Wasserklavier

Wasser durchströmt dieses Konzert als Klang von Rudern auf einem nächtlichen Kanal in Venedig, als Donnerrollen eines fernen Gewitters, als unerwartet einsetzender Schneefall, als Regenbogen.

Dieses Konzert nähert sich dem Thema „Wasser“ auf abstrakt-stilisierte Weise und vermag gleichzeitig, das Erlebnis physischer Phänomene im Zuhörer entstehen zu lassen. Musikwissenschaftler erforschen schon lange, wie Musik Dinge lebendig werden lässt, die weit über sie hinausweisen. Man kann dieses Wunder aber auch einfach hörend erleben.

Feierabendkonzert im Oberhafen, WASSERKLAVIER, Nicholas Ashton, Klavier

Mendelssohn, Gondellied op. 19 Nr. 6
Liszt, Nuages gris
Debussy, Snow is Dancing (aus: Children’s Corner)
Debussy, Des pas sur la neige (Prelude aus dem Premier livre)
Chopin, Prelude op 28/10, „Regentropfen“
Ligeti, Arc-en-Ciel (Etude, Premier livre)
Berio, Wasserklavier (1985, aus: Six Encores)
Ravel, Ondine (aus: Gaspard de la Nuit)
Debussy, Ondine (Prelude, Deuxieme livre)
Liszt, Les jeux d‘ eaux a la villa d’este (aus: 3. Jahr, Italien)

Mittwoch, 16 Mai 2018, 18 Uhr, Bar und Abendkasse 17 Uhr, Konzert 18 Uhr, Lounge 19 Uhr 

Halle 424, Stockmeyerstraße 43, Tor 24, 20457 Hamburg

IT MIGHT GET LOUDER 

von 25. April 2018 0 Permalink 2
Yarah Bravo Photo by Stefan Vasilev

…heißt das alljährliche Motto des Mojo-Clubs für den Tanz in den Mai. Diesmal stellt sich dabei die Frage: Is the future female? Denn in diesem Jahr übernehmen MME FLORETT, MISS LEEMA, TUTKU und DENEH mit einem all-female DJ-Set die Nacht unter der Reeperbahn 1. Musikalisch vereint mit Sets von Hiphop über Funk und Rare Grooves bis hin zu jeder Menge Bass, gibt es altbekannte, längst vergessene und neu entdeckte Songs zu hören. Der gemeinsame Nenner ist die Tanzfläche. 

Tanz in den Mai im Mojo Club, Reeperbahn 1, Hamburg

Mo. 30.04.2018 | Einlass 22:00 Uhr

Charlotte Gainsbourg kommt in den Mojo Club

Charlotte Gainsbourg ist Schauspielerin und Tochter berühmter Eltern, aber all das kann man ebenso getrost vergessen, wenn man sich auf ihre Musik einlässt. Dann spürt man nämlich, dass sie auch eine begnadete Sängerin und Texterin ist.

Charlotte Gainsbourg hat das fast Unmögliche geschafft, nämlich in die Fußstapfen ihrer in Frankreich seit langem verehrten Eltern Serge Gainsbourg und Jane Birkin zu treten, und sich trotzdem als souveräne und eigenständige Künstlerin zu etablieren. Gainsbourg veröffentlichte ihren ersten Song bereits im Alter von 12 Jahren, damals noch auf einem Album ihres Vaters. Es folgten fünf eigene Alben. Auf ihrem letzten Album „Rest“ knüpft sie an den laziven Chanson an, wie ihn Serge Gainsbourg perfektionierte. Wobei Charlotte Gainsbourg auf dann doch wieder ihr ganz eigenes Ding macht und dem Chanson mit sphärischem Pop und funky Beats anreichert und ihn dadurch modernisiert. Im März stellt die 46-Jährige ihre neuen Songs in Deutschland bei zwei Konzerten in Hamburg und Berlin live vor.

Am 21. März kommt die französisch-britische Ausnahmekünstlerin, die in New York wohnt, in den Mojo Club.

Charlotte Gainsbourg im Mojo Club, Reeperbahn, Hamburg

21. März 2018, Einlass 19 Uhr

UMSONST UND DRAUSSEN: KONZERTKINO DER ELBPHILHARMONIE

von 11. August 2017 1 No tags Permalink 3
Foto: Maxim Schulz

Eine knappe Woche im August lang beamt die Elbphilharmonie nach draußen und bietet dort Public Viewing von fünf Konzerten an. Erstmals werden Konzerte aus dem Großen Saal der Elbphilharmonie live auf den Vorplatz übertragen.

Von Sonntag, den 27. bis Donnerstag, den 31. August werden in Echtzeit die Aufführungen von vier internationalen Orchestern gezeigt: das Shanghai Symphony Orchestra mit Stargeiger Maxim Vengerov, das Baltic Sea Philharmonic unter Kristjan Järvi, das Gustav Mahler Jugendorchester unter Ingo Metzmacher und das Ensemble Anima Eterna Brugge.

Am 1. September eröffnet dann das NDR Elbphilharmonie Orchester mit der traditionellen »Opening Night« seine neue Konzertsaison. Auch dieses Konzert mit Chefdirigent Thomas Hengelbrock und Schauspieler Klaus Maria Brandauer wird unter freiem Himmel beeim Outdoor-Konzertkino zu erleben sein.

Damit beim Public Viewing auch das entsprechende spätsommerliche Draußen-Feeling aufkommt, gibt es sogar Sitzkissen, auf denen man es sich auf den zur Elbe hin absteigenden Treppenstufen gemütlich machen kann.

Die Termine des Elbphilharmonie Konzertkinos:

Sonntag, 27. August: Shanghai Symphony Orchestra 

Konzert für Violine und Orchester »Butterfly Lovers«

Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Anmoderation ab 19:30 Uhr / Konzertbeginn 20 Uhr

Kristjan Jaervi, Dirigent, Copyright www.peterrigaud.com

Dienstag, 29. August: »Waterworks«

Baltic Sea Philharmonic (Ltg. Kristjan Järvi)

Georg Friedrich Händel: Wassermusik (Auszüge)

Stücke von Philip Glass und Gene Pritsker

Anmoderation ab 19:30 Uhr / Konzertbeginn 20 Uhr

Mittwoch, 30. August: »Turangalîla«

Gustav Mahler Jugendorchester (Ltg. Ingo Metzmacher)

Turangalîla-Sinfonie für Klavier, Ondes Martenot und Orchester

Anmoderation ab 19:30 Uhr / Konzertbeginn 20 Uhr

Donnerstag, 31. August: »The Gershwin Project«

Anima Eterna Brugge (Ltg. Jos van Immerseel)

George Gershwin: Rhapsody in Blue Ein Amerikaner in Paris / Sinfonische Fantasie Catfish Row / Orchestersuite aus der Oper »Porgy and Bess« The Man I Love / Lady, Be Good! I got Rhythm / Girl Crazy My man’s gone now / Porgy and Bess By Strauß / The Show is On

Freitag, 1. September »Opening Night«,

Teil I und II NDR Elbphilharmonie Orchester (Ltg. Thomas Hengelbrock) / Klaus Maria Brandauer

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Egmont op. 84 / Schauspielmusik mit Rezitationen

Anmoderation ab 19:30 Uhr / Konzertbeginn 20 Uhr

 

Manana Menabde in Hamburg

Manana Menabde öffnet eine Welt, die nationale Grenzen übersteigt und in der eine Sprache kursiert, die jedem Suchenden zugänglich ist. Verbunden mit der georgischen nationalen Liedkunst, schafft sie jedoch daraus etwas Neues. Sie ist ein Ménestrel, ein fahrender Sänger.

Sie singt von der Stille im Garten, von der Nachtigal und der Rose. Sie erzählt uralte Geschichten, streift sentimentale Romanzen, berichtet von alltäglichen Gegebenheiten.

Manana Menabde schreibt Filmmusik, Theaterstücke, arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin in Moskau, Deutschland und Tbilisi.

Am 20. Juli haben Hamburger die Gelegenheit diese aussergewöhnliche Künstlerin in eine besondere Atmosphäre nah zu erleben.

Vor dem Konzert gibt es eine kurze Einführung in Georgische Musikgeschichte und Liedtradition von Marika Lapauri-Burk, Musikerin, Gründerin und Vorsitzende des Vereins LILE e.V

Im Foyer werden georgische Köstlichkeiten und georgischer Wein angeboten.

Alfred Schnittke Akademie ist schon seit 2007 eine kulturelle Bereicherung für Hamburg, dennoch für viele noch zu entdecken ist. Ein wunderschönes Haus im Herzen Altonas bietet interessante Veranstaltungen und Kurse an.  http://schnittke-akademie.de/

„Schaff ein Haus als Heimat für ein gewaltiges Lebenswerk, und lass junge Leute die Kunst eines der führenden Komponisten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgreifen, sich daran entwickeln und sie lebendig repräsentieren.“ (Holger Lampson über seine Intention zur Gründung der Alfred Schnittke Akademie International) 

Alfred-Schnittke-Akademie

Eintritt 10,-Euro (ohne Buffet)

20. Juli 2017, 20 Uhr, Einlass ab 19:30

Alfred Schnittke Akademie International

Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg

Organisation / Kontakt: Anna Vishnevska 01791302820

Theater der Welt

von 17. Mai 2017 0 No tags Permalink 4

Mit über 330 Veranstaltungen, 45 Produktionen aus fünf Kontinenten, davon 27 Ur- und Erstaufführungen, flankiert von einem breit aufgestellten Diskurs-, Musik- und Begleitprogramm, findet vom 25. Mai bis zum 11. Juni 2017 das größte internationale Theaterfestival statt, das es in Hamburg je gegeben hat.

Das Thalia Zelt im Baakenhöft ist Spielort für die Revue „In 80 Tagen um die Welt“ von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann. Am ehemaligen Afrikaterminal steht der der Kakaospeicher, und wird mit seinen gigantischen 9000 Quadratmetern erstmals öffentlich zugänglich. Hier hat der samoanische Star-Regisseur Lemi Ponifasio mit den Proben zu seiner Eröffnungsproduktion „Children of Gods“ begonnen.

Für das musiktheatrale Communityprojekt über Kinder in Kriegsregionen führt er junge Performer aus Hamburg, einen Projektchor und Hamburger Musiker zusammen. Ergänzt wird das Programm um zwei beeindruckende und bildgewaltige Tanzproduktionen: „An Act of Now“ von der australischen Tanzcompagnie Chunky Move um Anouk van Dijk und „Du Désir d´Horizons“ des burkinischen Choreografen Salia Sanou.

Das Festivalzentrum heißt HAVEN und ist ein Ort der Phantasie, der Begegnung von Menschen und Ideen. Der MS Stubnitz verlegt seinen Ankerplatz zum HAVEN und lädt dort zu Partys, Diskussionen, Tagungen und Konzerten ein.

Weitere Informationen zum Festival gibt es hier:

A star is born!

von 13. Januar 2017 0 No tags Permalink 18

(c) ndr

Selber Hallo, du Schöne! Das Warten hat ein Ende, vor zwei Tagen wurde sie fulminant eröffnet, Hamburgs neue Perle. Lästern war gestern, noch nie haben 800 Million Euro so schön geglitzert! Und so schön geklungen, wird gemunkelt – wir sind gespannt! Wir werden unsere Franzbrötchen womöglich künftig noch mit deutlich mehr Besuchern teilen müssen – machen wir doch gern.

Pasta was? Pasta Opera!

Als mir Doris die Chance gab, Pasta Opera hier auf elbsalon vorzustellen, entstand erst einmal ein großes Fragezeichen in meinem Kopf: In welche Kategorie passt das Event denn am besten? Musik, Theater oder Nachtleben? Das Spektakel vereint genauso viele Aspekte in sich wie es unsere Sinne anspricht. Pasta Opera bedeutet mehr als nur einen Opernbesuch. Es ist viel mehr eine Mitmachoper, eine Art Maskenball, ein fantastisches 3-Gänge-Menü, bei dem Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung und Entzücken so dramatisch und hautnah in Szene gesetzt werden, dass jeder einzelne Besucher zum festen Bestandteil der Festgemeinschaft wird.

THE_BOX_pasta-operaVier hochkarätige Sänger (Sopran, Mezzo, Sopran, Tenor, Bariton) und ein Pianist in Rokoko-Kostümen, mit gepuderten Perücken begeistern stimmgewaltig und ausdrucksstark mit Arien und Ensembles aus Werken von Rossini, Puccini, Verdi, Mozart, Offenbach, Bizet, Beethoven und Catalani. Ich glaube, das Wort „fulminant“ bringt diesen Abend am besten auf den Punkt. Das Schöne für Hamburg: Die Intendantin des Dreiakters, Julia Regehr, bringt Pasta Opera nach fünf Jahren nun auch nach Hamburg. Und zwar am 12. November! Warum jetzt unser schönes Hamburg? „Ich liebe Hamburg! Hamburg ist eine Herausforderung! In einer Stadt, die von Konzerten in der Laeiszhalle und ab Januar auch in der Elbphilarmonie, weltbekannten Musicals und großartigen Operninszenierungen verwöhnt ist und dazu vor neuen inspirierenden Aufführungen nur so strotzt, mit meinem Format zu begeistern – das wird spannend. Ich bin ein bisschen aufgeregt, wie Pasta Opera in der Hansestadt ankommt“, so Regehr. Als Location hat sie sich den Concept Store THE BOX in Ottensen ausgesucht. Der Charm der ehemaligen Fabrikhalle, die heute als Shop für ausgesuchte Möbel, Ausstellungsfläche für zwei Gallerien und als Bühne dient, gibt Pasta Opera einen ganz neuen Flair. Wer genauso gespannt ist wie ich: Tickets gibt es ausschließlich in THE BOX.

 

„SULIKO“ und die georgische Tafelkultur in Hamburg

Unlängst wurde in Hamburg das erste georgische Restaurant eröffnet. Das war überfällig, denn den meisten Metropolen der Welt gibt es georgische Restaurants schon lange.

„Mit der Eröffnung unseres Restaurants im Herzen von Hamburg wollen wir Ihnen ein Gefühl der Gastfreundlichkeit und Festlichkeit vermitteln“, steht auf der Webseite des Restaurants.

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Kisiskhevi, Georgien

Täglich und überall wird in Georgien ein Trinkspruch erhoben – auf die Liebe und die Sehnsüchte, auf die Götter und die Mythen. Gastfreundschaft ist einer der Inhalte der georgischen Tafelkultur. „Der Gast ist Gottes Gesandter“ – dieser Spruch, in Georgien gebräuchlich, stellt in seinem christlichen Verständnis eine natürliche Fortsetzung archaischer Traditionen dar. Mehr über die Tafelkultur in Georgien erfahren Sie hier.

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Suzanne Vega in der Fabrik

von 2. Oktober 2016 0 , , Permalink 4
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Foto: Richard Huber

Die New Yorker Sängerin und Songschreiberin mit der hellen, warmen Stimme Suzanne Vega hat sich mit Hits wie „Luca“ und dem A-cappella-Song „Tom’s Diner ins musikalische Gedächtnis ihrer Fans gebrannt. In zwei Wochen erscheint mit „Lover, Beloved: Songs from An Evening With Carson McCullers“ ihr neues Album, das sie jetzt auf einer Deutschlandtournee vorstellt.

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