Die Maisinsel

Wir sind erst vor einigen Tagen von unserer Georgienexpedition zurückgekommen und konnten es uns daher nicht nehmen lassen, gleich den neuen Film „Die Maisinsel“ des georgischen Filmregisseurs George Ovashvili zu sehen.

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In meisterhaft arrangierten Bilderströmen von berückender Schönheit und sinnlicher Wildheit führt Die Maisinsel die Zuschauer auf eine hypnotisierende Reise durch eine Welt voller Vergangenheiten und Zukünfte, durch Geheimnisse und Wandlungen, die man nirgendwo besser als in der Natur erfühlen kann.

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“Der gesamte Film spielt sich in der Mitte eines Flusses ab, auf einer kleinen Insel, die durch die Überschwemmungen des Frühlings geschaffen wurde. Die Insel selbst ist eine der Hauptfiguren im Film, zusammen mit einem alten Mann und seiner sechzehnjährigen Enkelin. Während des gesamten Frühjahrs haben die beiden sehr hart für eine gute Maisernte auf dem kleinen, aber fruchtbaren Stück Land gearbeitet. Beide Uferseiten wurden von rivalisierenden Gruppen eingenommen, aber das Land, das vom Fluss erschaffen wurde, gehört allein diesem Fluss, und was er im Frühling hervorgebracht hat, zerstört und spült er wieder im Herbst davon. Der erfahrene, alte Mann weiß nur zu gut um diese Gesetzmäßigkeit und versucht alles, um die Natur zu überlisten und seine Ernte zu retten.

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Ich verstehe die Geschichte als eine Art Modell für das Leben. Von der Schöpfung über das Leben bis hin zum Tod,”sagt der Regisseur George Ovashvili zu seinem Werk.

Das preisgekrönte Drama mit majestätischen Bildern zeigt allegorisch ein Niemandsland zwischen den nahen Fronten eines Krieges.

DIE MAISINSEL, diese Woche 20.15 Uhr im Blankeneser Kino, Blankeneser Bahnhofstr. 4, Hamburg

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