den fremden Mann Alex auf den Hals, und eine elektrisierende Liebesgeschichte beginnt: ein 75-jähriger Metzger mit irischen Wurzeln und ein quirliger Freigeist Anfang vierzig aus New Jersey. Alex, der seit über fünfzig Jahren auf seiner täglichen Routine beharrt, und Georgie, die beinahe sekündlich neue Geschichten erfindet und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Als Georgie Alex bereits nach der ersten gemeinsamen Nacht um Geld bittet, um ihren Sohn in den USA ausfindig zu machen, trifft Alex eine überraschende Entscheidung.

Es spielen im Rahmen des Hamburger Theaterfestivals als Gast aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus Caroline Peters sowie Burghart Klaußner. Regie führt die Schauspielerin und Regisseurin Lore Stefanek.

Heisenberg von Simon Stephens – Kampnagel, Jarrestraße, Hamburg

  • Mi, 04.10.2017 19:30 – K6
  • Do, 05.10.2017 19:30 – K6

 

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