Theater der Welt

von 17. Mai 2017 0 No tags Permalink 4

Mit über 330 Veranstaltungen, 45 Produktionen aus fünf Kontinenten, davon 27 Ur- und Erstaufführungen, flankiert von einem breit aufgestellten Diskurs-, Musik- und Begleitprogramm, findet vom 25. Mai bis zum 11. Juni 2017 das größte internationale Theaterfestival statt, das es in Hamburg je gegeben hat.

Das Thalia Zelt im Baakenhöft ist Spielort für die Revue „In 80 Tagen um die Welt“ von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann. Am ehemaligen Afrikaterminal steht der der Kakaospeicher, und wird mit seinen gigantischen 9000 Quadratmetern erstmals öffentlich zugänglich. Hier hat der samoanische Star-Regisseur Lemi Ponifasio mit den Proben zu seiner Eröffnungsproduktion „Children of Gods“ begonnen.

Für das musiktheatrale Communityprojekt über Kinder in Kriegsregionen führt er junge Performer aus Hamburg, einen Projektchor und Hamburger Musiker zusammen. Ergänzt wird das Programm um zwei beeindruckende und bildgewaltige Tanzproduktionen: „An Act of Now“ von der australischen Tanzcompagnie Chunky Move um Anouk van Dijk und „Du Désir d´Horizons“ des burkinischen Choreografen Salia Sanou.

Das Festivalzentrum heißt HAVEN und ist ein Ort der Phantasie, der Begegnung von Menschen und Ideen. Der MS Stubnitz verlegt seinen Ankerplatz zum HAVEN und lädt dort zu Partys, Diskussionen, Tagungen und Konzerten ein.

Weitere Informationen zum Festival gibt es hier:

A star is born!

von 13. Januar 2017 0 No tags Permalink 18

(c) ndr

Selber Hallo, du Schöne! Das Warten hat ein Ende, vor zwei Tagen wurde sie fulminant eröffnet, Hamburgs neue Perle. Lästern war gestern, noch nie haben 800 Million Euro so schön geglitzert! Und so schön geklungen, wird gemunkelt – wir sind gespannt! Wir werden unsere Franzbrötchen womöglich künftig noch mit deutlich mehr Besuchern teilen müssen – machen wir doch gern.

Pasta was? Pasta Opera!

Als mir Doris die Chance gab, Pasta Opera hier auf elbsalon vorzustellen, entstand erst einmal ein großes Fragezeichen in meinem Kopf: In welche Kategorie passt das Event denn am besten? Musik, Theater oder Nachtleben? Das Spektakel vereint genauso viele Aspekte in sich wie es unsere Sinne anspricht. Pasta Opera bedeutet mehr als nur einen Opernbesuch. Es ist viel mehr eine Mitmachoper, eine Art Maskenball, ein fantastisches 3-Gänge-Menü, bei dem Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung und Entzücken so dramatisch und hautnah in Szene gesetzt werden, dass jeder einzelne Besucher zum festen Bestandteil der Festgemeinschaft wird.

THE_BOX_pasta-operaVier hochkarätige Sänger (Sopran, Mezzo, Sopran, Tenor, Bariton) und ein Pianist in Rokoko-Kostümen, mit gepuderten Perücken begeistern stimmgewaltig und ausdrucksstark mit Arien und Ensembles aus Werken von Rossini, Puccini, Verdi, Mozart, Offenbach, Bizet, Beethoven und Catalani. Ich glaube, das Wort „fulminant“ bringt diesen Abend am besten auf den Punkt. Das Schöne für Hamburg: Die Intendantin des Dreiakters, Julia Regehr, bringt Pasta Opera nach fünf Jahren nun auch nach Hamburg. Und zwar am 12. November! Warum jetzt unser schönes Hamburg? „Ich liebe Hamburg! Hamburg ist eine Herausforderung! In einer Stadt, die von Konzerten in der Laeiszhalle und ab Januar auch in der Elbphilarmonie, weltbekannten Musicals und großartigen Operninszenierungen verwöhnt ist und dazu vor neuen inspirierenden Aufführungen nur so strotzt, mit meinem Format zu begeistern – das wird spannend. Ich bin ein bisschen aufgeregt, wie Pasta Opera in der Hansestadt ankommt“, so Regehr. Als Location hat sie sich den Concept Store THE BOX in Ottensen ausgesucht. Der Charm der ehemaligen Fabrikhalle, die heute als Shop für ausgesuchte Möbel, Ausstellungsfläche für zwei Gallerien und als Bühne dient, gibt Pasta Opera einen ganz neuen Flair. Wer genauso gespannt ist wie ich: Tickets gibt es ausschließlich in THE BOX.

 

„SULIKO“ und die georgische Tafelkultur in Hamburg

Unlängst wurde in Hamburg das erste georgische Restaurant eröffnet. Das war überfällig, denn den meisten Metropolen der Welt gibt es georgische Restaurants schon lange.

„Mit der Eröffnung unseres Restaurants im Herzen von Hamburg wollen wir Ihnen ein Gefühl der Gastfreundlichkeit und Festlichkeit vermitteln“, steht auf der Webseite des Restaurants.

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Kisiskhevi, Georgien

Täglich und überall wird in Georgien ein Trinkspruch erhoben – auf die Liebe und die Sehnsüchte, auf die Götter und die Mythen. Gastfreundschaft ist einer der Inhalte der georgischen Tafelkultur. „Der Gast ist Gottes Gesandter“ – dieser Spruch, in Georgien gebräuchlich, stellt in seinem christlichen Verständnis eine natürliche Fortsetzung archaischer Traditionen dar. Mehr über die Tafelkultur in Georgien erfahren Sie hier.

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Suzanne Vega in der Fabrik

von 2. Oktober 2016 0 , , Permalink 4
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Foto: Richard Huber

Die New Yorker Sängerin und Songschreiberin mit der hellen, warmen Stimme Suzanne Vega hat sich mit Hits wie „Luca“ und dem A-cappella-Song „Tom’s Diner ins musikalische Gedächtnis ihrer Fans gebrannt. In zwei Wochen erscheint mit „Lover, Beloved: Songs from An Evening With Carson McCullers“ ihr neues Album, das sie jetzt auf einer Deutschlandtournee vorstellt.

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Jukka-Pekka Saraste und Jan Lisiecki

von 31. Juli 2016 0 No tags Permalink 3
Jukka-Pekka Saraste © Felix Bröde

Der Pinist Jan Lisiecki, Kanadier mit polnischen Wurzeln, verfügt mit seinen 21 Jahren über eine musikalische und menschliche Reife, eine Gedankentiefe und Klugheit, die ihn immun macht gegen Effekthascherei und falsches Pathos. Er ruht in sich und seiner Kunst, und das macht sein Spiel so ausdrucksstark und überwältigend. Er wurde für seine beeindruckenden Interpretationen bereits mit dem Leonard Bernstein Award ausgezeichnet. Im Rahmen des diesjährigen Schleswig-Holstein Musikfestivals spielt er mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchester unter dem Dirigat des Finnen Jukka-Pekka Saraste, der sich insbesondere durch seine außergewöhnliche musikalische Tiefe und Integrität auszeichnet.

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Jan Lisiecki © Mathias Bothor

Auf dem Programm steht auch das in Deutschland selten aufgeführte Orchesterwerk Sternenfall des britischen Komponisten Ryan Wigglesworth.

Sa 13.08.2016 | 20:00 Uhr |Hamburg | Laeiszhalle

Schleswig-Holstein Festival Orchester

Jan Lisiecki Klavier, Dirigent Jukka-Pekka Saraste

Ryan Wigglesworth Sternenfall

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

urban string »elbinsel open air«

von 5. Juli 2016 0 No tags Permalink 4

Das Ensemble Resonanz lädt zum ersten Open Air der Konzertreihe URBAN STRING auf die musikalischste aller Flussinseln: nach Wilhelmsburg. Mit Ligetis Régi magyar társas táncok und rumänischen Tänzen von Bartók lassen die Streicher den musikalischen Überfluss des Balkans auf wüste Landschaften Iannis Xenakis’ treffen. Alex X-tra ta bringt mit der Balkan Band aktuelle Sounds vom Deich auf die Bühne, aus Finnland stößt der E-Gitarrist Kalle Kalima dazu und improvisiert mit Stimm- und Sazjuwel Derya Yildirim. Mit Vinyl vom Bosporus und Beats von Sebastian Reier alias Booty Carrell geht es in die Nacht.

Ensemble Resonanz: Derya Yildirim, Kalle Kalima, Balkan Band feat. Alex X-tra ta, Greta Eacott, Sebastian Reier alias Booty Carrell

Der Eintritt ist frei!

Bei schlechtem Wetter wird ein Ersatzort bekanntgegeben.

So kommen Sie an den Deich:
->Von der S-Bahn Veddel knapp 2 km mit dem Rad oder zu Fuß
->Von der S-Bahn Veddel 2 Stationen mit der Buslinie 13 bis Werkcentrum Elbinsel (alle 10 Minuten) und ein kleines Stück zu Fuß
->Mit der Fähre 73 bis Ernst-August-Schleuse
->Durch den Alten Elbtunnel
->Begrenzte Anzahl an Parkmöglichkeiten am Klütjenfelder Hauptdeich

 

ZAZ Open Air im Stadtpark

von 7. Juni 2016 0 Permalink 4
Foto: Yann Orhan

Eine fantastisch rauchigen Stimme hat die französische Nouvelle-Chanson-Sängerin Zaz. Sie verbindet raffiniert verschiedene musikalische Stile. Jazz ist ihr maßgeblicher Wegbegleiter, welchen sie mit traditionell französischen Chanson- und Pop-Elementen kombiniert. Ihre Stimme ist unverwechselbar und besticht auch durch ihren natürlichen Blues.

Für ihr letztes Album ›Paris‹ arbeitete Zaz mit dem Produzenten wie Quincy Jones zusammen. Live stellt Zaz ein einzigartiges Erlebnis  dar. 2015 tourte sie mit einer Big Band und spielte in Deutschland auf renommierten Jazzfestivals. In Hamburg wird sie im August im Stadtpark  unter freiem Himmel für coole Stimmung sorgen.

 

ZAZ, Hamburg, Stadtpark Open Air

Di, 16.08.16, 20:00

James Morrison im Stadtpark

James Morrison meldet sich zurück auf Tour und gibt ein Open Air Konzert im Stadtpark! Sein neues Album ›Higher Than Here‹ weist Morrison erneut als grandiosen Songschmied von eindringlichen, und dazu höchst persönlichen Tracks aus. Seine bisherigen Hits sind längst moderne Klassiker; Songs wie ›Wonderful World‹, ›You Make It Real‹, das Duett mit Nelly Furtado ›Broken Strings‹ und das  seelenvolle ›You Give Me Something‹.

Am schönsten glimmt die gewagte Gefühls-Gratwanderung bei der Single-Auskopplung ›Demons‹: Urbane Beats und Sounds treffen auf einen hymnisch-ekstatischen Refrain. Doch auch die weiteren Songs treffen ins Schwarze – großes Kino für die Ohren. Ein perfekter Konzertabend im Stadtpark ist quasi garantiert.

 

James Morrison – Hamburg, Stadtpark Open Air – Do, 09.06.16, 19:00

Daniel Röhns neues Bild einer vergangenen Welt

von 8. Mai 2016 0 Permalink 5

Der österreichische Musiker Fritz Kreisler prägte ein neues Genre. Passend zur Schallplattentechnik der Zwanziger Jahre schrieb er Stücke, die nicht länger als drei Minuten dauerten – und traf damit den Puls seiner Zeit. Der Geiger Daniel Röhn lässt diese Salon-Welt Kreislers wieder auferstehen.

Aus der Musik heraus entsteht im Konzert ein neues Bild einer vergangenen Welt: Daniel Röhn erweckt das Flair des alten Wien, den New Yorker Glamour – wie auch die Roaring Twenties in Berlin zu neuem Leben.

Tief verwurzelt in der Orchester-Tradition nahm Daniel Röhn 14-jährig sein Studium an der Münchner Musikhochschule auf. Ausgezeichnet als Stipendiat in der Anne-Sophie Mutter Stiftung und der Stradivari Society in Chicago begeisterte Daniel Röhn in Soloprogrammen und als Kammermusikpartner – u.a. in der New Yorker Carnegie Hall.

The Fritz Kreisler Story – Daniel Röhn, Geige, Paul Rivinius, Klavier
 31. Mai 2016, 20.00 Uhr Hamburg, Laeiszhalle, Kleiner Saal