Pasta was? Pasta Opera!

Als mir Doris die Chance gab, Pasta Opera hier auf elbsalon vorzustellen, entstand erst einmal ein großes Fragezeichen in meinem Kopf: In welche Kategorie passt das Event denn am besten? Musik, Theater oder Nachtleben? Das Spektakel vereint genauso viele Aspekte in sich wie es unsere Sinne anspricht. Pasta Opera bedeutet mehr als nur einen Opernbesuch. Es ist viel mehr eine Mitmachoper, eine Art Maskenball, ein fantastisches 3-Gänge-Menü, bei dem Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung und Entzücken so dramatisch und hautnah in Szene gesetzt werden, dass jeder einzelne Besucher zum festen Bestandteil der Festgemeinschaft wird.

THE_BOX_pasta-operaVier hochkarätige Sänger (Sopran, Mezzo, Sopran, Tenor, Bariton) und ein Pianist in Rokoko-Kostümen, mit gepuderten Perücken begeistern stimmgewaltig und ausdrucksstark mit Arien und Ensembles aus Werken von Rossini, Puccini, Verdi, Mozart, Offenbach, Bizet, Beethoven und Catalani. Ich glaube, das Wort „fulminant“ bringt diesen Abend am besten auf den Punkt. Das Schöne für Hamburg: Die Intendantin des Dreiakters, Julia Regehr, bringt Pasta Opera nach fünf Jahren nun auch nach Hamburg. Und zwar am 12. November! Warum jetzt unser schönes Hamburg? „Ich liebe Hamburg! Hamburg ist eine Herausforderung! In einer Stadt, die von Konzerten in der Laeiszhalle und ab Januar auch in der Elbphilarmonie, weltbekannten Musicals und großartigen Operninszenierungen verwöhnt ist und dazu vor neuen inspirierenden Aufführungen nur so strotzt, mit meinem Format zu begeistern – das wird spannend. Ich bin ein bisschen aufgeregt, wie Pasta Opera in der Hansestadt ankommt“, so Regehr. Als Location hat sie sich den Concept Store THE BOX in Ottensen ausgesucht. Der Charm der ehemaligen Fabrikhalle, die heute als Shop für ausgesuchte Möbel, Ausstellungsfläche für zwei Gallerien und als Bühne dient, gibt Pasta Opera einen ganz neuen Flair. Wer genauso gespannt ist wie ich: Tickets gibt es ausschließlich in THE BOX.

 

Diner Noir.

Diner Noir.

A post shared by Cem Başman (@cbasman) on

Manchmal erzählt ein einziges Bild eine ganze Geschichte.

Worüber sprechen die beiden Frauen? Wer sind diese beiden? Warum treffen sie sich nachts in einem Diner? Und warum tanzt eigentlich Micky Maus zwischen ihnen auf dem Tisch?? Wer beobachtet diese Szene? Was passiert dann?! Wie hat es angefangen?

Erzählen Sie die Geschichte. Schreiben Sie Ihre Geschichte zum Bild gerne in die Kommentare..

Ein besonderer Jazzabend: Dini Virsaladze in Hamburg

 

Dini ist eine bekannte Jazz Pianistin aus Tbilisi (Tiflis, Georgien). Sie musizierte schon oft mit weltbekannten Musikern wie: Amit Chatterjee (Vokalist & Guitarist in Joe Zawinul’s „Syndicate“), Manolo Badrena (Percussionist in Joe Zawunul’s „Weather Report und später „Syndicate“; Mitchell Long, Harry Smith, Rain Sultanov, Walter Sitz (Schlagzeuger), Christian Wendt (Bassist), Alex Han (Saxophonist, Marcus Miller’s Band), Roberto Puggioni…

dini7_n

Am 29. Januar ab 21:00 Uhr, wird Dinni eine Jamsession im Galerie und Jazzclub Nancy Tilitz spielen. Dieser Club ist für viele Hamburger noch ein Geheimtipp, erfahren sie hier mehr über den Jazzclub.

Dies wird ein erlebnisvoller Abend, nicht nur für Jazzliebhaber.

Die Nancy Tilitz Galerie befindet sich am Dammtorbahnhof, Hintereingang, außen neben der Effenberger Backerei.

Kein Eintritt / mit Spendenbasis.

Für Rückfragen stehe ich ihnen jederzeit zur Verfügung: Tel 040 2299010 Mobil 0179 5133146 www.nancy-tilitz.de www.fancynancy.de oder 0171 851 3635.

 

 

Kickstart 2016!

von 29. Dezember 2015 0 No tags Permalink 4
Foto:PHILIPP GLASER

Unter der Reeperbahn geht’s am letzten Abend des Jahres natürlich gewohnt musikalisch ins Neue Jahr. Die beiden Vinyl-Sammler SKEME RICHARDS und E DA BOSS widmen sich zusammen mit den MOJO ORIGINAL JAZZROCKERS die Nacht über Funk & Soul Klassikern, House, HipHop und Disco und bringen damit die Tanzfläche zum Beben.

Das Jazz Café wird in der Silvesternacht zur Bühne für das Hamburger Tech-House D uo BRINGIT & ZINSKI. Zusammen mit DJ und Gitarrist NILIAN bringen die beiden tanzbare Beats, die sie als „groovy tech house meets live piano and live e-guitar“ bezeichnen – eine unverwechselbare Kombination zu der man so noch nicht getanzt hat!

Silvester im Mojo Club, Einlass ab 22.00 h, Reeperbahn 1, Hamburg

MOJO ESSENTIALS MIT DEN ORIGINAL JAZZROCKERS

Bei den Mojo Dancefloor Jazz Nächten ist der Star des Abends und Taktgeber unter der glitzernden Discokugel die Musik. Am kommenden Samstag legen die ORIGINAL JAZZROCKERS auf und Genreüberschreitungen stehen bei ihnen auf der Playlist: egal ob Sweet Soul, Deep Funk oder Funky Latin und Bossa, es finden sich bassfrequenter Elektrofunk neben HipHop und Breakbeat auf den rotierenden Plattentellern wieder: Brandneue Remixe und vergessene Lieblinge der Nacht pushen das Publikum. Kennzeichen ist der Groove. Die Plattenkoffer der ORIGINAL JAZZROCKERS sind bis zum Rand gefüllt mit dem Schwarzem Gold, das den Stoff für die MOJO DANCEFLOOR JAZZ NÄCHTE liefert. Keep jazzin’ and keep dancin’…

13.06.2015 ab 23.00 h MOJO ESSENTIALS: THE ORIGINAL JAZZROCKERS

10 Jahre Kampf der Künste

„Das sind wir: Wir brennen, wir sprechen, wir weinen, wir schreien, wir hoffen, wir zittern, wir lieben, wir zetern. Wir sind: Poeten und Geschichtenerzähler, Akrobaten, die auf roten Fäden balancieren. Wir sind Freunde und wir sind Hamburg, wir sind groß und wir sind laut, wir sind: 10 Jahre Kampf der Künste“, lassen die Poetry Legenden der Stadt verlauten.

Jury_-_10

Hamburgs großartige Wortakrobaten lassen es anlässlich des 10. Geburtstags auch krachen: Erst auf der Bühne des Mojo Clubs, später auf der Tanzfläche, denn nach dem Bühnenprogramm gibt es eine Aftershow-Swingparty der Extraklasse. Außer den Poetry Slammern sind das DJ-Duo Les chats de nuit aus Dresden mit dabei.

kampf-634x500

10 Jahre Kampf der Künste, Moderation: Michel Abdollahi, Gala und Swing-Party, 5. Juni 2015 20.00 Uhr,  Mojo Club

JONATHAN JEREMIAH

von 11. Mai 2015 0 No tags Permalink 5
Jonathan Jeremiah – Foto: Glenn Dearing

Wer eine Stimme wie Jonathan Jeremiah besitzt, kann eigentlich nur einen Beruf ausüben: Singer/Songwriter. alles andere wäre Verschwendung. tief, kräftig, männlich, eigen klingt sie und irgendwie zeitlos, was aber auch an Jeremiahs Songschreiberqualitäten liegt, die er auf seinen bisherigen Alben „gold dust“ und „a solitary man“ eindrucksvoll bewiesen hat. Hits wie „heart of stone“ und „happiness“ taten ihr Übriges, um ihn als einen jener Musiker zu etablieren, die ihr Können an den großen Vorbildern geschult haben, um das beste aus deren Welten mit einer eigenen Note zusammen zu bringen. Im Mai 2015 hat man nun endlich wieder die Gelegenheit JONATHAN JEREMIAH live in Deutschland zu sehen. Ein neues Album wird es bis dahin auch geben. zwar hat der Londoner noch keinen Song daraus mit der Öffentlichkeit geteilt, aber man weiß, dass er im Spätsommer in den legendären Abbey Road Studios weilte. ein Bekenntnis zu Tradition und Pop-Historie, das gut zu ihm und seinem schaffen passt.

Jonathan Jeremiah, 14.Mai 2015, 20:00 Uhr, Mojo Club

Ghostpoet

Die meisten von uns sind, auch wenn es oberflächlich betrachtet auf den ersten Blick anders wirkt, letztlich ziemlich gleich. Dabei liegt die Ähnlichkeit im Detail…oder, wenn man sich die Sache von ganz Nahem anschaut, in der Sache der Natur und unserer Einzelteile. Nämlich unserer Knochen, dem Blut, der Haut und unserer Seelen – und auf dieser Ebene gleichen wir uns alle. Und jeder von uns durchläuft von Zeit zu Zeit Höhen und Tiefen. Doch auch daran gleich wir uns alle: Wir entscheiden, was wir aus dem morgigen Tag machen, sind so gesehen also Schmied unseres eigenen Glücks.

„Shedding Skin“ ist das dritte Studio-Album und ein mutiger Neustart für den Londoner Obaro Ejimiwe. Nachdem sich der Künstler Album „Some Say I So I Say Light“ mit den Tiefen einer Beziehungstrennung beschäftigte und sich persönlich und seine Gefühle in den Mittelpunkt des Geschehens stellte, nimmt er auf „Shedding Skin“ Abstand, um sich auf das zu fokussieren, was er liebt: sitzen, beobachten, überdenken, erschaffen.

Die zehn Songs ergeben ein perfektes Ganzes und jedes der Lieder hat seinen eigenen, nicht austauschbaren Platz. Die Höhen und Tiefen darin handeln von häuslicher Gewalt, dem aufrüttelnden Aufeinandertreffen mit der Ex-Partnerin und ihrem neuen Liebhaber, die Verlegenheit am Morgen nach einem One-Night-Stand bis hin zur Wahrnehmung von Obdachlosen. Schwerwiegende Emotionen, doch mit genug Abstand betrachtet und artikuliert, um mehr aufzurütteln als zu ersticken.

Millionen Menschen, die sich durch ihr Leben kämpfen und trotz ihrer Schwächen, Makel und ihrer teilweise unerreichbaren Ambitionen auf ihre Weise doch perfekt sind. „Shedding Skin“ zelebriert diese unterschiedlichen Identitäten, feiert das Kleingliedrige im großen Ganzen. So zeigt das Cover des Albums auch einen kleinen Teil Obarao Ejimiwes, alias Ghostpoet – nämlich eine Zelle des Künstlers, wie sie auch in jedem anderen Menschen vorkommt.

Während Ghostpoet lernt und wächst, wie wir alle, ist „Shedding Skin“ eine ziemlich gute Momentaufnahme des Schaffen eines Künstlers, der eine neue Tür öffnet und das Beste aus dem Hier und Jetzt macht.

Ghostpoet in eine Kategorie einzuordnen ist schlicht unmöglich, aber vielleicht ist das auch gar nicht nötig. Er nimmt uns mit auf eine Reise in eine wohlig-melancholische Gedankenwelt, die wir so schnell nicht mehr verlassen wollen.

 Mi, 06.05.15, 21:00 Hamburg, Mojo Clu

 

 

NILS WÜLKER im Mojo Club

Nils Wülker ist einer der erfolgreichsten Trompeter und Songwriter in Europa. Im Februar 2015 veröffentlichte der Wahl-Hamburgers sein achtes Album „Up“. Die dreizehn Songs sind in gut sieben Monaten und in fünf Ländern mit Kollegen wie Max Mutzke, Xavier Naidoo, Sasha, Jill Scott und Lauren Flynn entstanden.

Der Durchbruch gelang Nils Wülker mit dem Album „High Spirits“, welches er noch vor seinem Uniabschluss veröffentlichte und für das er viel Lob von Kritikern und Publikum erhielt. Vor kurzem hat er für sein 2007 erschienenes Album „Safely Falling“ einen German Jazz Award in Gold für mehr als 10.000 verkaufte Einheiten vom Bundesverband der Musikindustrie entgegengenommen.

NILS WÜLKER ist ab April mit seiner Band in den Clubs Deutschlands zu Gast und präsentiert sein neues Programm auf einer ausgedehnten Tournee. Am 17. April spielt er im Mojo Club.

 17.04.2015, Einlass ab 19.00 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

DIE ORIGINAL JAZZ ROCKERS IM MOJO

Diesen Samstag kehren mit Oliver Korthals und Marcus Lee zwei der ORIGINAL JAZZROCKERS an die Turntables unter der Reeperbahn zurück. Schwarzes Gold liefert den Stoff aus dem die Mojo Dancefloor Jazz Nächte gemacht sind. Die Plattenkofferder DJs sind bis zum Rand gefüllt: Egal ob Sweet Soul, Deep Funk oder Funky Latin und Bossa, es finden sich Elektrofunk neben HipHop und Breakbeat wieder – das Kennzeichen ist der Groove. Taktgeber unter der funkelnden Discokugel: die Musik. Don’t stop dancing.

28.03.2015  ab 23.00 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg