Heimathafen Hamburg

Für viele ist Hamburg der Heimathafen, für waschechte Hamburger genauso wie für zugezogene Quiddjes. Mir geht es da wie vielen Wahl-Hamburgern, ich hänge an meiner alten Heimat, aber eben auch an meiner (gar nicht mehr so) neuen Heimat Hamburg. Dieses Heimatgefühl kann man sehr schön schmücken. Etwa mit den Segeltaschen, die Susanne Heußler in ihrem Laden Heimathafen Hamburg näht und anbietet. Die schmucken weiß-roten oder weiß-blauen Taschen gibt es von Kulturbeutel-klein bis Messenger-groß. Aber natürlich kann man aus alten Segeln auch noch ganz andere Sachen nähen.

Matrosenhemd von Heimat Hafen Hamburg

Eine Schultüte zum Beispiel. Schade, dass ich gerade kein Kind kurz vor der Einschulung habe, für ein Hamburger Deern oder Jung wäre die ein prima Einstand ins Schulleben. Oder Kissen, die sogar ein Leben auf der Terasse gut überleben.

Tür zum Heimathafen Hamburg

Der kleine Laden am Johannisbollwerk 19 platzt fast aus den Nähten vor lauter liebevoll arrangierter maritimer Details, Taschen, Handtaschen, Schlüsselanhänger, Mützen, Strampelanzüge, Matrosenhemden, alten Tauen, Schiffslampen, Treibholz. Fast alles, was das Herz eines Matrosen begehrt, findet sich hier.

Manchmal muss ich zu den Landungsbrücken Schiffe gucken. Hier wo die Cap San Diego, die Rickmer Rickmers und viele andere prachtvolle Kähne auf engstem Raum liegen, geht das in Hamburg am besten. Im Alltag droht das Wissen, dass ich in der schönsten Stadt der Welt wohne, ja manchmal unterzugehen. Und dagegen hilft ein Besuch der Landungsbrücken ganz gut. Und wenn ich schon mal in der Gegend bin, mache ich anschließend einen Abstecher in den Heimathafen Hamburg, gleich bei der Dietmar-Koehl-Straße um die Ecke. Es könnte ja sein, dass Susanne ein neues liebevoll gemachtes Souvenir genäht hat, das ich dringend brauche. (Um „brauchen“ dürfen Sie sich Anführungszeichen vorstellen.)

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