Siri Hustvedt liest aus ihrem neuen Roman

Foto: Luigi Novi

Der neue Roman der US-Amerikanerin Siri Hustvedt, »Die gleißende Welt« (Rowohlt) wird in den USA als ihr bestes Buch gehandelt:

Nach dem Tod des New Yorker Kunsthändlers Felix Lord startet seine Witwe Harriet Burden ein radikales Experiment. Weil Künstlerinnen in der auf allen Ebenen von Männern dominierten Kunstwelt nur zweite Wahl sind, wählt Harriet einen Guerillaweg zu Respekt und Anerkennung: Sie findet drei junge Künstler, die Harriets Installationen als ihre eigenen ausgeben – mit riesigem Erfolg, die Kunstszene steht Kopf. Als Rune, einer der drei «Maskenmänner», sich entschließt, den feministischen Coup zu sabotieren und ihr Werk als sein Werk auszugeben, stürzt Harry in eine Existenzkrise … Die gleißende Welt ist ein aufregender Roman: raffiniert in der Konstruktion, klar und unerbittlich in der Sache.

Hustvedt spielt mit Identitäten und leuchtet die Biografie ihrer schillernden Heldin  aus diversen Blickwinkeln aus. Schicht um Schicht zeigt sie ein Individuum in all seinen Widersprüchen, bis der Kern der Existenz zutage tritt: Der Kampf um Anerkennung und Menschlichkeit. In ihrem funkelnden Roman übersetzt die brillante Autorin ihre Gedanken in anspruchsvolle Literatur – erhellend, unterhaltsam, den Widerstreit der Geschlechter hintersinnig in Grund und Boden stampfend.

Siri Hustvedt studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sechs Romane publiziert (Rowohlt Verlag) und ist zugleich sie  profilierte Essayistin. Mit ihrem Roman »Was ich liebte« hatte sie ihren internationalen Durchbruch erzielt.

Moderation: Julika Griem, Deutscher Text: Bettina Stucky

Lesung am 3. Juni 2015 / 20 Uhr im SchauSpielHaus

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Ulrich Matthes liest Balladen

Foto: Ulrich Matthes, Copyright: privat

Wurden Sie zu Schulzeiten auch dazu verdonnert, »Das Lied von der Glocke« auswendig zu lernen? Wenn ja: Gehen Sie zur Lesung von Ulrich Matthes – Wenn nein: Gehen Sie erst recht!

Ulrich Matthes ist seit 2004 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin und gehört zu den bedeutendsten Schauspielern des deutschen Theaters und Kinos. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den »Grimme-Preis« oder den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für seine Rolle in »Onkel Wanja«. Zwei Mal wurde er in einer Kritikerumfrage zum Schauspieler des Jahres gewählt. Ulrich Matthes arbeitet außerdem als Hörspiel- und Synchronsprecher. Seine Figuren zeichnen sich aus durch kluge Differenzierung, Ambivalenz und hohe sprachliche Virtuosität.

Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg lädt nun Ulrich Matthes dazu ein, Schiller-Balladen wie »Der Handschuh«, »Der Taucher«, »Der Ring des Polykrates« und viele andere neu zu erleben und wiederzuentdecken.

Lesung am Freitag, 15. Mai 2015 um 20 Uhr im SchauSpielHaus

Der Engel schwieg – Lesung zum 8. Mai 1945 – mit Charly Hübner

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8. Mai 1945: Ein junger Deserteur, nur knapp einer Hinrichtung entronnen, kehrt in seine total zerstörte Heimatstadt zurück. Er sucht Brot, eine Bleibe, Menschen, denen er nahe sein kann. Was er findet, sind Überlebende, die die Toten beneiden. „Es wird nichts vom Krieg erzählt, kaum etwas von der Nachkriegszeit, diesem Dorado des Schwarzhandels und der Korruption: gezeigt werden nur Menschen dieser Zeit, ihr Hunger. Und eine Liebesgeschichte, klar und spröde, die der Phrasenlosigkeit der ,heimkehrenden‘ Generation entspricht.“ (Heinrich Böll)Der Roman, 1949/50 geschrieben, erschien erst posthum 1992. Vierzig Jahre zuvor hatte Bölls Verlag in Opladen das Manuskript zurückgesandt mit dem Einwand, der Lesergeschmack müsse berücksichtigt werden, das Kriegsthema sei nicht mehr erwünscht. Tatsächlich gelingt Böll einer der wenigen Nachkriegstexte, die eine annähernde Vorstellung von der Tiefe des Entsetzens der Menschen in den Ruinen vermittelt. Er zeigt aber auch Protagonisten der Restauration, die ihre Geschäfte weiterbetreiben, als sei nichts geschehen – Händler einer auf Besitzerwerb und Egoismus begründeten neuen Gesellschaft

Charly_Hübner_IMGP4916Charly Hübner alias Alexander Bukow (Rainer Lück)

Lesung Heinrich Böll: Der Engel schwieg Freitag – mit Charly Hübner und Anne Müller, 8. Mai 2015 / 20.00 Uhr / SchauSpielHausKarten unter Tel. 040.248713 oder kartenservice@schauspielhaus.de

Der Feiertag für Bücherfreunde

Heute ist ein Feiertag – es ist der 20. Welttag des Buches!

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Im Jahr 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“ und somit zu einem internationalen Feiertag der Bücher, des Lesens und der Rechte der Autoren.

Das 20-jährige Welttags-Jubiläum kann jeder feiern. Auf der Website meinherzbuch wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen eine virtuelle Fotowand eingerichtet. Begeisterte Leser, ob jung oder alt, können hier bis zum 31. Mai ein Bild mit ihrem Lieblingsbuch der letzten 20 Jahre und ein kurzes Statement posten, um so Teil der Welttags-Bewegung zu werden…. und um einen von 20 BücherSchecks im Wert von je 100 Euro zu gewinnen.

Ich finde die Aktion prima und wenn ich mich für ein Lieblingsbuch entscheiden kann, dann werfe ich mich mal so richtig in Schale und mache auch mit. Was ist mit Ihnen?

Diffuses Licht

 

9783863001896Der Hamburger Olav Meyer-Sievers arbeitet als Kommunikationsberater,  Redner und Coach und sein weiteres Engagement ist bewundernswert stark: Er engagiert sich nebenberuflich im Kriseninterventions-Team des Deutschen Roten Kreuzes. Er begleitet  die Polizei, wenn sie Todesnachrichten überbringen muss, nach schrecklichen Unfällen, Tötungsdelikten und Selbstmorden. Oder er wird hinzugerufen, wenn plötzlich jemand zu Hause verstorben ist, oftmals Notfälle, bei denen auch Kinder im Spiel sind. Er hilft geschockten Angehörigen, das Unfassbare zu begreifen und bleibt da, wenn die Polizisten und Feuerwehr schon längst gegangen sind. Er gibt in traumatischen Situationen menschlichen Beistand und unterstützt die Betroffenen, die schockierenden Ereignisse zu begreifen.

Das Thema Tod hat Olav Meyer-Sievers schon früh beschäftigt: Seit er acht Jahre alt war, unternahm seine Mutter mehrere Selbstmordversuche. Sie nahm sich das Leben als er nur 17 war. Die Auseinandersetzung mit dem Tod und Selbstmord hat ihn stark genug gemacht, heute Angehörigen beizustehen, wenn sie plötzlich und unvorbereitet mit diesen Ereignissen konfrontiert werden.

Sein neu erschienener Roman „Diffuses Licht“ ist unter anderem geprägt von autobiografischen Erfahrungen, zu denen auch sein Coming-Out gehört.  Am 19. März liest Olav Meyer-Sievers daraus  im „Toom Peerstall“.

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Portraitfoto: © Linus Krebs

Lesung von Olav Meyer-Sievers – DIFFUSES LICHT , 19. März 2015 Beginn 20 Uhr, Toom Peerstall, Clemens-Schultz-Str. 43,  Eintritt frei

 

Verheissung

Krimi geht immer. Von Jussi Adler Olsen sowieso. Und wenn auch noch Kommissar Carl Mørck die Ermittlungen in einem spannenden Fall übernimmt, könnte das doch nun wirklich schon fast eine Garantie für ein gutes Buch sein… Finden Sie auch?

Dann habe ich heute mal wieder einen absolut heißen Buchtipp mit passender Lesung noch in diesem Monat für Sie!

Im April kommt der sechste Fall für das Sonderdezernat Q in die deutschen Buchläden:
Verheißung
17 Jahre lang recherchierte der Polizeikommissar Christian Habersaat, um den Fall einer kopfüber in einem Baum hängenden toten Frau zu lösen – vergeblich! Kurz nachdem er Carl Mørck um Hilfe in diesem mysteriösen Fall bittet kommt er ums Leben und auch sein Sohn stirbt nur wenig später. Mørck und seine Assistenten übernehmen den Fall und begeben sich selbst in tödliche Gefahr…

In seinem sechsten von zehn geplanten Büchern, das übrigens auf der dänischen Insel Bornholm spielt, verspricht der Autor Jussi Adler Olsen viele bisher nicht gelüftete Geheimnisse der Protagonisten preiszugeben und scheint zudem ein äußerst überraschendes Ende für uns bereit zu halten…

Hier geht es zur ausführlicheren Leseprobe.

Noch vor der Veröffentlichung von Verheissung. Der Grenzenlose stellt Jussi Adler Olsen seinen neuesten Krimi bei uns in Hamburg vor. Die Festivalmacher des Harbour Front Literaturfestivals sind auch außerhalb der eigentlichen Festivalsaison nicht untätig und haben gemeinsam mit dtv und der Buchhandlung Heymann die Lesung am Montag, den 16. März 2015, im Audimax der Universität Hamburg organisiert. Der Autor wird auf der Bühne von Margarete von Schwarzkopf als Moderatorin und Peter Lohmeyer, der den deutschen Text liest, unterstützt.

Karten sind auch über die Website des Harbour Front Literaturfestivals zu erwerben.

Seine Inspiration zu diesem neuen Buch nahm der Autor nach eigenen Angaben übrigens aus den nächtlichen Tarot-Sendungen im spanischen TV-Programm, dementsprechend mystisch angehaucht dürfte die Story sein.

Ich bin gespannt und freue mich auf den 16. März!

WORK IN PROGRESS

Der US-amerikanische Soziologe, Zukunftsvisionär und Ökonom Jeremy Rifkin, der das Ende des Kapitalismus prophezeit, liefert die Keynote für den Kongress WORK IN PROGRESS, der vom 12. bis zum 14. März auf Kampnagel stattfindet. Die vierte Ausgabe des Kongresses, der von Kampnagel und der Hamburg Kreativ Gesellschaft gemeinsam veranstaltet wird, richtet 2015 den Fokus auf den WERT VON ARBEIT aus individueller, unternehmerischer und gesellschaftlicher Sicht.
Akteure aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Politik diskutieren drei Tage lang unterschiedlichste Themen von Wertschöpfung und Wertschätzung bis zu hin zu gerechten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Zu den Referenten gehören u.a. Jana Tepe und Anna Kaiser, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Tandemploy.com, Deutschlands erster Plattform für Jobsharing, der Architekt und Designer Van Bo Le-Mentzel, mit seinen Hartz-IV-Möbel ein exemplarischer Akteur der Collaborative Economy, oder auch der Investmentbanker Gerhard Voss, der als Protagonist in der Dokumentation „Der Banker – Master oft he Universe“ kritische Einblicke hinter die Kulissen des Investmentgeschäfts gewährt.

Jeremy Rifkin postulierte bereits in seinem letzten Buch Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft  „Teilen ist das neue Besitzen“. Seine gewagte These:  Das Ende des Kapitalismus kommt nicht von heute auf morgen, aber dennoch unaufhaltsam. Erste Zeichen dafür sind bereits wahrzunehmen:

– Wir leben in einer Share Economy, in der immer mehr das Teilen, Tauschen und Teilnehmen im Fokus steht.

– Das Zeitalter der intelligenten Gegenstände – das Internet der Dinge – ist gekommen.Es fördert die Produktivität in einem Maße, dass die Grenzkosten vieler Güter und Dienstleistungen nahezu null sind, was sie praktisch kostenlos macht.

Rifkins Vision der neuen Ära: Aus unserer industriell geprägten erwächst eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft. In ihr ist Teilen mehr wert als Besitzen, sind Bürger über nationale Grenzen hinweg politisch aktiv und steht das Streben nach Lebensqualität über dem nach Reichtum.
WORK IN PROGRESS, 12. bis 14.März 2015 auf Kampnagel

Lesung mit George R. R. Martin in Hamburg

Der Autor der Buchvorlage zu der seit 2011 laufenden Erfolgsserie Game of Thrones besucht unsere schöne Hafenstadt und liest, eingeladen von den Festivalmachern des Harbour Front Literaturfestivals in Zusammenarbeit mit dem Blanvalet Verlag, im Congress Center Hamburg:

Das Lied von Eis und Feuer“, im Englischen „A Song of Ice and Fire“, ist ein Epos von George R. R. Martin. Zwischen 1996 und 2011 sind fünf Bände in der englischen Originalfassung erschienen, zwei weitere sind geplant. In der deutschen Ausgabe im Blanvalet Verlag wurden die ursprünglichen Bände in jeweils zwei Bände aufgeteilt, sodass sie bislang zehn Bände umfasst. Hinzu kommen drei deutsche Novellen, die aber vor der Romanhandlung spielen und zusammen unter dem Titel „Der Heckenritter von Westeros“ im Penhaligon Verlag veröffentlicht wurden. Im März 2015 erscheint bei Penhaligon „Westeros. Die Welt von Eis und Feuer“ ein umfassendes Kompendium zu seiner großen  Saga mit zahlreichen Abbildungen, Landkarten und Stammbäumen.

Seit dem 29. Januar 2015 gibt es hier Tickets für die Veranstaltung am 21. Juni 2015 zu erwerben.

Auch wenn die Serienverfilmung sehr populär und erfolgreich ist, kann ich nur raten, wenn noch nicht getan, unbedingt auch die Bücher zu lesen. Bei fünf Bänden in Originalsprache sowie zehn Bänden in der deutschen Übersetzung wäre das schließlich auch eine tolle Überbrückung der Zeit, bis George R. R. Martin, aus dessen Feder oder Computertastatur die fantastische Welt um Westeros entsprungen ist, live und in Farbe vor uns steht.

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(Beitragsbild: (C) BLANVALET)

 

HAM.LIT

Dirk Laucke – Foto: Thorsten Wulff

Das Übel & Gefährlich im Bunker an der Feldstraße in St.Pauli wird für eine Nacht wieder zur literarischen Flaniermeile: 15 Autoren und Autorinnen lesen bei Hamburgs lässiger Lesenacht parallel auf drei Bühnen. Gleichzeitig spielen drei Bands.

Die jungen Literaten haben bereits fürs Theater geschrieben, auf Bühnen gespielt, im Nahen Osten unterrichtet, Preise gewonnen, erste Bücher veröffentlicht oder sich längst etabliert.

Im diesem Jahr dabei u. a.:

-Die gefeierten Hamburger Autorinnen Nino Haratischwili (siehe Video) und Karen Köhler.-Die Open Mike Preisträger Dmitrij Gawrisch und Jens Eisel.

-Die aufregenden Neu- und Wiederentdeckungen: Maruan Paschen, Verena Günter und Heike Geißler.

-Der Dramatiker Dirk Laucke, der die Premiere seines Romandebüts feiert.

-Der Buchautor Alexander Posch und die Hamburger Theaterautorin Ulrike Syha, die gemeinsam mit Schauspieler Jörn Knebel liest.

-Linus Westheuser und Carolin Callies, die ihre  ihren Lyrikdebüts vorstellen.

-Thomas Melle und Kristof Magnusson lesen aus ihren neuesten Romanen.

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Und zum Abschluss des Abends: Kirsten Fuchs.

Die Musik kommt von Rakede, Joco und dem Bürgermeister der Nacht.

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Karen Köhler – Foto: Julia Klug
HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur und Musik
Do, 05.02.2015, Beginn 19:30
Ort: Uebel&Gefährlich und Terrace Hill
Feldstraße 66 (Medienbunker), 20359 Hamburg

Unterhaltsame Lektionen für guten Smalltalk

 

Sie sind auf eU1_978-3-87134-787-0.inddine Party eingeladen treten ein, Leute stehen zusammen, plaudern, lachen, und Sie kennen –  niemanden. Ein Albtraum.

Auch Alexander von Schönburg, Journalist und society-geboren, kennt solche Momente. Er ist in den Salons und auf den Partys dieser Welt quasi aufgewachsen und gibt unterhaltsam Einblick in seine Welt.  „Smalltalk: Die Kunst des stilvollen Mitredens“ heißt sein Buch, das Do’s und Dont’s des gepflegten Geplänkels beschreibt. Welche Themen sich für welchen Zweck eigenen und warum es im Gespräch mit Wichtigtuern prima funktioniert, deren letztes Wort einfach zu wiederholen (der Papageientrick). Manchmal ein bisschen abgehoben, aber zum Teil sehr lustig.

Ein paar Lektionen:

  1. Unsicherheit ist okay. Jeder, wirklich jeder, kennt das. Nur diese verspannte Lächeln, das man dann gern aufsetzt, das sollte man lassen.
  2. Entspannt, gelassen sein – so ist es gut. Die Situation beobachten, schön Ruhe bewahren: Alle im Saal, die Großen wie die Kleinen, wir sitzen im selben Boot.
  3.  Nicht gleich Witze und viele lustige Sachen erzählen, das ist uncool und zeigt sehr deutlich, dass Sie Anschluss suchen.
  4. Überhaupt keine Witze erzählen
  5.  Nicht alles gaaaaanz toll finden. Das unoriginell und langweilt. Lieber mal eine freche These wagen, die zum Widerspruch einlädt.
  6.  Nicht mit Bildung protzen, die Leute nicht mit Vorträgen quälen. Keine Besserwissereien.
  7.  Nie fragen: Wohin fahren Sie in Urlaub? Was arbeiten Sie so?
  8.  Peinliche Gesprächspausen meiden. Notfallfrage: Was war heute Ihr schönstes Erlebnis?
  9.  10. 11.  Zuhören, zuhören, zuhören. Die größte Kunst überhaupt. Geneigtes Interesse bezirzt jedes Gegenüber, weil jeder am liebsten von sich erzählt.
 Das Buch ist bei Rowohlt erschienen.