James Morrison im Stadtpark

James Morrison meldet sich zurück auf Tour und gibt ein Open Air Konzert im Stadtpark! Sein neues Album ›Higher Than Here‹ weist Morrison erneut als grandiosen Songschmied von eindringlichen, und dazu höchst persönlichen Tracks aus. Seine bisherigen Hits sind längst moderne Klassiker; Songs wie ›Wonderful World‹, ›You Make It Real‹, das Duett mit Nelly Furtado ›Broken Strings‹ und das  seelenvolle ›You Give Me Something‹.

Am schönsten glimmt die gewagte Gefühls-Gratwanderung bei der Single-Auskopplung ›Demons‹: Urbane Beats und Sounds treffen auf einen hymnisch-ekstatischen Refrain. Doch auch die weiteren Songs treffen ins Schwarze – großes Kino für die Ohren. Ein perfekter Konzertabend im Stadtpark ist quasi garantiert.

 

James Morrison – Hamburg, Stadtpark Open Air – Do, 09.06.16, 19:00

Daniel Röhns neues Bild einer vergangenen Welt

von 8. Mai 2016 0 Permalink 5

Der österreichische Musiker Fritz Kreisler prägte ein neues Genre. Passend zur Schallplattentechnik der Zwanziger Jahre schrieb er Stücke, die nicht länger als drei Minuten dauerten – und traf damit den Puls seiner Zeit. Der Geiger Daniel Röhn lässt diese Salon-Welt Kreislers wieder auferstehen.

Aus der Musik heraus entsteht im Konzert ein neues Bild einer vergangenen Welt: Daniel Röhn erweckt das Flair des alten Wien, den New Yorker Glamour – wie auch die Roaring Twenties in Berlin zu neuem Leben.

Tief verwurzelt in der Orchester-Tradition nahm Daniel Röhn 14-jährig sein Studium an der Münchner Musikhochschule auf. Ausgezeichnet als Stipendiat in der Anne-Sophie Mutter Stiftung und der Stradivari Society in Chicago begeisterte Daniel Röhn in Soloprogrammen und als Kammermusikpartner – u.a. in der New Yorker Carnegie Hall.

The Fritz Kreisler Story – Daniel Röhn, Geige, Paul Rivinius, Klavier
 31. Mai 2016, 20.00 Uhr Hamburg, Laeiszhalle, Kleiner Saal

soirée und salon

von 2. Mai 2016 0 No tags Permalink 6

Die totale Abstraktion der Kunst, das ist die Musik

Für die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven war Musik ebenso wichtig wie die übrigen Kunstgattungen. Ab 1980 schuf sie musikalische Kompositionen, indem sie die in ihren Werken enthaltenen Datumsangaben in Musik umwandelte.

Als Hanne Darboven damit anfing, ihre Kalenderdaten in Musik zu verwandeln, entwickelte sie dafür eine ganz spezielle Art der Notation: Sie verknüpfte jede Ziffer von 0 bis 9 mit einer Position im musikalischen Fünfliniensystem (wobei von unten nach oben gezählt wird) und wandelte so die Ziffern jedes Datums in Noten um. Dabei überließ sie die Ausarbeitung von vielen Details dieses Prozesses anderen, denn sie verzichtete auf die Angabe von Notenschlüsseln und ließ die Tonhöhe der Halbtöne offen. So entstanden aus den übertragenen Daten repetitive Melodien, die sich jedoch in Tempo, Lautstärke und Artikulation entsprechend der Interpretation des Musikers unterscheiden.

Das Ensemble Resonanz spielt zu Hanne Darbovens 75. Geburtstag ihr Streichquartett op. 26.

Hanne Darboven

Gespräch und Führung: Dr. Reinhard Ermen, SWR Musikredakteur, und Dr. Petra Roettig, Einführung und Moderation: Dr. Stefan Brandt

Fr 06. Mai 18:30 Uhr 
Kunsthalle im Lichthof der Galerie der Gegenwart.

 

NILS WÜLKER & BAND

von 28. April 2016 0 No tags Permalink 8

Nils Wülker gehört mit seinem melodiösen, nie elitären Crossover-Sound zur Crème der deutschen Jazzmusiker. 2013 wurde er als „Instrumentalist des Jahres“ mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Vor Kurzem veröffentlichte er sein achtes Album  die Feuilletons des Landes überschlugen sich mit Lob und der Spiegel nannte den Trompeter ein deutsches Jazzwunder. Nach dem fantastischen und ausverkauften Konzert im letzten Jahr im Mojo gibt es endlich einen Nachschlag. Keep jazzin…

NILS WÜLKER & BAND

25.05.2016, Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

Jamie Woon

von 23. April 2016 0 Permalink 6

Der britische Sänger Jamie Woon hat eine wunderbar „soulige“, manchmal auch „bluesige“ Stimme. Wenn er singt, klingt es als nehme er einen mit auf eine Autofahrt nachts durch London, wenn einen wogende Bässe der Instrumentalinstrumente in seinen Stücken umgeben.

Viereinhalb Jahre nach seinem Debüt meldete sich der einstige Studienkollege von Adele und Amy Winehouse mit seiner Single „Sharpness“ zurück. »Making Time« heißt das dazugehörige Album. Auf diesem spürt er der Essenz des Soul nach und seine Stimme klingt noch wärmer als zuvor. Das sollte man sich live in der Laeiszhalle nicht entgehen lassen.

Jamie Woon guitar, vocals

Charlie Platt keyboard, Dan Gulino bass, synth, Dan See drums, Wilson Atie backing vocals

Sa, 23.04.16, 21:30 Uhr Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Johannes-Brahms-Platz, 20355 HAMBURG

INTERNATIONALES MUSIK FEST HAMBURG: DIDO AND AENEAS

von 15. April 2016 0 No tags Permalink 11
Fotos: Monika Rittershaus

Im Rahmen des 2. Internationalen Musikfest Hamburg finden auch auf Kampnagel wieder sehenswerte Aufführungen statt.

Die Oper „Dido an Aeneas“ des britischen Komponisten Henry Purcell ist trotz ihrer relativen Kürze (circa eine Stunde lang) ein Meisterwerk mit einer der kraftvollsten Opernheldinnen der Musikgeschichte.

Der Dirigent Thomas Hengelbrock präsentiert eine eigens von ihm konzipierte und erweiterte Fassung. Damit bringt er den Renner der Salzburger Festspiele vergangenen Jahres nach Hamburg. Er dirigiert in den beiden Aufführungen gewissermaßen seine engsten und langjährigsten musikalischen Weggefährten, das Balthasar-Neumann-Ensemble und den Balthasar-Neumann-Chor.

Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Johanna Wokalek, Hengelbrocks Ehefrau, wirkte als Autorin an der gezeigten Fassung mit und ist auf der Bühne in der Rolle der Sorceress zu erleben.

Dido and Aeneas/Henry Purcell/18.08.2015/Konzept.Regie und musikalische Leitung:Thomas Hengelbrock, Bühne und Kostüme:Florence von Gerkan// Kate Lindsey:Dido, Bathasar-Neumann-Chor und Solisten Copyright:Monika Rittershaus


Dido and Aeneas/Henry Purcell/18.08.2015/ Konzept.Regie und musikalische Leitung:Thomas Hengelbrock, Bühne und Kostüme:Florence von Gerkan// Kate Lindsey:Dido, Bathasar-Neumann-Chor und Solisten

Fr, 13.05.2016 19:00 – Kampnagel – K6, Jarrestraße, Hamburg
Sa, 14.05.2016 19:00 – Kampnagel – K6, Jarrestraße, Hamburg

urban string »the devil went down to georgia«

von 13. April 2016 0 Permalink 7
Foto: Katja Ruge

Das Ensemble Resonanz lädt wieder in den Resonanzraum auf St. Pauli ein.  Diesmal geht es um Teufelswetten, abgründiges Spiel und höllische Virtuosität, denn es stehen zwei Stücke von Igor Starvinsky und Heiner Goebbels auf dem Programm.

Vom Reichtum träumend, verkauft der Soldat aus Strawinskys L’Histoire du Soldat seine Seele – um sie sich am Kartentisch wieder zu erzocken. »Und er geigte auf der Stelle den Soldat hinab 
zur Hölle« … was eine Geige so alles kann.

Heiner Goebbels lässt in seinen Bagatellen die Fiedel im Tanz gegen eine Maschine antreten, Ausgang offen.

Ensemble Resonanz – Richard von der Schulenburg (Electronics)
Auf dem Programm:
Igor Strawinsky Geschichte des Soldaten
Heiner Goebbels Bagatellen für Violine, obligate Klarinette und Sampler
Fr 15.04.2016, 21:00 Uhr (Einlass 20.00 Uhr) – Resonanzraum St. Pauli, Feldstraße 66

 

 

Dhafer Youssef und die Oud

von 7. April 2016 0 No tags Permalink 10

Der tunesische Oud-Virtuose Dhafer Youssef und Sänger ist ein Grenzgänger zwischen Tradition und Moderne. Seine Neugier hat ihn nicht nur kreative Verbindungen zu den unterschiedlichsten Musikern eingehen lassen, sondern ihn auch von Nordafrika in seine derzeitige Wahlheimat Paris gebracht.

Auf seinem Album »Birds Requiem« verschmilzt Dhafer Youssef orientalische Sufi-Gesänge mit akustischem Jazz und elektrisierenden Beats. Er bewahrt dabei die spirituelle mystische Qualität der traditionellen Melodien und öffnet sich gleichzeitig den modernen Einflüssen aus NuJazz und Ambient. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Sound, der sich jeder Kategorisierung entzieht: atmosphärisch dicht, subtil und dennoch mitreißend.

Dhafer Youssef (vocals, oud)
Isfar Sarabski (piano)
Chris Jennings (bass)
Ferenc Nemeth (drums)
Donnerstag, 14. April um 20:00, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg

 

GOGO PENGUIN

von 4. April 2016 0 No tags Permalink 5

Die Instrumental-Band GOGO PENGUIN aus Manchester punktet in den unterschiedlichsten musikalischen Lagern. Die Mitglieder Chris Illingworth, Nick Blacka und Rob Turner beherrschen die Kombination aus von Klassik beeinflussten hymnischen Melodien und beatlastiger Dancemusic.

Am 6. April geben sie ein Konzert im Mojo Club. Einlass ab 19.00 h.