Ab ins Backhaus!


Wir haben es gerade getestet: Es ist bei Hitze angenehm kühl und wenn es wieder kälter ist wunderbar gemütlich.

Das ehemalige Backhaus am Waldrand ist ein besonders schöner Ort zum Entschleunigen und Entpannen. Es wird allen gefallen, die Stille mögen oder als Ausgleich zum hektischen Stadtleben suchen. Es liegt in einem winzigen Dorf in Niedersachsen, in der Nähe der Lüneburger Heide, ca. eine Stunde von Hamburg entfernt.

Das rustikale kleine Häuschen hat eine ländlich-nostalgische Atmosphäre. Mit dem noch im Original enthaltenen Brotbackofen, handgefertigten Terracotta-Fliesen, Holzdielen und schönen alten Möbelstücken strahlt es Lässigkeit und Gemütlichkeit aus.

Auf einer kleinen Terrasse mit Blick ins Grüne kann gefrühstückt werden und für den Abend gibt es einen überdachten Sitzplatz mit Grillmöglichkeit. Das gesamte Grundstück ist umzäunt, so dass Hunde frei herumlaufen können.

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Man schläft im großen Schlafzimmer im Giebelraum über dem alten Backofen. In einem anderen Schlafzimmer im Erdgeschoss gibt es ein weiteres Doppelbett. Insgesamt können bis zu fünf Personen hier übernachten. Für den Kaminofen steht hinter dem Haus ausreichend Brennholz zur Verfügung.

Das Alte Backhaus hat sehr sympathische Eigentümer, die auch gerne Tipps für Ausflüge in die Umgebung geben. Es kann über FeWo direkt gebucht werden.

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Altes Backhaus, in Haarsdorf

Die amerikanische Künstlerin Alice Neel

Unsere Gastbloggerin Irene Mantel hat sich in New York die Ausstellung mit Arbeiten von Alice Neel in der Gallery David Zwirner angesehen. Eine Ausstellung mit Arbeiten von Alice Neel ist derzeit auch in London in der Victoria Miro Gallery zu sehen. Im Herbst werden die Deichtorhallen in Hamburg die beeindruckenden Werke von Alice Neel zeigen. Außerdem ist vor Kurzem das Buch Alice Neel – Painter of Modern Life“ in Deutschland erschienen.

Hier die Eindrücke und Erinnerungen von Irene:

 Alice Neel Uptown              

It shows works by the artist made during her five decades of living and working in upper Manhattan. In 1938 Alice Neel made her home in Spanish (East) Harlem,and, later, in the Upper West Side just south of Harlem, where she lived from 1962 until her death in 1984. This show, curated by Hilton Als, triggered memories in me.

I remember Alice Neel as she walked erect and slowly through the elegant halls of the Rudolf Steiner School, the Waldorf School, in Manhattan. I was teaching there when her four granddaughters attended this school.  Her two sons attended a generation earlier. Alice would not miss the annual school fairs, where she sketched the visitors in appreciation for the scholarships her sons were receiving. She could often be seen by the side of her son Richard’s wife Nancy.
When in 1980 the gallery across the narrow street from Steiner High School on East 78th Street displayed the nude self-portrait in its window, I, as a 26 year old teacher of German and art history,  was in awe. My students’  jaws dropped too. They giggled in embarrassment at its candor. It was breathtakingly daring and liberating. Her oldest granddaughter Olivia, in 7th grade at that time was already on the road to becoming a philosopher-scientist and was keeping her classmates on their toes with her polemical inquiries.

1980 Self Portrait, Oil on Canvas, 54 x 40 inches / 137.2 x 101.6 cm, National Portrait Gallery, Washington, D.C.

Later I lived down the street from Neel’s old rambling apartment where she had painted in the light-filled front room. It is a shrine today; access is granted only through the family. One still feels Neel’s presence. The furnishings that inhabited her paintings are left untouched. This is 300 W 107th Street, a few doors up from where I lived. I still follow Alice when I can.

Now on to the expansive Zwirner Galleries on East 19th Street between 10th and 11th Avenues. A number of  Neel’s personal possessions are displayed in neat vitrines at Zwirner: a well-read copy of Lenin, an autographed book by W. E. B. Du Bois, a handwritten letter to Fidel Castro asking permission to paint him in person, and some of her poems that are odes to Harlem. Her powerful paintings, with Hilton Als’ accompanying commentary, line the walls.

Alice Neel showed her passion for Spanish Harlem and its residents by painting dignified African American and Latina mothers and their children. She painted artists, actors, poets, writers, the local boys and girls, every-day people, and the social activists. She lived as a white woman among people of color.  Neel was always ahead of her time. Even in the late 70s when I moved to New York City to teach, we were told not to cross 96th Street on the East side.
Here is a striking ballet dancer seen at Zwirner drawn in sensuous lines whose body looks as if it can just fold into itself.

Alice Neel, “Ballet Dancer” (1950) (© The Estate of Alice Neel, courtesy David Zwirner, New York/London)

You’ll also find drawings of the boy Georgie Arce whom she made the subject of portraits between 1950 to 1959 in oil and drawings. He went on errands for her and is shown in several drawings.  
In the 40s and early 50s she befriended left wing activists. The social critic and academic  Harold Cruse is seen in a sensitive, pensive portrait at Zwirner painted before he published “The Crisis of the Negro Intellectual.”  This book is still on the syllabus of university students in NY today. The activist, playwright and actress Alice Childress,  the first black woman to win a Tony nomination, appears in a gorgeous portrait.  

Alice Neel, Harold Cruse (c. 1950). © The Estate of Alice Neel. Courtesy David Zwirner, New York/London and Victoria Miro, London.

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Eine Reise nach Georgien. Über Swanetien und Lile Pilpani.

 

Seit etwa 30 Jahren war ich nicht mehr in Swanetien. Ich hatte Angst die Veränderungen dort zu sehen und deshalb entschied mich lange nicht zurückzukehren. In den letzten sieben bis acht Jahren boomt  der Tourismus in Swanetien.

11Aus aller Herren Länder kommen immer mehr Touristen dort hin. Die Veränderungen, die ich gesehen habe, hat Swanetien bisher gut bewältigt.

Panorama von Tetnuldi aus

Panorama von Tetnuldi aus

Für den Wintertourismus sind die Skipisten und Lifts ausgebaut worden. Im Sommer kann man mit dem Lift auf den Hazwali oder den Tetnuldi hochfahren und das großartige Bergpanorama bewundern. Auch die Straßen in Swanetien wurden inzwischen gut ausgebaut. Es ist jetzt nicht mehr schwierig dort zu fahren. Beim guten Wetter fliegen drei Mal am Tag kleine Flugzeuge von der Hauptstadt Tbilisi (Natakhtari) aus bis Mestia.

 Natürliche Bedingungen und historische Faktoren haben Georgien in mehrere Provinzen unterteilt. Eine davon ist Swanetien, nord-westlich gelegen, mit wunderschönen Bergen, wie dem 4.700m hohen Ushba, dem  4.850m hohen Tetnuldi und den 5.000m hohen Dshangitau und Schkhara. An das Swanetien-Gebirge grenzt der 4.010 m hohe Berg Laila, das Egrisi-Gebirge und das Letschchumi-Gebirge.

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Dank meiner Familie und Freunden in Georgien hatte ich das Glück schon früher Zeit in Swanetien verbracht zu haben und das hat tiefe Eindrücke hinterlassen und mich geprägt. Damals bin ich mit meinem Vater zusammen mit einen kleinen Flugzeug oder Hubschrauber durch die Berge zu Dreharbeiten geflogen. Manchmal bin ich mit ihm durch die abenteuerlichen Straßen zu den Expeditionen für die Restaurierungsarbeiten in Swanetische Kirchen gefahren. Ich habe dort Ausgrabungen mitgemacht und wunderschöne antike Goldketten in der Hand gehalten.

Die Kirchen sind wirklich einzigartig!  Kleine, oft winzige Basilika frühchristlicher Zeit verbergen bis heute Schätze, die man in den großen Museen der Weltmetropolen ausstellen würde. Die Swanen waren immer ein freies, herrenloses Volk in Georgien, das durch die geographische, schwer zugängliche Lage ein eigenes Lebenssystem entwickelt hat.

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Lile Pilpani in der Kirche

Lile Pilpani in der Kirche

Georgische Könige haben oft die Heiligtümer vor den dauernden Überfällen in Swanetien versteckt. Bis heute bewahren die Familien ihre Schätze in den unscheinbaren kleinen Kirchen auf. Hier ist die ganze christliche Kultur Vorderasiens präsent. Importierte Kunst und Kulturgegenstände, aber auch eigenes, eine besondere Art von swanetischer christlicher Kultur. Man stelle sich vor: Swanen eingeschlossen von Schnee, in ihren Türmen und Kirchen sitzend und malend mit ihren Pigmenten, Silber und Gold, aus den eigenen Flüssen und Edelsteinen aus aller Welt. Sie malen Fresken und Ikonen, illustrieren Bücher und schnitzten Gebrauchsgegenstände mit sakralen Symbolen.

Als ich früher in Swanetien war -und das ist manchmal heute noch so- wollten die Swanen ihre Kirchen für die Besucher nicht immer aufschließen. Man brauchte mehrere Empfehlungen und dann auch noch die Einwilligung vom Kirchenwart. Ich kann meinen ersten Besuch in einer Kirche kaum mit Worten beschreiben, als mir damals endlich nach mehreren Anfragen aufgemacht wurde.

Fresken aus Lendjeri, Swanetien

Fresken aus Lendjeri, Swanetien

Atemberaubend! Die Bedeutung dieses Wortes habe ich damals kennengelernt und seit dem möchte ich dieses Wort nur noch sehr selten benutzen. Wenn man diesen Raum betritt, schauen dich die originalgroßen, gemalten, biblischen Figuren auf Augenhöhe  an. Man hat das Gefühl sogar ihren Atem zu hören. Man nimmt die Stille  wahr oder den Klang der Ewigkeit und man versteht auf einmal, dass die Seele unendlich ist. Die Engel sind genau so groß wie man selbst, jeder Schritt fühlt sich an wie in Schwerelosigkeit.

img_8372Es entsteht ein Gespräch, ohne Wörter,  ohne Zeit und Entfernung. Man spürt den Kontrast von kühlen statischen Wänden und der Luft drinnen und draußen und ein Sonnenstrahl erscheint wie  eine Schwelle vom Jenseits ins Hier.

Vom Goldreichtum Swanetiens wusste schon der griechische Geschichtsschreiber Strabon zu berichten: Die Sturzbäche des Winters spülten das Gold ins Tal, und die Swanen sammelten es in durchlöcherten Trögen und haarigen Fellen, worauf auch der Mythos vom goldenen Vlies zurückzuführen ist.

Lile trifft Nachbarn in Lendjeri

Lile trifft Nachbarn in Lendjeri

Swanen gehen heute noch auf Goldsuche. Eine Verwandte meiner Freundin Lile Pilpani hat gerade 21 Karat herausgeholt.

Lile ist eine Schauspielerin im Staatlichen, traditionsreichen Mardjanischwili Theater in Tbilisi. Ihr Nachname Pilpani ist ein für Georgier schön klingender Swanetischer Nachnahme. Mit ihren roten Haaren, ihrer Fröhlichkeit, ihrem Optimismus und ihrer Anständigkeit  wirkt sie wie eine Freiheitskämpferin. Zudem hat sie vielfältige Talente im Kunsthandwerk, Design und der Goldschmiede.

Lile besitzt ein kleines Haus in Lendjeri bei Mestia in Swanetien, das sie gerne als ein Hostel betreiben möchten. Sie ist gerade fertig mit dem Umbau und das Schild „Hostel JOGO“ ist gerade aufgehängt worden. Liles kleines Hostel ist auf malerische Weise umschlossen von schneebedeckten Bergen. Alle Dörfer in Swanetien sind eigenartig und jedes für sich besonders. Lendjeri hat eine ganz weiche und pastorale Ruhe.

Liles Heufelder

Liles Felder in Heschkili

Es ist ideal für Reisende, die Landschaft und Kultur zusammen erleben möchten. Hier kann man am Ufer des Enguri spazieren gehen und in einer kristallklaren Lagune baden. Lile möchte ab nächsten Sommer  den Betrieb ihres Hotels aufnehmen.

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Wie die berühmte georgische Polyphonie alle Stufen der Musikentwicklung aufweist, so spiegelt sich in der Landschaft Georgiens die christlich europäische Kulturgeschichte wider und spannt einen Bogen vom Archaischen, wie man es  in Swanetien noch findet, bis zum modernen Stadtleben wie in Tiflis.

Ich sehe diesen höchsten besiedelten Ort Europas als ein Symbol für unsere gemeinsame Europäische Kultur und dieses Land zu beschützen sollte immer eine Aufgabe sein.

Unser Verein organisiert Reisen in ganz Georgien.

Wenn Sie Lust haben dorthin zu reisen, kontaktieren Sie uns:

Laguna in Lendjeri

Laguna in Lendjeri

 

Email: info@lile.de,

Tel: +40 40 389 2222

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Koruldi

Fotos: Robin Burk, Gia Chanaduri

Platz im Kopf – Selbstangeleitete Meditation per App

Eine Reise kann ja so bereichernd sein. Für mich war es meine letzte Reise in die USA. Ich wollte schon immer mit selbst-angeleiteter Mediation anfangen. Nicht nur die 5-10 Minuten, die die Yogalehrerin einlegt, bevor es mit der Stunde losgeht. Sondern richtige Meditation, die mir Kraft geben kann wenn ich sie brauche, die ich selbst bestimmen und vor allem an meinen Tagesablauf anpassen kann. Aber wie es so ist: Irgendwas hatte immer Priorität, irgendwie waren da immer vorrangige Themen. Meditation ist schließlich nicht lebensnotwendig.

Dann kam diese Reise in die USA, an die Westküste, dorthin, wo Technologieunternehmen, „Startups“, gerade wie Pilze aus dem Boden sprießen. Es klingt wie ein Paradox, aber gerade dort hat gefühlt jeder Zweite den ich kennengelernt habe mit Meditation zu tun gehabt. Und jeder zweite von diesen Zweiten benutzt für die selbst-angeleitete Meditation eine App: Headspace.

Die sanfte Stimme von Andy, dem Gründer der App, ent-mystifiziert Mediation zunächst in einer zehn-tägigen, kostenlosen Probesession. Leider kann die App bis jetzt nur Englisch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie früher oder später auch in anderen Sprachen über den Atlantik, bzw. den Pazifik, schwappt. Die 10 Probetage waren für mich gerade genug um zu merken, dass es dort draußen ein ganzes Universum gibt, das mir guttun könnte, und das ich mir mal genauer ansehen will. Ab dem 10. Tag kostet die App dann ungefähr soviel wie ein Kaffee bei Starbucks – im Monat. Für mich ist es das wert. Meditation ist nicht lebensnotwendig. Aber sie macht mein Leben und das der Menschen um mich herum sehr viel besser.

Open Flair

Festivals haben ihre ganz eigene Dynamik.* Egal ob Klassik, Jazz, Rock oder Kleinkunst, egal ob direkt vor der Haustür oder weit weg in der Provinz, sie entreißen einen dem Alltag. Für ein paar Tage oder Stunden ist man ganz weit weg, lauscht, tanzt, unterhält sich.

So erging es mir am vorletzten Wochenende. Das Open Flair in Eschwege* ist unter den Festivals der Gemischtwarenladen. Es gibt Kleinkunst, Comedy, große Rockbands (Beatsteaks, Kraftklub, Monsters of Liedermaching), unbekannte, noch nicht so bekannte und Szene-bekannte Bands (Kitty, Daisy and Lewis, Django 3000), Straßenkunst. Ach und immer wieder Momente, die uns Gäste überraschen und einen Moment verzaubern.

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Köhler-Hof calling!

Durchatmen auf dem Landsitz.

So sehr ich das Großstadtleben liebe, so sehr genieße ich die Landluft. Klösterliche Ruhe findet man kurz hinter den Toren Hamburgs, nur eine Stunde nördlich im Landkreis Dithmarschen. Hier liegt der Köhler-Hof inmitten des flachen Marschenlandes, charakteristisch für seine endlose Weite. Norddeutsche Gelassenheit wird hier gelebt. Zeit bekommt eine neue Wertung. Akkus laden garantiert.

Der modern restaurierte Bauernhof war einst das Wohnhaus der fünfköpfigen Familie Köhler. Jetzt sind alle Kinder ausgeflogen und der Westflügel wird an Feriengäste vermietet. Im Osten leben die Gastgeber im ehemaligen Architekturbüro.

In der individuellen Ferienwohnung haben sechs bis acht Personen Platz. Damals genutzt als Getreidespeicher wurde die Wohnung als offene Wohnloft konzipiert. Das Schmuckstück der Landresidenz ist eine uralte Stahlwendeltreppe aus der Gründerzeit, die den großzügigen Wohn- und Essbereich mit der verglasten Galerie verbindet.

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Der parkähnliche Garten ist voller alter Obstbäumen, kunterbunter Stauden und duftender Kräuter. Schmetterlinge fliegen, Hasen hoppeln, Spatzen zwitschern. Barfuss geht es durchs weiche Gras oder schlammige Watt: die Nordsee mit ihren Gezeiten ist nur zehn Minuten mit dem Auto oder 45 Minuten auf dem Fahrrad entfernt. Kenner sagen, der Wind ist sanfter als an der Ostsee. Die Flachlandschaft kommt sowieso jedem Radler entgegen!

Übrigens: auch für Familien mit Kindern ist der Köhler-Hof ein Paradies! Denn hinter dem Haus können kleine Entdecker im angrenzenden Naturkindergarten Löwenzahn bauen, basteln und spielen.

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Hier tut atmen gut!

Köhler-Hof, in Trennewurth

Gutshaus und Alte Schule Rensow

Sommerzeit ist Ausflugszeit und besonders wenn es so warm ist, wie jetzt, möchte man raus in die Natur und am liebsten in einem See baden.

An einem der letzten Wochenende haben wir ein wunderschönes Gutshaus entdeckt, dass in einem winzigen Dorf in Mecklenburg liegt, umgeben von weitflächiger Natur und in der Nähe von schönen Badeseen.

Gutsherr Knut Splett-Henning und seine dänische Frau Christina Ahlefeld-Laurvig haben das Anwesen 2002 gekauft und seitdem liebevoll renoviert und eingerichtet.

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Die Fundamente des Hauses wurden bereits 1690 im Mittelalter errichtet und sind als Kellergewölbe erhalten. Der Flügelbau im frühen Barock war ursprünglich ein Fachwerkbau. In einem barocken Saal ist heute die Küche untergebracht in der Knut für seine inzwischen fünfköpfige Familie,  Freunde und Gäste kocht.

Das Gutshaus hat vier Gäste-Apartments für zwei bis vier Personen, die wie das ganze Haus mit echten Antiquitäten eingerichtet sind.

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Unweit vom Gutshaus entfernt entfernt haben sie auch die Alte Schule Rensow saniert und dort zwei weitere Ferienwohnungen eingerichtet. Hier heißt das Motto „Wabi Sabi“, ein Begriff, der  in Japan mit einem einfachen und komfortablen Leben verbunden wird, frei von der Last materieller Dinge.

 

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Der Einrichtungsstil erinnert auch an „Shabby Chic“ und Wohnungen für zwei bis vier Gäste sind einfach, aber charmant und gemütlich. Lediglich von außen hat das alte Haus seinen DDR-Look behalten.

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Hinter dem Haus weiden Schafe und im Garten des Gutshauses laufen Pfauen umher und es werden alte Gemüsesorten angebaut. Die Landschaft ist weit leer ist und nichts bremst den Blick über riesige Weiden, Felder und Wiesen, die von Kornblumen und Klatschmohn gesprenkelt sind. Einfach schön!

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Gutshaus Rensow| Alte Schule Rensow | 17168 Rensow | Tel.: 039972/ 56288 & 0171/ 1277050 | info@gutshaus-rensow.de

Auf nach Georgien!

Unsere ELBSALON-Bloggerin Marika, eine georgische Pianistin, Sabine, vier weitere Freunde und ich werden am kommenden Wochenende nach Georgien reisen. Unter der Führung von Marika und ihrem Bruder Gia Lapauri, einem georgischen Filmemacher, werden wir zwei Wochen lang dieses kleine Gebirgsland erkunden.

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Marika Lapauri-Burk

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Gia Lapauri in Kappadokien/Türkei

Die Republik Georgien liegt jenseits der ausgetretenen Pfade zwischen dem Schwarzen Meer im Westen und dem majestätischen Kaukasus im Osten. Im Süden grenzt das Land an die Türkei, Armenien und Aserbaidschan und im Norden an Russland.

Georgien verfügt über eine reiche Kultur der Volksmusik und des Tanzes und hat eine köstliche, herzhafte Küche und  die älteste Weinbautradition der Welt. Das Wort Wein stammt sogar von dem georgischen Wort „vinho“ ab. Die hügelige und bergige Landschaft ist berauschend schön.

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Gia beim Fotografieren im Kaukasusgebirge

Wir beginnen unsere Reise in der Hauptstadt Tiflis und brechen von dort auf Land und Leute kennenzulernen. Wir werden auf Landgasthöfen bei Bauern wohnen und unsere Reise endet auf dem Weingut Schuchmanns, das ein deutscher Auswandere zu einem komfortablen Hotel mit Restaurant ausgebaut hat.

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Schuchmann Weingut und Hotel in Georgien

Vielleicht schaffen wir es von dort einen Post zu schreiben, ansonsten berichten wir, wenn wir zurück sind. Wer sich auch für eine Reise nach Georgien unter der Reiseleitung von Gia oder Marika interessiert, kann eine Email an info(at)lile.de senden.

 

Sonnengruß im Mittelmeer

Die beiden Hamburger Yogalehrerinnen Sünne (30) und Rhona (28) bieten erstmals ein exklusives Yoga-Retreat an. In einer wunderschönen Villa, die in einem Naturschutzgebiet von Ibiza gelegen ist, können Teilnehmer vom 6. bis 13. Juni 2015 unter Anleitung in einem Garten mit Blick aufs Meer Yoga (Jivamukti, sowie Still Flowing und Yin Yoga) und Meditation lernen und praktizieren.

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Anschließend kann man im hauseigenen Pool schwimmen, der bei klarem Wetter einen Blick bis nach Formentera bietet.

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Eine Köchin bereitet gesundes, frisches Essen zu und neben dem Programm bleibt genug Zeit, die magische Insel zu erkunden oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Mit im Programm: Eine Exkursion zu Es Vedra, Ibizas höchsten magischen Punkt mit anschließendem Abendessen im dortigen Ashram und ein Picknick am Strand unterm Sternenhimmel. Unterkunft in schönen, großzügigen Zweier-Zimmern in der Villa. Die Teilnehmerzahl ist auf acht Personen begrenzt. Es gibt nur noch wenige Plätze…

Mindfulness – Yoga und Meditations-Retreat –

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Infos: Email: suennelm (at) gmail.com oder von Rhona: Email r.springer.farrington (at) gmail.com.

 

Die Alpen, kurz hinter Hamburg

Sonnige Skipiste bei Leogang - Mathilde Magazin

Schnee, Eis und Sonne – so macht der Winter Spaß. So wie mir geht es vielen Hamburgern. Wir finden den Winter toll, nur nicht unbedingt in Hamburg. Hier bedeutet Winter eher grauen Schneematsch und verstopfte Straßen. Das ist in den Alpen zum Glück ganz anders.

Heutzutage kann ich in knapp anderthalb Stunden von Hamburg nach Salzburg fliegen, die Alpen liegen also fast hinterm Deich. So bin ich neulich donnerstags am frühen Abend in den Flieger gestiegen, nach Salzburg geflogen und von da aus nach Leogang ins Hotel gefahren. Schon vom Zimmer aus kann ich einen ersten Blick auf die Kitzbüheler Alpen erhaschen. Am nächsten Tag geht es ab auf die Piste. Ich fahre erst seit ein paar Jahren wieder Ski. Deshalb haben wir uns für den Vormittag einen Skilehrer gegönnt. Julian übt mit uns fleißig Schwünge, kurze, lange, elegante, abgehackte, jede Sorte. – Mit wechselndem Erfolg, gegen frühen Nachmittag eher mit abnehmendem Erfolg. Die Luft war raus, oder vielmehr die Kraft war alle. Also tun wir, was jeder Mensch am Berg tut, wir suchen eine ortsübliche Almhütte auf, essen Kasspatzn und Leberknödelsuppe, trinken zum Abschluss noch einen Birnenschnaps. Danach geht es irgendwie viel beschwingter weiter.

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