3,900 Pages of Paul Klee’s Personal Notebooks Are Now Online

“These works are considered so important for understanding modern art that they are compared to the importance that Leonardo’s A Treatise on Painting had for Renaissance,”

Paul Klee was born on December 18, 1879, in Münchenbuchsee, Switzerland, into a family of musicians. His childhood love of music was always to remain profoundly important in his life and work. From 1898 to 1901 Klee studied in Munich, first with Heinrich Knirr, then at the Kunstakademie under Franz von Stuck. Upon completing his schooling, he traveled to Italy. It was the first in a series of trips abroad that nourished his visual sensibilities. He settled in Bern in 1902. A series of his satirical etchings was exhibited at the Munich Secession in 1906. That same year Klee married Lily Stumpf, a pianist, and moved to Munich. There he gained exposure to Modern art. Klee’s work was shown at the Kunstmuseum Bern in 1910 and at Moderne Galerie, Munich, in 1911.

Klee met Alexej Jawlensky, Vasily Kandinsky, August Macke, Franz Marc, and other avant-garde figures in 1911; he participated in important shows of advanced art, including the second Blaue Reiter (Blue Rider) exhibition at Galerie Hans Goltz, Munich, in 1912, and the Erste deutsche Herbstsalon at the Der Sturm Gallery, Berlin, in 1913. In 1912 he visited Paris for the second time, where he saw the work of Georges Braque and Pablo Picasso, and met Robert Delaunay. Klee helped found the Neue Münchner Secession in 1914. Color became central to his art only after a revelatory trip to Tunisia in 1914.

In 1919, Klee applied for a teaching post at the Academy of Art in Stuttgart. This attempt failed but he had a major success in securing a three-year contract (with a minimum annual income) with dealer Hans Goltz, whose influential gallery gave Klee major exposure, and some commercial success. A retrospective of over 300 works in 1920 was also notable.

In his mature carreer Klee taught at the Bauhaus from January 1921 to April 1931. He was a „Form“ master in the bookbinding, stained glass, and mural painting workshops and was provided with two studios.[44] In 1922, Kandinsky joined the staff and resumed his friendship with Klee. Later that year the first Bauhaus exhibition and festival was held, for which Klee created several of the advertising materials. Klee welcomed that there were many conflicting theories and opinions within the Bauhaus: „I also approve of these forces competing one with the other if the result is achievement.“

Click here for 3,900 Pages of Paul Klee’s Personal Notebooks Are Now Online, Presenting His Bauhaus Teachings (1921-1931) for free!

Henny’s

Der große Hamburger Schriftsteller Hans Henny Jahn war Namenspate für das Restaurant Henny’s, das in der nach ihm benannten Straße in Uhlenhorst liegt.

Während das Werk von Hans Henny Jahn leider immer mehr in Vergessenheit gerät, erfreut sich das Henny’s großen Interesses und ist seit seiner Eröffnung vor rund sechs Monaten ständig ausgebucht.

Die umfangreiche Karte bietet von Sashimi bis Königsberger Klopse wirklich etwas für jeden Geschmack. Wir haben viele Gerichte getestet und alle waren einwandfrei. Die Portionen sind großzügig und die Preise fair. Auch die Auswahl an guten Weine ist groß. Der Service, der sich am Anfang noch einspielen musste, klappt einwandfrei und bis zu 95 Gäste können dort zu gleichen Zeit speisen ohne lange warten zu müssen.

Das Ambiente im Mühlenkamper Fährhaus ist elegant und sehr gemütlich und das Konzept des 35-jährige Betreibers Danilo Del Favero, scheint aufzugehen.

Falls Sie das Restaurant noch nicht kennen, sollten Sie es ruhig mal ausprobieren. Falls Sie noch nie ein Buch von Hans Henny Jahn gelesen haben, fangen Sie mit ‚Das Holzschiff‘, dem erste Band der Trilogie ‚Fluss ohne Ufer‘, an. Eine beeindruckende Novelle!

dyn003_original_208_299_pjpeg_2535747_23cbb4d59b6005e908df9bf57cde3f67

Der Schriftsteller Hans Henny Jahn
Henny’s, Hanns-Henny-Jahnn-Weg 1, Uhlenhorst.

Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist sind zurück

Lesung auf dem Harbourfront Literaturfestival

Der schwedische Krimi-Kultautor Stieg Larsson war bis zu seinem frühen Tod am 9. November 2004 Chefredakteur einer kleinen antifaschistischen und antirassistischen Zeitschrift namens EXPO. Er hatte große Ambitionen und kümmerte sich um alles selbst, Titel, Leitartikel, Fotos. Der damals Fünfzigjährige rauchte 60 Zigaretten am Tag und wahrscheinlich wurde ihm das zum Verhängnis. Er erlitt in der Redaktion einen tödlichen Herzinfarkt. Und er hinterließ ein spektakuläres Erbe.

Stieg Larsson war nicht nur Herausgeber dieser defizitären Zeitschrift, sondern hat nebenher drei von zehn geplanten Krimis geschrieben, die erst nach seinem Tod zu Bestsellern wurden: Die „Millennium-Trilogie“ wurde allein in Schweden dreieinhalb Millionen mal verkauft, bei nur neun Millionen Einwohnern. In Deutschland übersteigt die Auflage der drei ziegelsteindicken Bände die drei Millionengrenze. Weltweit sind mehr als 80 Millionen Exemplare dieser Thriller verkauft worden. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht.

Nun geht die Geschichte weiter. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Bandes und elf Jahre nach dem tragischen Tod des Autors erscheint in diesem Jahr in 26 Verlagen weltweit die Fortsetzung der Weltbestseller von Stieg Larsson. Die Familie Larsson und der Originalverlag Norstedts haben mit dieser großen Aufgabe den schwedischen Autor David Lagercrantz beauftragt.

Darin steht der Protagonist Mikael Blomkvist vor einer Entscheidung. Böse Zungen behaupten, er sei nicht länger der Journalist, der er einst war. Lisbeth Salander hingegen ist aktiv wie eh und je. Die Wege kreuzen sich, als Frans Balder, einer der weltweit führenden Experten für künstliche Intelligenz, ermordet wird. Kurz vor seinem Tod hatte er Mikael Blomkvist brisante Informationen versprochen. Als Blomkvist erfährt, dass Balder auch in Kontakt zu Lisbeth Salander stand, nimmt er die Recherche auf. Die Spur führt zu einem US-amerikanischen Softwarekonzern, der mit der NSA verknüpft ist. Mikael Blomkvist wittert seine Chance, die Enthüllungsstory zu schreiben, die er so dringend braucht. Doch wie immer verfolgt Lisbeth Salander ihre ganz eigene Agenda…

Lesung auf dem Harbourfront Literaturfestival
Salander und Mikael Blomkvist sind zurück mit David Lagercrantz

22679_xl

David Lagercrantz
SONNTAG 20.09.2015 — 11:00 UHR
St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30 – 20359 Hamburg

ELBSALON verlost drei Sets,

weiterlesen…

Rilkes Briefe an einen jungen Dichter – Gänsehaut pur

th

 

Sommer ist Lesezeit, und ich möchte für ein ganz besonderes Buch werben. Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter.

Der junge Franz Xaver Kappus fasst sich ein Herz und schickt dem berühmten Rilke seine ersten Dichtversuche, mit der Bitte um Kritik und Rat. Rilke nimmt sich auf  einfühlsame und lebenskluge Weise des jungen Mannes an. Es entspinnt sich ein Austausch, zehn Briefe schreibt Rilke, sie sind in dem Buch zu lesen. Wie er Kappus ermuntert, das Beliebte und Einfache  zu meiden und sich selbst zu erspüren in der Tiefe der Einsamkeit, die der junge Franz Xaver so fürchtet, das ist wunderschön. Seine eigene Stimme soll er ergründen, sich Zeit nehmen, sich nicht entmutigen lassen und nichts fürchten,  nicht die Schwere und nicht die Einsamkeit.  Alles Schöpferische komme aus der Einsamkeit, schreibt Rilke, und wie sollte das Gefühl von Einsamkeit nicht groß sein? Einsamkeit ist groß. Aus Angst davor bauten wir uns ein Netz aus Ritualen, flüchten in Gemeinschaft und Geselligkeit, seien sie noch so oberflächlich und nervtötend. Schrieb Rilke, vor 100 Jahren, und es klingt wie heute.

Er fühle sich den Seinen so fern, jammert der junge Mann um die Weihnachtszeit, wunderbar, antwortet Rilke, das gibt Ihnen die Chance, Ihren eigenen Raum zu weiten. Was soll man da noch sagen. Lesen! Und jedem heranwachsenden Menschen, der mit dem Großwerden kämpft, schenken.

Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter, Edition Suhrkamp

 

 

 

 

Hanna Schygulla liest Fassbinder »Im Land des Apfelbaums«

Anlässlich des 70. Geburtstages von Rainer Werner Fassbinder (*31.5.1945) liest Hanna Schygulla aus seinen ersten Werken.

In »Im Land des Apfelbaums« begegnet man in knapp fünfzig Gedichten und einigen Kurz-geschichten dem Künstler, der später die Kulturwelt wie kein Zweiter erstaunen ließ. Wir finden hier den 17-jährigen Fassbinder, der schon Zeichen setzt; den verzweifelten, gebeutelten, sehnsüchtigen Visionär und unaufhaltsamen Rebell. Seine ersten Gedichte lassen schon den zukünftigen Fassbinder erahnen. Den Fassbinder, der den Boden, auf dem er steht, umpflügt, um das unterste zu oberst zu kehren.

2_HannaSchygulla_c_jimrakete

Hanna Schygulla liest Fassbinder am: 19/6/2015 / 20 Uhr im SchauSpielHaus -Karten unter Tel. 040.248713 / kartenservice@schauspielhaus.de /
Fotos: Hanna Schygulla © Jim Rakete / Schirmer und Mosel

„Das bewegende Porträt einer Familie im Konflikt zwischen Israel und Palästina“

310_29170_154148_xl

Ein vor Kurzem erschienenes Buch über ein absolut aktuelles Thema: Als die Sonne im Meer verschwand von Susan Abulhawa. Die Autorin erzählt in ihrem zweiten Roman von heimatlosen Familien, von Krieg, Frieden und auch Hoffnung.

Susan Abulhawa, als Kind palästinensischer Flüchtlinge in Kuweit und Jordanien aufgewachsen, weiß, wovon sie schreibt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung schildert sie die Suche der amerikanischen Psychologin Nur nach ihrer Heimat als einen Teil der palästinensischen Tragödie. Die Suche endet in Gaza. Die Not der Flüchtlinge dort ist für Nur ein Schock. Doch endlich lernt sie ihre Wurzeln kennen und spürt zum ersten Mal so etwas wie Geborgenheit. Immer tiefer taucht sie in die Geschichte ihrer Familie ein, die untrennbar mit dem politischen Konflikt zwischen Israel und Palästina verflochten ist. Und sie ahnt, dass sich ihr Leben in Gaza für immer verändern wird …

Ein ernstes und überwältigendes aber zugleich sehr unterhaltsames und aufschlussreiches Buch, welches sich zu lesen lohnt!

Und für alle die, wie ich auch, mehr über die Hintergründe des Werkes und die Autorin selber erfahren möchten, wäre die Lesung aus Als die Sonne im Meer verschwand mit Susan Abulhawa und Oda Thormeyer am 08. Juni 2015 in der Hamburger Hafencity sicherlich interessant! Weitere Infos zu dieser Veranstaltung gibt es auf www.harbourfront-hamburg.com.

»Abulhawa verleiht dem Konflikt zwischen Israel und Palästina ein menschliches Gesicht.«
Publishers Weekly

 

Siri Hustvedt liest aus ihrem neuen Roman

Foto: Luigi Novi

Der neue Roman der US-Amerikanerin Siri Hustvedt, »Die gleißende Welt« (Rowohlt) wird in den USA als ihr bestes Buch gehandelt:

Nach dem Tod des New Yorker Kunsthändlers Felix Lord startet seine Witwe Harriet Burden ein radikales Experiment. Weil Künstlerinnen in der auf allen Ebenen von Männern dominierten Kunstwelt nur zweite Wahl sind, wählt Harriet einen Guerillaweg zu Respekt und Anerkennung: Sie findet drei junge Künstler, die Harriets Installationen als ihre eigenen ausgeben – mit riesigem Erfolg, die Kunstszene steht Kopf. Als Rune, einer der drei «Maskenmänner», sich entschließt, den feministischen Coup zu sabotieren und ihr Werk als sein Werk auszugeben, stürzt Harry in eine Existenzkrise … Die gleißende Welt ist ein aufregender Roman: raffiniert in der Konstruktion, klar und unerbittlich in der Sache.

Hustvedt spielt mit Identitäten und leuchtet die Biografie ihrer schillernden Heldin  aus diversen Blickwinkeln aus. Schicht um Schicht zeigt sie ein Individuum in all seinen Widersprüchen, bis der Kern der Existenz zutage tritt: Der Kampf um Anerkennung und Menschlichkeit. In ihrem funkelnden Roman übersetzt die brillante Autorin ihre Gedanken in anspruchsvolle Literatur – erhellend, unterhaltsam, den Widerstreit der Geschlechter hintersinnig in Grund und Boden stampfend.

Siri Hustvedt studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sechs Romane publiziert (Rowohlt Verlag) und ist zugleich sie  profilierte Essayistin. Mit ihrem Roman »Was ich liebte« hatte sie ihren internationalen Durchbruch erzielt.

Moderation: Julika Griem, Deutscher Text: Bettina Stucky

Lesung am 3. Juni 2015 / 20 Uhr im SchauSpielHaus

U1_XXX.indd

Ulrich Matthes liest Balladen

Foto: Ulrich Matthes, Copyright: privat

Wurden Sie zu Schulzeiten auch dazu verdonnert, »Das Lied von der Glocke« auswendig zu lernen? Wenn ja: Gehen Sie zur Lesung von Ulrich Matthes – Wenn nein: Gehen Sie erst recht!

Ulrich Matthes ist seit 2004 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin und gehört zu den bedeutendsten Schauspielern des deutschen Theaters und Kinos. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den »Grimme-Preis« oder den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für seine Rolle in »Onkel Wanja«. Zwei Mal wurde er in einer Kritikerumfrage zum Schauspieler des Jahres gewählt. Ulrich Matthes arbeitet außerdem als Hörspiel- und Synchronsprecher. Seine Figuren zeichnen sich aus durch kluge Differenzierung, Ambivalenz und hohe sprachliche Virtuosität.

Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg lädt nun Ulrich Matthes dazu ein, Schiller-Balladen wie »Der Handschuh«, »Der Taucher«, »Der Ring des Polykrates« und viele andere neu zu erleben und wiederzuentdecken.

Lesung am Freitag, 15. Mai 2015 um 20 Uhr im SchauSpielHaus

Der Engel schwieg – Lesung zum 8. Mai 1945 – mit Charly Hübner

Heinrich_Boell_Vectogramm_01

8. Mai 1945: Ein junger Deserteur, nur knapp einer Hinrichtung entronnen, kehrt in seine total zerstörte Heimatstadt zurück. Er sucht Brot, eine Bleibe, Menschen, denen er nahe sein kann. Was er findet, sind Überlebende, die die Toten beneiden. „Es wird nichts vom Krieg erzählt, kaum etwas von der Nachkriegszeit, diesem Dorado des Schwarzhandels und der Korruption: gezeigt werden nur Menschen dieser Zeit, ihr Hunger. Und eine Liebesgeschichte, klar und spröde, die der Phrasenlosigkeit der ,heimkehrenden‘ Generation entspricht.“ (Heinrich Böll)Der Roman, 1949/50 geschrieben, erschien erst posthum 1992. Vierzig Jahre zuvor hatte Bölls Verlag in Opladen das Manuskript zurückgesandt mit dem Einwand, der Lesergeschmack müsse berücksichtigt werden, das Kriegsthema sei nicht mehr erwünscht. Tatsächlich gelingt Böll einer der wenigen Nachkriegstexte, die eine annähernde Vorstellung von der Tiefe des Entsetzens der Menschen in den Ruinen vermittelt. Er zeigt aber auch Protagonisten der Restauration, die ihre Geschäfte weiterbetreiben, als sei nichts geschehen – Händler einer auf Besitzerwerb und Egoismus begründeten neuen Gesellschaft

Charly_Hübner_IMGP4916Charly Hübner alias Alexander Bukow (Rainer Lück)

Lesung Heinrich Böll: Der Engel schwieg Freitag – mit Charly Hübner und Anne Müller, 8. Mai 2015 / 20.00 Uhr / SchauSpielHausKarten unter Tel. 040.248713 oder kartenservice@schauspielhaus.de

Der Feiertag für Bücherfreunde

Heute ist ein Feiertag – es ist der 20. Welttag des Buches!

10542025_935274616500365_8126883426215272961_o

Im Jahr 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“ und somit zu einem internationalen Feiertag der Bücher, des Lesens und der Rechte der Autoren.

Das 20-jährige Welttags-Jubiläum kann jeder feiern. Auf der Website meinherzbuch wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen eine virtuelle Fotowand eingerichtet. Begeisterte Leser, ob jung oder alt, können hier bis zum 31. Mai ein Bild mit ihrem Lieblingsbuch der letzten 20 Jahre und ein kurzes Statement posten, um so Teil der Welttags-Bewegung zu werden…. und um einen von 20 BücherSchecks im Wert von je 100 Euro zu gewinnen.

Ich finde die Aktion prima und wenn ich mich für ein Lieblingsbuch entscheiden kann, dann werfe ich mich mal so richtig in Schale und mache auch mit. Was ist mit Ihnen?