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Die Keimzelle des ELBSALON.de: Hannah, Marika, Cem, Stella, Ella und Ada. 

Wir, das ist die virtuelle Reisegesellschaft im ELBSALON.de mit Hannah, Marika, MathildeCem, Sabine, SherinStellaAlfred Diener, Rainer , Ryan, Saskia und das Mädel vom Kiez, die der Zufall alle vor einiger Zeit in unseren Heimathafen Hamburg zusammen geweht hat.

Und hier sind die Autoren:

Hannah → Was immer man machen möchte, man sollte einfach damit anfangen. Sich einem Menschen oder einem interessanten Projekt verschreiben, in ein anderes Land oder an einen anderen Ort ziehen, ein Sabbatjahr einlegen, die Welt und andere Menschen entdecken. Das eigene Weltbild immer wieder ins Wanken bringen, der Sehnsucht, Horizonten auf den Grund zu gehen, nachgeben. Sich bewusst sein, in welchen sozial privilegierten Situationen wir leben und sich nicht über Nichtigkeiten beschweren, sondern das Leben in die eigene Hand nehmen. Ich bin gelernte Redakteurin, die jetzt Spaß daran hat, Wissen an Studenten zu weiterzugeben, die gern lebt, liebt und neue Netzwerke knüpft. Daher ELBSALON.de, denn wir wollen zusammen, etwas Spannendes auf die Beine stellen. Vielleicht machen Sie sogar mit?

Marika → Ich bin selbst die „virtuelle Ehrlichkeit“. So werde ich mit jedem Wort dem ELBSALON beitreten und beiwohnen. Gerade ist Jaron Lanier mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Den von ihm verwendeten Begriff „Virtuelle Realität“ halte ich für wichtig. Sehr wichtig. Ich bin ein Teil von Dir und Du ein Teil von mir. Ohne die Anderen wissen wir eben nichts. Es handelt sich nicht um Geheimnisse, nur insoweit, wie das Leben selbst geheimnisvoll ist. So sieht es aus.

Mathilde mag das Meer.  Die Nähe zur Küste war einer der Gründe, warum ich nach Hamburg gezogen bin. Hier lebe ich nun schon seit etlichen Jahren und bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie bunt und vielfältig das kulturelle Angebot Hamburgs ist. Theater, Konzerte, Lesungen – es gibt soviel zu entdecken. Der Spaß Dinge zu entdecken, haben mich schon bei meinen ersten Schritten als Journalistin in die Online-Welt gelenkt. Das Tolle daran? Das weltweite Netz wird einfach nicht alt. Ständig gibt es Neues zu entdecken: neue Formen des sozialen Austauschs, Blogs, crossmediale Angebote. Die kulturelle Vielfalt, die mich beim Reisen und Leben an verschiedenen Orten fasziniert, im weltweiten Netz begegnet sie mir täglich. Auch wenn ich immer mal wieder für die traditionellen Printmedien arbeite, denke ich: Das Internet ist die Zukunft. Wie schön, dass ich im Mathilde Magazin  und ELBSALON daran mitschreiben kann.

Cem → Das Leben ist nicht digital. Das Leben ist ein brennender Dornbusch. Alles andere ist nur décoration. Unternehmer, Digital Producer und Social Media Fan der ersten Stunde. Blogge regelmäßig seit 2001 und mein aktuelles Blogzuhause ist die Sprechblase. Mache auch mobil Bilder auf Instagram mit meinem Smartphone.

Sabine → Man muss gar nicht immer sprechen. Manchmal kann es ein herrliches Vergnügen sein, einfach nur zu schauen. Irgendwo an einem schönen Plätzchen in dieser Stadt zu sitzen, in einer Bar, einem Cafe, auf einer Bank an Alster oder Elbe, und den Menschen zuzuschauen. Die Gedanken fliegen zu lassen: die Dinge, das Leben, wir. Für mich das totale Wohlbefinden. Elbgedanken – gibt es sowas? Ja: ab jetzt, hier im Elbsalon.

Sherin → Wir befinden uns in einer Zeit, da das „Typisch-Weibliche“ und „Typisch-Männliche“ seine Konturen verliert. Was ist die gepriesene „Neue Weiblichkeit“? Was ist mit den Helden der vergangenen Tage? Wie bestimmt die mediale Welt unsere Selbstwahrnehmung als Mann oder Frau? Wo sind die Schnittmengen zwischen schablonenhaften Erotikdarstellungen, die wenige Tabus kennen, und der Sexualität und ihren Spielarten in den Schlafzimmern Deutschlands. Diese und viele andere Fragen lassen mich forschen. Die Ergebnisse halte ich in meinen Zeichnungen fest. Folgen Sie meinen visuellen Gender Studies auf ELBSALON.de.

Stella → Das Hamburger Nachtleben, die Bars, die Nachtcafés, Lesungen und Livemusik. Das will ich alles sehen! Das will ich mir erobern, allein! Allein? Allein. Weil ich es schön finde, inmitten des Treibens für mich zu sein, zu schauen und zu genießen. Und weil es eine Herausforderung ist. Ja, manchmal fühle mich komisch unter den Paaren und Cliquen. Aber das ist doch kein Grund, zu Hause zu bleiben, oder? Vielleicht begegnen wir uns ja irgendwo.

Alfred Diener → Er entdeckte seine Kunst- und Sammelleidenschaft über die Arbeiten des Hamburger Künstlerpaares Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen, die beide 1919 zu den Gründungsmitgliedern der Hamburgischen Sezession gehörten. Gustav Pauli, der damalige Direktor der Hamburger Kunsthalle, sagte 1931 zur Eröffnung einer der letzten Ausstellungen (die Sezession löste sich 1933 nach Repressalien durch die Nazis selber auf): „Eine Schwalbe heißt es, macht noch keinen Sommer, aber angesichts so vieler Schwalben darf man wohl von einem Hamburger Kunstfrühling sprechen.“ – Heute sucht Alfred in Galerien und auf Messen immer wieder nach diesem „Frühlingsgefühl“, bestrebt danach, junge Künstlerinnen und Künstler zu entdecken, die einerseits den Qualitätsansprüchen der Sezession genügen würden und von denen er sich andererseits gut vorstellen kann, dass sie eine herrliche Bereicherung für die legendären Zinnober-Feste, die bis 1933 im Curio-Haus stattfanden, wären.

Mädel vom Kiez → Als waschechtes Nordlicht, Hamburger Deern und literaturbegeisterte Leseratte werde ich im Elbsalon insbesondere die Rubrik „Verlesen“ mit persönlichen Buchtipps füllen, Autoren vorstellen und von literarischen Events in der Hafenstadt berichten. Denn: nachdem ich für mein Studium der Literaturwissenschaft einige Jahre im – zugegebenermaßen auch schönen – Mittel- und Süddeutschland verbracht habe und erst vor einiger Zeit in meine Heimatstadt zurückkehrte, bin ich, frei nach dem Motto „Das Reisen will uns eines lehren: Das Schönste bleibt stets heimzukehren“, am (wieder)entdecken „meiner“ Stadt, insbesondere des kulturellen und literarischen Bereiches, und möchte meine Eindrücke und Funde mit euch teilen. Ich persönlich mag an Hamburg übrigens nach wie vor ganz besonders den Hafen, dessen unvergleichliche Atmosphäre auch die umliegenden Stadtteile prägt. Und jetzt heißt es: Auf die Bücher, fertig, los!

Rainer → Viele Jahre war ich Profi im Schreiben über das Hamburger Stadtleben. Aber jetzt entdecke ich die Stadt völlig neu. Das liegt an meinem Schatzi. Sie kommt nämlich aus Wuppertal und hat einen unverstellten Blick auf die Stadt. Schatzi sagt mir immer, was für eine sensationelle und einmalig schöne Stadt Hamburg ist. Und da hat sie so was von recht.

SaskiaIch bin in Hamburg aufgewachsen, dann durch die Welt getigert und nach 10 Jahren ohne großen Plan zurückgekehrt  – und jetzt klebe ich hier fest. Ich kann nichts dafür, ich liebe Hamburg! Wenn ich irgendwo anders Möwen kreischen höre, kriege ich Sehnsucht.

Abgesehen davon mag ich Menschen. Mit all ihren Facetten, den schönen und schillernden und den schrägen und sonderbaren. Über sie schreibe ich gern, im Allgemeinen genauso wie über interessante Menschen in Hamburg. Oder auch über alltäglichen Gehirnfasching. Das Gehirn sollte stets gut durchgelüftet werden, und gemeinsam geht das oft besonders gut. „Viele Menschen suchen immer nach dem Sinn des Lebens. Dabei ist es genauso wichtig, nach dem Blödsinn des Lebens zu suchen“, hab ich neulich gelesen. Wie wahr. Liegt oft ja auch gar nicht so weit auseinander.“

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