SCHWARZMARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN

Foto: Hannah Hurtzig

Mit ihrem SCHWARZMARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN ist die Kuratorin Hannah Hurtzig am Freitag, den 21.Oktober zum ersten Mal in Hamburg auf Kampnagel. Das Schwarzmarkt-Konzept ist einzigartig und funktioniert wie Wissensvermittlung als Speed-Dating: Insgesamt 100 überwiegend lokale Expert*innen bieten dem Publikum ihr spezifisches Wissen an. Wer mit einem Experten oder einer Expertin für ein 30-minütiges Einzelgespräch zusammenkommen möchte, kann sich diese Person am Veranstaltungsabend für 1 Euro buchen, oder die Sitzung ertauschen, erschachern oder sonst irgendwie ergaunern. Jeweils 30 Gesprächspaare sitzen sich an nebeneinander aufgereihten Tischen gegenüber. Nach einer halben Stunde erklingt ein Gong und die Konstellationen werden gewechselt.  Für alle im Publikum besteht außerdem die Möglichkeit, sich von der Zuschauertribüne aus über das Schwarzmarktradio einzelnen Gesprächen zuzuschalten.
In 14 Ländern und Städten von Nowosibirsk bis São Paulo war Hannah Hurtzig mit dem Schwarzmarkt bereits zu Gast, jeweils mit einem für die Region spezifischen Thema. Auf Kampnagel geht es um „Behinderung, Technokörper und die Frage der Autonomie“. Von Ableism bis Zukunft sind die eingeladenen Expert*innen unterschiedlichsten Themenbereichen zugeordnet. So erklärt der Hamburger Cyborg Patrick Kramer beispielsweise, wie er mit seinem Körper experimentiert, die Soziologie-Professorin Marianne Pieper spricht über Exklusionen und Inklusionen auf dem Arbeitsmarkt und der Schriftsteller Axel Brauns führt in die Welt des Autismus ein.

weiterlesen…

urban string »elbinsel open air«

von 5. Juli 2016 0 No tags Permalink 4

Das Ensemble Resonanz lädt zum ersten Open Air der Konzertreihe URBAN STRING auf die musikalischste aller Flussinseln: nach Wilhelmsburg. Mit Ligetis Régi magyar társas táncok und rumänischen Tänzen von Bartók lassen die Streicher den musikalischen Überfluss des Balkans auf wüste Landschaften Iannis Xenakis’ treffen. Alex X-tra ta bringt mit der Balkan Band aktuelle Sounds vom Deich auf die Bühne, aus Finnland stößt der E-Gitarrist Kalle Kalima dazu und improvisiert mit Stimm- und Sazjuwel Derya Yildirim. Mit Vinyl vom Bosporus und Beats von Sebastian Reier alias Booty Carrell geht es in die Nacht.

Ensemble Resonanz: Derya Yildirim, Kalle Kalima, Balkan Band feat. Alex X-tra ta, Greta Eacott, Sebastian Reier alias Booty Carrell

Der Eintritt ist frei!

Bei schlechtem Wetter wird ein Ersatzort bekanntgegeben.

So kommen Sie an den Deich:
->Von der S-Bahn Veddel knapp 2 km mit dem Rad oder zu Fuß
->Von der S-Bahn Veddel 2 Stationen mit der Buslinie 13 bis Werkcentrum Elbinsel (alle 10 Minuten) und ein kleines Stück zu Fuß
->Mit der Fähre 73 bis Ernst-August-Schleuse
->Durch den Alten Elbtunnel
->Begrenzte Anzahl an Parkmöglichkeiten am Klütjenfelder Hauptdeich

 

Lesung in den Luken

Foto: ©MicArt63

Die Ausstellungsmacher von „Alle Art an Deck“ auf der Cap San Diego freuen sich auf ihr nächstes Event: Am Donnerstag, 28.4., um 19 Uhr lesen sechs starke Frauen in der Ladeluke 1 aus der Anthologie Weibsbilder. Die Autorinnen Maike Barth, Karin Braun, Christel Hildebrandt, Marion Hinz, Dagmar Mißfeldt und Anette Sørensen-Habel geben Texte über Weibsbilder, Damenporträts, Görenskizzen und Schlampen zum Besten. In diesen Geschich­ten tauchen Frauen jeder Art und Größe auf, in Situationen, mit denen nun wirklich keine rechnen konnte! Außerdem findet für Interessierte eine Führung durch die Ausstellung statt. Der Eintritt ist frei, das Buch an Bord erhältlich.
Weibsbilder Anthologie, Herausgeberinnen: Gabriele Haefs & Karin Braun, Edition Narrenflug: 2015

KLUB DER KÜNSTE: LATE NIGHT

von 12. April 2016 0 No tags Permalink 11

Kunst meets Klub: Offene Workshops • Tanzen in den Deichtorhallen 

Die erste »Late Night« des »Klub der Künste« der Deichtorhallen startet am 15. April . Der »Klub der Künste« der Deichtorhallen wurde für junge Menschen von 16 bis  23 Jahren gegründet, um eine künstlerische Grundbildung als Sprungbrett in kreative Berufsfelder zu ermöglichen.
Am 15. April diskutieren prominente Gäste wie Michel Abdollahi (Gewinner Deutscher Fernsehpreis 2016, Performance-Künstler, Literat, Journalist und Moderator des Kampf der Künste), unter der Überschrift »Perspektive Kunst: Freie Kunst als Berufsfeld« über persönlichen Misserfolge und Höhenflüge als Künstler. Der Star des Hamburger Poetry-Slams David Friedrich tritt, die Street Art School Hamburg »Stencil art on vinyl« bietet Worksshops, und ab 21 Uhr ist die Tanzfläche für den DJ Line Up mit JC Ravenport, Neal Porter und Mingo Starr. Junge deutsche Fotografie ist in der Ausstellung »gute aussichten« zusehen und Eindrücke von der bisherigen Workshops und Veranstaltungen des  Klub der Künste werden präsentiert.

PERSPEKTIVE: KUNST?

Die Late Night des KLUBs DER KÜNSTE
Fr, 15. April 2016, ab 18 Uhr
Special Guests: Michel Abdollahi und David Friedrich
DJ-Line Up: Mingo Starr, Neal Porter, JC Davenport
Freier Eintritt

Michel Abdollahi Presse

PROGRAMM

weiterlesen…

Kaukasische Schnecken in Hamburg

Schnecken sind nicht als besonders agil bekannt. Doch genau damit sind sie besonders wertvoll für die biogeografische Forschung: Wo man sie aufsammelt, sind sie in der Regel auch heimisch – im Gegensatz zum Beispiel zu einem Schmetterling auf Durchreise. Ihre Verbreitung, ihre Anpassungen an die Umweltbedingungen und ihre vielfältigen Erscheinungsformen können wichtige Fragen der Artentstehung beantworten. Ein Team des Centrums für Naturkunde (CeNak) hat im Kaukasus ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt und präsentiert seine Arbeit ab März in einer Sonderausstellung im Zoologischen Museum. Ein Tipp für Gross und Klein, besonders Empfehlungswert ist für die Familien mit Kindern.

Interview mit Prof. Dr. Bernard Hausdorf

Sonderausstellung „Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion“  im Zoologischen Museum der Universität Hamburg, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg.

Die Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite http://www.caucasus-snails.uni-hamburg.de/index.html finden.

MusikImPuls in der Hansematz

von 5. Februar 2016 0 No tags Permalink 6
Gastbeitrag von Viktoria
Inspiration gefällig? Es muss was Kreatives her, aber die zündende Idee will einfach nicht kommen? Vielleicht ist das nächste MusikImPuls-Konzert der Hamburger Symphoniker dann das richtige. Denn hier gibt es Inspiration für Ohren und Augen. Vor fantasievoller Kulisse spielt das Kammerorchester der Hamburger Symphoniker am 13. Februar 2016 ab 19:30 Uhr in der Hanseatischen Materialverwaltung, dem gemeinnützigen „Fundus für Alle“. Gespielt wird Haydns Symphonie Nr. 52.
Auch die Musik kann ohne die richtige Inspiration nicht bestehen. Oft genügt ein Funke, eine kleine Idee und aus einer fixen Melodie entsteht eine ganze Symphonie. Mit jedem Stück und jedem Satz erfindet der Komponist sich neu, um sich, seinen Ideen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Bei uns ist es nicht anders. Wir sind ständig auf der Suche nach Inspiration, hoffen auf unsere Musen oder halten kollektive Brainstormings ab. Ein guter Ort für spontane Eingebungen ist die Hanseatische Materialverwaltung, kurz HMV oder auch „Hansematz“. Sie sprüht nur so vor Kreativität, Besonderheiten und Kuriositäten. In ihren Hallen voller Schätze aller Art geben die Hamburger Symphoniker nun zum ersten Mal ein MusikImPuls-Konzert in Kammerorchesterbesetzung. Damit setzen sie die beliebte Konzert-Reihe fort. Der Gedanke hinter MusikImPuls ist einfach: Klassische Musik ist für alle da. Sie darf nicht auf Konzertsäle begrenzt werden. Also gehen die Hamburger Symphoniker hinaus in die Stadt und spielen überall dort, wo die Menschen von klassischer Musik überrascht werden. Dafür waren sie z.B. schon im Alten Elbtunnel, am Feldstraßenbunker oder wie

Ein besonderer Jazzabend: Dini Virsaladze in Hamburg

 

Dini ist eine bekannte Jazz Pianistin aus Tbilisi (Tiflis, Georgien). Sie musizierte schon oft mit weltbekannten Musikern wie: Amit Chatterjee (Vokalist & Guitarist in Joe Zawinul’s „Syndicate“), Manolo Badrena (Percussionist in Joe Zawunul’s „Weather Report und später „Syndicate“; Mitchell Long, Harry Smith, Rain Sultanov, Walter Sitz (Schlagzeuger), Christian Wendt (Bassist), Alex Han (Saxophonist, Marcus Miller’s Band), Roberto Puggioni…

dini7_n

Am 29. Januar ab 21:00 Uhr, wird Dinni eine Jamsession im Galerie und Jazzclub Nancy Tilitz spielen. Dieser Club ist für viele Hamburger noch ein Geheimtipp, erfahren sie hier mehr über den Jazzclub.

Dies wird ein erlebnisvoller Abend, nicht nur für Jazzliebhaber.

Die Nancy Tilitz Galerie befindet sich am Dammtorbahnhof, Hintereingang, außen neben der Effenberger Backerei.

Kein Eintritt / mit Spendenbasis.

Für Rückfragen stehe ich ihnen jederzeit zur Verfügung: Tel 040 2299010 Mobil 0179 5133146 www.nancy-tilitz.de www.fancynancy.de oder 0171 851 3635.

 

 

Free your mind! MusikImPuls-Konzert mit Lesung auf der MS Stubnitz

von 3. Januar 2016 0 No tags Permalink 0
Gastbeitrag von Victoria

Russland, Freiheit, Regime, Wahrheit und die unbändige Vielfalt und Kraft von Musik und Literatur: Die MusikImPuls-Reihe der Hamburger Symphoniker geht weiter. Ihre Mission, die ganze Stadt an ihrer Musik teilhaben zu lassen, nehmen sie ernst. Nachdem sie bereits auf St. Pauli, in Ottensen, im Alten Elbtunnel, in der Europapassage und an der Fassade des Feldstraßenbunkers urbane Konzertsäle entstehen ließen, erobern sie nun die Hafencity. Am Freitag, 15. Januar, übernehmen sie das Ruder auf der MS Stubnitz und gestalten einen Abend ganz im Sinne der Freiheit – mit Musik und regimekritischen Texten aus der Sowjetunion. Ab 19:30 Uhr spielen sie auf dem ehemaligen DDR-Motorschiff Werke von Prokofjew und Schostakowitsch. Dazu liest Schauspieler Hans-Jürgen Schatz aus literarisch-surrealen Fundstücken von Sergei Prokofjew und anderen. Frei ist auch der Eintritt an diesem Abend.

Der Abend ist auch ein Vorgeschmack auf das 5. Symphoniekonzert „Musik der Befreiung“ am 17. Januar 2016 in der Laeiszhalle mit Dirigent Eivind Gullberg Jensen und Violinist Guy Braunstein – auf dem Programm stehen Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“, Schostakowitsch‘ 1. Violinkonzert und Prokofjews 7. Symphonie.

Mit der Reihe MusikImPuls wollen die Hamburger Symphoniker neue Räume für klassische Musik öffnen. Weil Klassik nicht nur für ein ausgewähltes, elitäres Publikum da sein sollte, wollen sie so Menschen erreichen, die sich bisher wenig mit dieser Musik auseinander gesetzt haben. Sie wollen Berührungsängste abbauen, viele unterschiedliche Menschen ansprechen und ihnen die Magie der Musik vermitteln. Das geht am besten, wenn Musik überrascht. Also verlassen die Symphoniker die Laeiszhalle und geben Mini-Konzerte an ungewöhnlichen Orten wie dem Elbtunnel und übertragen ihre Konzerte live an Häuserfassaden wie z.B. im Herbst am Feldstraßenbunker. Ein gutes Vorhaben. Denn Viele wissen oft noch gar nicht, dass sie klassische Musik eigentlich mögen, dass sie sie berührt. Man muss es ihnen nur zeigen. So lassen sich hoffentlich noch mehr Menschen für die Klassik begeistern.

MusikImPuls-Konzert der Hamburger Symphoniker mit Lesung von Hans-Jürgen Schatz
Freitag, 15. Januar 2016, 19:30 Uhr, Eintritt frei
MS Stubnitz, Kirchenpauerkai 29

Anfahrt U4 bis HafenCity Universität, dann wenige Minuten Fußweg über die Baakenhafenbrücke

Programm:

Texte von und über die Komponisten Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch werden flankiert von Musik beider Künstler für Streichquartett, zwei Violinen und solo Violine.

Mitwirkende:

Hans-Jürgen Schatz, Rezitator und Schauspieler

Pawel Kisza, Rumyana Yankova, Jee-Hyae An, Makrouhi Hagel, Violinen

Harald Schmidt, Viola

Mariusz Wysocki, Violoncello

Imkern in der Großstadt. Rauf auf’s Dach!

Bienenstöcke auf dem Dach in Brooklyn, New York

Das Imkern in der Stadt wird im häufiger und soll auf die Not eines der wichtigsten Tiere der Welt aufmerksam machen. 2006 wurde erstmals über eine neue Art des Bienensterbens berichtet, den „Colony Collapse Disorder“, bei dem Bienenvölker auf mysteriöse Weise aus ihren Stöcken verschwinden.

Selbst in der Megastadt New York werden jetzt mit großem Erfolg Bienen gezüchtet. Bei meinem letzten Besuch habe ich mir die Bienenstöcke auf dem Dach der Brooklyn Waldorf School angesehen, wo die Bienen prächtig gedeihen.

Zum Glück machen sich  immer mehr Organisationen weltweit für die Honigbienen stark. Eine von ihnen ist die Gruppe „Hamburg summt“.

Das Ökumenische Forum HafenCity und die Initiative „Hamburg summt! “ laden am 30. August im Rahmen von „Sommer in der Hafencity“  ein: „Rund um die Biene“ heißt das Programm, das  in Kooperation mit Greenpeace präsentiert und erlebbar gemacht wird. Für die Ökumenische Hausgemeinschaft ist die Bienenkiste auf der Dachterrasse ein Symbol zur Bewahrung der Schöpfung. Bienen, Blumen, Pflanzen auf der Dachterrasse können am Tag der offenen Tür in begleiteten Führungen besichtigt werden (16:30, 17:30, 18:30 Uhr), denn es ist wichtig, dass Städter ihr Herz für Bienen entdecken. So können auch mehr Menschen den Ökolandbau unterstützen, denn meisten Verbraucher leben in der Stadt.

Das Imkern in der Stadt hat inzwischen Kultstatus und hat sogar viele Vorteile. In der Stadt gibt es weniger Pestizide als auf dem Land, die Tiere finden viel länger Nahrung und es ist allgemein wärmer. Über Abgasrückstände im Honig muss man sich angeblich keine Sorgen machen müssen, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bienen die Schadstoffe abbauen können. Mehr kann man beim „Bienentalk“ am 30.8. um 16.15 Uhr mit den Imkern Gunnar Weidt und Erhard Klein erfahren.

Das Weltcafé ElbFaire im Ökumenischen Forum bietet an dem Tag übrigens leckere Honig-Spezialitäten an.

i18npic.C225x150.13Café Elbfaire

Auch Kinder können bei dieser Veranstaltung alles rund um die Bienen erfahren, einen Schleier aufsetzen und auch mal Honigbienen aus der Nähe betrachten.

Imkern in der Großstadt -Eine Veranstaltung  in Kooperation mit Hamburg summt! , Greenpeace e.V., dem Imkerverein Kiekeberg und Hamburger Imkern  im Rahmen von „Sommer in der HafenCity“
Sonntag, 30. August 2015,  16.00-19.30 Uhr im Ökumenischen Forum Hafencity, Shanghaiallee

i18npic.C225x150.1

Yoga im Gartendeck in St. Pauli

Das Gartendeck ist ein wunderbar bunter urbaner Garten in der Großen Freiheit, neben dem Indra: 1100 qm Dachfläche, 400 qm Grünstreifen, rund 650 Bäckerkisten, ein Container, zwölf Schaufeln, zwei Schubkarren, 172 verschiedene Pflanzensorten, drei Bienenvölker, vier Komposthaufen und eine Wurmkiste. Allen voran ist das Gartendeck ein Ort, an dem gemeinschaftliche Strukturen wiederbelebt werden: Nachbarn lernen sich kennen, gärtnern gemeinsam und gestalten auf diese Weise den ganzen Stadtteil mit.

Gartendeck St.Pauli 2014

Gartendeck St.Pauli 2014

Jeden Freitagnachmittag von 17.30 h bis 19.00 h wird im Gartendeck in St. Pauli Yoga gemacht. Heute gibt es Hatha Flow Yoga, in der kommenden Woche Kundalini Yoga. Yogamatte mitbringen und spenden!

11270579_645909658877048_2675418389107251806_o

Gartendeck, Große Freiheit, St. Pauli, Hamburg