„Das bewegende Porträt einer Familie im Konflikt zwischen Israel und Palästina“

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Ein vor Kurzem erschienenes Buch über ein absolut aktuelles Thema: Als die Sonne im Meer verschwand von Susan Abulhawa. Die Autorin erzählt in ihrem zweiten Roman von heimatlosen Familien, von Krieg, Frieden und auch Hoffnung.

Susan Abulhawa, als Kind palästinensischer Flüchtlinge in Kuweit und Jordanien aufgewachsen, weiß, wovon sie schreibt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung schildert sie die Suche der amerikanischen Psychologin Nur nach ihrer Heimat als einen Teil der palästinensischen Tragödie. Die Suche endet in Gaza. Die Not der Flüchtlinge dort ist für Nur ein Schock. Doch endlich lernt sie ihre Wurzeln kennen und spürt zum ersten Mal so etwas wie Geborgenheit. Immer tiefer taucht sie in die Geschichte ihrer Familie ein, die untrennbar mit dem politischen Konflikt zwischen Israel und Palästina verflochten ist. Und sie ahnt, dass sich ihr Leben in Gaza für immer verändern wird …

Ein ernstes und überwältigendes aber zugleich sehr unterhaltsames und aufschlussreiches Buch, welches sich zu lesen lohnt!

Und für alle die, wie ich auch, mehr über die Hintergründe des Werkes und die Autorin selber erfahren möchten, wäre die Lesung aus Als die Sonne im Meer verschwand mit Susan Abulhawa und Oda Thormeyer am 08. Juni 2015 in der Hamburger Hafencity sicherlich interessant! Weitere Infos zu dieser Veranstaltung gibt es auf www.harbourfront-hamburg.com.

»Abulhawa verleiht dem Konflikt zwischen Israel und Palästina ein menschliches Gesicht.«
Publishers Weekly

 

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