„SULIKO“ und die georgische Tafelkultur in Hamburg

Unlängst wurde in Hamburg das erste georgische Restaurant eröffnet. Das war überfällig, denn den meisten Metropolen der Welt gibt es georgische Restaurants schon lange.

„Mit der Eröffnung unseres Restaurants im Herzen von Hamburg wollen wir Ihnen ein Gefühl der Gastfreundlichkeit und Festlichkeit vermitteln“, steht auf der Webseite des Restaurants.

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Kisiskhevi, Georgien

Täglich und überall wird in Georgien ein Trinkspruch erhoben – auf die Liebe und die Sehnsüchte, auf die Götter und die Mythen. Gastfreundschaft ist einer der Inhalte der georgischen Tafelkultur. „Der Gast ist Gottes Gesandter“ – dieser Spruch, in Georgien gebräuchlich, stellt in seinem christlichen Verständnis eine natürliche Fortsetzung archaischer Traditionen dar. Mehr über die Tafelkultur in Georgien erfahren Sie hier.

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Diner Noir.

Diner Noir.

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Manchmal erzählt ein einziges Bild eine ganze Geschichte.

Worüber sprechen die beiden Frauen? Wer sind diese beiden? Warum treffen sie sich nachts in einem Diner? Und warum tanzt eigentlich Micky Maus zwischen ihnen auf dem Tisch?? Wer beobachtet diese Szene? Was passiert dann?! Wie hat es angefangen?

Erzählen Sie die Geschichte. Schreiben Sie Ihre Geschichte zum Bild gerne in die Kommentare..

Das Afrikahaus im Kontorhausviertel

Elephant Gate. Afrikahaus. Hamburg.

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Im Herzen der Innenstadt Hamburgs, im historischen Kontorhausviertel, zwischen der Einkaufsmeile Mönckebergstraße, dem Rathaus und der Speicherstadt im Hafen liegt das Afrikahaus. Bewacht am Toreingang an der Großen Reichenstraße 27 von einer lebensgroßen Bronzefigur eines afrikanischen Kriegers mit Speer und Schild.

Ebenfalls am schmiedeeisernen Toreingang an der Straße befindet sich eines der besten Steakrestaurants Hamburgs: Das Estancia Steaks. Übrigens, Reservierung empfiehlt sich, da es gerade mittags recht gut besucht ist. Im Sommer kann man bei sonnigem Wetter im auch im Innenhof speisen, das von zwei mächtigen Elefanten bewacht wird.

Das Afrikahaus wurde 1899 nach den Plänen von Martin Haller als Firmensitz der Reederei Woermann erbaut. Martin Haller gilt als einer der prägenden Hamburger Architekten der Jahrhundertwende, der durch mehrere Kontorhäuser und Villen sowie mit dem Rathaus das Stadtbild Hamburgs mitgestaltete.

Haller nutzte die hafennahe Lage des Afrikahauses am Gröninger Fleet und die künstlerische Gestaltung der Fassaden, um die überseeischen Handelsbeziehungen der Reederei Woermann zu unterstreichen. Entstanden ist ein einmaliges Beispiel Hamburger Architektur vor internationalem Hintergrund.

Im Februar 1999 wurden in dem denkmalgeschützten Ensemble modernste und funktionale Nutzflächen fertig gestellt. Neben dem Schwerpunkt der zeitgemäßen Ausstattung wurde die Sanierung in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz der Stadt Hamburg durchgeführt. So ist es möglich, heute wieder typische Stilmerkmale wie Gußstützen, Kappendecken, Stiltüren sowie das Wandmosaik mit afrikanischen Motiven und die Portalelefanten in einem funktionalen und atmosphärischen Umfeld zu zeigen.Im Rahmen der Tradition befindet sich das Afrikahaus auch heute noch in Familienbesitz.

Heute sitzen im Afrikahaus hamburger viele Digitalagenturen aus der New Economy.

American Brunch mit Pancakes bei Otto’s Burger!

Otto's Pancakes!

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Meine Freunde von Otto’s Burger bieten ab sofort neben ihren berühmten Premium-Burgern an den Wochenenden auch ein leckeres Brunch an.
Was gibt’s? Auf der Karte für das Brunch stehen u. a.
  • Breakfast Burger
  • American Pancake
  • French Toast
  • Egg Benedict
  • Coconut Porridge

Wag the Dog.

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Außerdem stellt die neue Hamburger Kaffeerösterei Playground Coffee, die mit einer Kaffeebar dauerhaft in den Räumen von Otto’s Burger am Grindel eingebettet ist, ihre Espresso- und Filterröstungen vor. Es wird im skandinavisch-orientiertem Stil hell und fruchtig geröstet.
Ich hatte einen Ethiopian Dirty Berry Flat White. Dirty deshalb, weil das Fruchtfleisch der Kaffebohne nach der Ernte nicht ausgelöst wird, sondern mit der Bohne an der Sonne getrocknet wird. Das gibt der Tass‘ Kaff‘ ein wunderbares zusätzliches Aroma. Einfach Master Micro-Roaster and Barista Veljko fragen!

Master Micro-Roaster and Barista Veljko making an Ethiopian Dirty Berry Flat White.

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Carmen.

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Henny’s

Der große Hamburger Schriftsteller Hans Henny Jahn war Namenspate für das Restaurant Henny’s, das in der nach ihm benannten Straße in Uhlenhorst liegt.

Während das Werk von Hans Henny Jahn leider immer mehr in Vergessenheit gerät, erfreut sich das Henny’s großen Interesses und ist seit seiner Eröffnung vor rund sechs Monaten ständig ausgebucht.

Die umfangreiche Karte bietet von Sashimi bis Königsberger Klopse wirklich etwas für jeden Geschmack. Wir haben viele Gerichte getestet und alle waren einwandfrei. Die Portionen sind großzügig und die Preise fair. Auch die Auswahl an guten Weine ist groß. Der Service, der sich am Anfang noch einspielen musste, klappt einwandfrei und bis zu 95 Gäste können dort zu gleichen Zeit speisen ohne lange warten zu müssen.

Das Ambiente im Mühlenkamper Fährhaus ist elegant und sehr gemütlich und das Konzept des 35-jährige Betreibers Danilo Del Favero, scheint aufzugehen.

Falls Sie das Restaurant noch nicht kennen, sollten Sie es ruhig mal ausprobieren. Falls Sie noch nie ein Buch von Hans Henny Jahn gelesen haben, fangen Sie mit ‚Das Holzschiff‘, dem erste Band der Trilogie ‚Fluss ohne Ufer‘, an. Eine beeindruckende Novelle!

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Der Schriftsteller Hans Henny Jahn
Henny’s, Hanns-Henny-Jahnn-Weg 1, Uhlenhorst.

… und das Croissant!

Das ist nämlich manifique hier im „Eclair au Café“, wo es sich so fabelhaft zeitungslesend und das Croissant in den Café au Lait dippend in den Tag hineinfranzöseln lässt. Oh das klingt ja ganz furchtbar hipster-esk. Vielleicht bin ich auch versehentlich einer, je ne sais pas. Jedenfalls liebe ich dieses kleine französische Café im Eppendorfer Weg 1, zwischen Schanze und Eimsbüttel, fernab vom allsonntaglichen Schulterblatt-Brunch-Flashmob. Man kann im gemütlich-kitschig eingerichteten Inneren sitzen, oder draußen an einem nur bedingt pittoresken aber dafür oft sonnigen Stück Eimsbütteler Chaussee. Die Bedienung besteht aus welchselnden hübschen Franzosen (oder Bielefeldern, die für das authentische Flair einen französischen Akzent auflegen, qui sait?) und alles, was ich bisher probiert habe, war wirklich vorzüglich.

Meine Favoriten nebst Kaffee und Croissant sind die Tarte au Citron (fabuleuse!), die Baguettes zum Mittag (mmmm!) und die kleinen Kartoffelbrötchen, deren Name ich vergessen habe. Ich kann ja auch gar kein französisch, und über Frankreich weiß ich auch eigentlich nichts. Das liegt daran, dass ich bei jedem Frankreichbesuch nach zwei Minuten in einer Pâtisserie verschollen gehe, und mich so lange glückselig mit dem Gesicht in Erdbeertörtchen vergraben in der Auslage wälze, bis ich von meiner Reisebegleitung am Ende des Urlaubs wieder eingesammelt werde. Daher halte ich mich für qualifiziert genug zu behaupten: in diesem Café schmeckt es wirklich sehr französisch! Aber jetzt nicht alle kommen und mir die Croissants wegessen, s’il vous plaît.

Cuneo und die Frauen – 110 Jahre Cuneo

Franca und Franco Cuneo

Im Paradies, aus dem wir angeblich vertrieben wurden wegen eines rotbackigen Apfels, vergnügten sich natürlich ganz unschuldig Mann und Frau. Und weil das Cuneo das Paradies auf Erden ist, vergnügen sich auch hier nicht nur mit rotbackigen Äpfeln Männlein und Weiblein – unschuldig schuldig. Das Programm der herrlichen Musikbox sorgt für Tanz und Verzückung. Franco Cuneo, der geniale Neuerfinder dieser unendlich sentimental phantastischen Hafenkneipe, Franco hat aus der Hafenkneipe für Seeleute, Spieler, leichte Mädchen, Goldfälscher und falsche Carusos Italien auf St. Pauli kreiert, die Wiedergeburt des Paradieses an der Davidstraße, ein Künstlerrestaurant, das über Jahrzehnte hinweg das Wohnzimmer bedeutender MalerInnen, Kunstfälscher, Regisseure, Schauspieler und Schauspielerinnen, Sänger, Intendanten und Filmemacher, Politiker und Journalisten gewesen und noch immer ist. Dieses Kunstwerk hat er mit seinem Charme und mit einer gigantischen Schaffensfreude, mit tollen Ideen und mit Power kreiert und ganz besonders mit seinem feinen, mit seinem guten Gefühl für Menschen, für die bunte Mischung seiner ungezählten Paradiesvögel.

Nun, da die Zeit des Alters gekommen ist, die Zeit des lächelnden Rückzugs, der Übergabe, nun waren seine Weisheit und sein Genie noch einmal ganz besonders gefordert. Wie viel schönes Geschirr wird nicht zerscheppert bei der Übergabe des Ererbten, des Geschaffenen an die nächste Generation?

Aber auch hier erwies sich Franco Cuneo als ein klarsichtiger Träumer – er sah sich in seinem schönen Nest nach Nachfolge um.

Im Hintergrund wirkten ja seit eh und jeh, das war schon so bei Giovani, dem Vater, still und fein die Frauen. Francos beide gewichtigsten Musen, seine Schutzengel und Stürmeberuhigerinnen im Hintergrund wirkten still und fein:  Francos unbestechliche Schwester Mafalda und seine starke Frau, Karin Cuneo. Ohne diese beiden genialen und dabei ganz uneitlen Frauen hätte es das Cuneo-Paradies gewiss nie in dieser coolen Schönheit gegeben, wie wir es Abend für Abend genießen.

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Cuneo – Foto: Sigrid Rothe

Jetzt tritt der weise König ab – und weil er weise ist, übergibt er das Regiment seiner Tochter Franca, die alle seine guten Gaben und dazu die von ihrer Mutter Karin in sich vereinigt. Eine Frau ist nun Königin des Paradieses an der Davidstraße. Und darum wollen wir anlässlich des 110ten Cuneo-Geburtstags jubelnd und überschwänglich das schöne Regiment von Franca Cuneo und aller Cuneo-Frauen feiern. Der Mann hatte seinen Auftritt: Franco hat ihn prächtig genützt und hat ein unvergleichliches Werk über bald sechs Jahrzehnte vollbracht. Jetzt geht dieser Diamant an die Tochter über: Die starken Frauen, lange im Wirbel der Eitelkeiten übersehen, sollen an diesem 110. Geburtstag in den Himmel gehoben und für alle tagtäglich harte Gasthaus-Plage gefeiert werden.

Klaus Pohl, Schauspieler und Schriftsteller über „sein Cuneo“.
Cuneo 110 Anni – Gala zum 110. Geburtstag des Restaurants Cuneo – 4. Mai 2015, 20 Uhr, St. Pauli Theater, Hamburg

 

Nicht nur für Veganer: Das LEAF

LEAF
Weltweit gibt es derzeit mehr als als eine Milliarde Vegetarier. In Deutschland ernähren sich aktuell rund sieben Millionen vegetarisch, das sind 8 bis 9 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 1,2 Millionen Deutsche leben strikt vegan. Ihre Zahl steigt rasant.

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Zu den Veganer gehören auch Corinna Krampe und Kerstin Reidock, die das LEAF gegründet haben. Die Einrichtung des LEAF, das in Ottensen liegt, ist schlicht und gemütlich, die Küche äußerst kreativ. Corinna, die seit über 20 Jahren vegan lebt, kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste und Kerstin sorgt für einen reibungslosen Service.

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Im Leaf wird besonderer Wert darauf gelegt, hochwertige und, so weit möglich, biologisch zertifizierte Lebensmittel aus dem direkten Umland von Hamburg zu verwenden. Die Gerichte sind ein Gedicht und auch Fleischliebhabern wird das Seitan-Steak mit einer Knusperkruste aus Kräutern köstlich schmecken. Die Speisekarte wechselt monatlich und es finden sich immer neue Leckereien für jeden Geschmack. Sonntags wird im Leaf auch ein veganes Frühstück serviert.

Kein Wunder, dass es in Deutschland täglich 2000 neue Vegetarier gibt.

Leaf, Eulenstr 38, 22765, Hamburg

Ein privater Koch für einen Abend – Die KITCHENNERDS.de

Sandra Roggow von Kitchennerds.de, Photo: Mirja Hoechst Fotografie

Ich habe einen Traum: Mit einem Koch im eigenen Zuhause bewirte ich meine Gäste im privaten Umfeld, gemütlich, persönlich, kostengünstig und mit viel Zeit für die Gäste. Der engagierte Koch bringt sämtliche Zutaten mit, kocht, serviert und hinterlässt die Küche am Schluss sauber, picobello und ordentlich. Ich selbst kümmere mich einzig um die Getränke und ein schönes Ambiente. Die Wirklichkeit sah bisher anders aus. Bis jetzt. Jemand hat mich erhört. Und alle anderen Gastgeber auch. Das Unmögliche ist nun möglich.

Die junge Unternehmerin Sandra Roggow erfüllt mit ihrer neuen Internetplattform Kitchennerds Gastgeberträume. Sie liebt gutes Essen, ist Foodbloggerin, Netzwerkerin und Kommunikationswirtin. Mit ihrem neuen Unternehmen Kitchennerds macht Sandra jetzt viele Wohnzimmer zum heimischen Restaurant – indem sie einen Online-Marktplatz zur Vermittlung von Köchen anbietet.

Die Idee kam der waschechten Hamburger Deern während ihrer Tätigkeit als Hamburger City Patin bei dem Online-Stadtführer Qype. Dort organisierte sie unter anderem Kooperationen für Kochkurse, in denen das Interesse der Teilnehmer an Tipps und Tricks für die eigene Küche riesig war. „Das hat viel Spaß gemacht, und die Köche haben sich über die Bewunderung und Wertschätzung sehr gefreut“, erinnert sich Sandra. Was ihr aber fehlte, war eine sympathische Präsentationsmöglichkeit für Köche im Internet, auf der User auch einen persönlichen Eindruck von den Köchen bekommen. Mit Kitchennerds hat die energiegeladene Hamburgerin ein solches Angebot kurz entschlossen selbst aufgebaut. Kochprofis für den privaten Kreis zuhause, Betriebsfeiern oder auch ein Kochkurs unter Freunden.

Im Vordergrund steht die Idee, dass Kunden direkt über die Website Kontakt zu einem Koch aufnehmen und diesen für ihren besonderen Abend buchen. „Mit einem Koch bei mir zu Hause kann ich meine Gäste ganz individuell mit gutem Essen verwöhnen und habe dadurch viel Zeit für Gespräche, ich kümmere mich nur um Getränke und Ambiente“, erklärt Sandra und greift damit ein Problem vieler Gastgeber auf, denen es wegen der Arbeit in der Küche immer an Ruhe für die Gäste fehlt. Mit ihrer Geschäftsidee baut sie auch gleichzeitig das Vorurteil ab, dass ein privater Koch teurer sei als ein Restaurantbesuch. „Allein dadurch, dass man zu Hause nicht die Getränkepreise eines Restaurants bezahlt, ist es zum Beispiel bei Familienfeiern nicht teurer“, erklärt die Gründerin. Und zusätzlich kann man sich guter Qualität sicher sein. Die Köche von Kitchennerds bringen nur erstklassige Zutaten mit und verwenden keine Hilfsmittel und keine Fertigprodukte.

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Einer der Privatköche bei Kitchennerds: Miguel Zaldivar kocht mexikanisch, Photo: Kitchennerds.

Die Vorteile von Kitchennerds gegenüber einem Abend im Restaurant:

Kitchennerds ist in den meisten Fällen nicht teurer als ein Restaurantbesuch, weil der Gastgeber die Getränkeauswahl im eigenen Zuhause selbst bestimmt und keine Restaurantpreise für Getränke bezahlt. Der private Koch kann auf kulinarische Vorlieben eingehen und kümmert sich mit Sorgfalt um eine kleine Gruppe Gäste, denen er auf Wunsch auch interessante Einblicke in seine Kochkünste bietet. Für Eltern mit kleinen Kindern ist das Essen im privaten Rahmen eine bequeme und unkomplizierte Möglichkeit. In vielen Fällen spart der Gastgeber einen Babysitter. Für ältere Menschen ist es ruhiger, die Tischgespräche sind für alle besser zu verstehen, Temperatur, Dekoration und Musik-Untermalung hat der Gastgeber in der Hand.

Mit Kitchennerds erfüllt Sandra sich den Wunsch nach einem eigenen Unternehmen und macht auch ihre Netzwerk-Fähigkeiten zum Beruf. „Ich möchte Köchen einen Mehrwert bieten und sie über Kitchennerds vermitteln, Köche sind Künstler und lieben Anerkennung und direktes Feedback“, weiß Sandra aus Erfahrung. Auf ihrem Portal präsentieren sich hervorragende Köche mit einem eigenem Profil und – ganz wichtig – mit einem persönlichen Video, in dem sie sich selbst vorstellen und einen Eindruck zu ihrer Kochkunst vermitteln.

Bei der Auswahl der persönlich von Sandra und ihrem Team ausgesuchten Köchen achten sie besonders auf die Leidenschaft für den Beruf, die Freude an der aktiven Tätigkeit als Koch und auch darauf, dass die Köche ihre Arbeit gern präsentieren und offen und herzlich mit Gästen umgehen. Profiköche wie beispielsweise Miguel Zaldivar (siehe Foto), mexikanischer Food Entrepreneur, der in Mexiko „culinary Arts“ studiert hat oder auch Juliane Thies, die hauptsächlich Kindergeburtstage süß und „pädagogisch wertvoll“ gestaltetet, nach dem sie u.a. als Patissiér Jahre lang im Louis C. Jacob und im legendären Café Herr Max in der Schanze gearbeitet hat.

Zum Schluss zwei gute Tipps von mir noch:

Kitchennerds ist seit wenigen Wochen online, hat aktuell 19 Profi-Köche unter Vertrag und bietet seinen Service in einem Pilotprojekt aktuell nur in Hamburg an. Geplant ist, das Angebot dieses Jahr noch in weitere Städte in Deutschland auszuweiten. Ferner ist ebenfalls ein Concierge-Service geplant, der Gastgeber über Menüs, Getränke und Köche berät, Gekocht wird u.a. auf asiatisch, brasilianisch, indisch, französisch, italienisch, mexikanisch, türkisch oder auch eine Fusion-Küche und vieles andere mehr…

Ach, ein Wort zu den Preisen noch: Je nach Anzahl der Gäste und den Wünschen an das Dinner variiert der Preis von 25 Euro bis zu 80 Euro pro Person. Bei einer Gästeanzahl von zum Beispiel nur vier Personen ist das Budget pro Person im Verhältnis höher als bei einer Runde mit acht bis zehn Gästen.

 

Kasnudeln, Schlutzkrapfen und Zwetschgenknödel

Wer Tirol kennt, weiß wie viel Spaß es macht sich auf einer Jausenstation mit einem Schnapserln und einer Marend, einer typischen Tiroler Brotzeit oder Zwischenmahlzeit, zu stärken. Solch einen kleinen Genuss in einem schön schlichten Ambiente kann man jetzt auch in Hamburg im Marend zu sich nehmen, wenn man sich  nach einem winterlichen Bummel im Karo-Viertel aufwärmen will. Natürlich gibt es außer Tiroler Speck auf krustigem Schwarzbrot auch andere typische „Soul-Foods“ wie Kasnudel, Bergkäse, Schlutzkrapfen und Zwetschgenknödel, dazu gibt es einen fruchtigen Veltliner oder einen kräftigen Zweigelt. Die Tirolerin Lisa Dialer und ihr Mann Isidro Alarcon betreiben ihr Restaurant mit viel Liebe zum Detail und leben den Mut zur Zufriedenheit.

Das Marend

Das Marend

Marend – Tiroler Küche, Feldstraße 29, 20357 Hamburg