Skipper gesucht!

Das Hamburger Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN sucht Skipper für einen CLIMATE SAIL für die Deutsche Meeresstiftung zum Weltklimagipfel nach Paris mit Stationen unter anderem in Hamburg, Straßburg, Basel sowie für weitere spannende Projekte.

Was die ALDEBARAN so einzigartig macht, ist sein Innenleben. Das Schiff ist mit einem sendefähigen Radiostudio und einem professionellen Fernsehschnittplatz ausgestattet. Gesendet wird über eine mobile Satellitenanlage. Noch auf hoher See entstehen an Bord der ALDEBARAN in der kleinen Studiokoje achtern Internetangebote am Schiffsserver, sofern der Seegang die Programmierer nicht zum Luft schnappen an Deck treibt.

Damit die ALDEBARAN gleichzeitig als schwimmender Ü-Wagen und Forschungsplattform genutzt werden kann, müssen insgesamt bis zu 19 Funktionen an Bord besetzt werden. Da aber nur maximal acht Personen an Bord leben und arbeiten können, versteht sich von selbst, dass jedes Teammitglied an Bord mindestens drei Arbeitsbereiche übernehmen muss. Jeder leistet vollen Einsatz. Ein strenger Produktionsplan mit vielen Aufgaben zieht sich durch den ganzen Tag. Fast alle Funktionen an Bord werden mit ehrenamtlichen und freien Mitarbeitern sowie mit den besten Praktikanten besetzt, die sich bereits in der Landbasis über längere Zeit bewährt haben.

Hier die Daten:

1.-4.9. Rückführung der ALDEBARAN von Berlin nach Hamburg über die Kanäle und die Elbe / 6.-28.9. Forschungseinsatz im Rahmen eines Plastikmüll Projektes für die HAW in den Revieren Elbe, Weser, Trave, Nord- und Ostsee
2.10.- Anfang Dezember: Climate Sail für die Deutsche Meeresstiftung zum Weltklimagipfel nach Paris
Interessenten könne eine Email schicken an: ALDEBARAN Marine Research & Broadcast, Frank Schweikert, E-Mail: web[at]aldebaran[.]org oder sich telefonisch melden unter Telefon: + 49 (0) 40-3257210

Imkern in der Großstadt. Rauf auf’s Dach!

Bienenstöcke auf dem Dach in Brooklyn, New York

Das Imkern in der Stadt wird im häufiger und soll auf die Not eines der wichtigsten Tiere der Welt aufmerksam machen. 2006 wurde erstmals über eine neue Art des Bienensterbens berichtet, den „Colony Collapse Disorder“, bei dem Bienenvölker auf mysteriöse Weise aus ihren Stöcken verschwinden.

Selbst in der Megastadt New York werden jetzt mit großem Erfolg Bienen gezüchtet. Bei meinem letzten Besuch habe ich mir die Bienenstöcke auf dem Dach der Brooklyn Waldorf School angesehen, wo die Bienen prächtig gedeihen.

Zum Glück machen sich  immer mehr Organisationen weltweit für die Honigbienen stark. Eine von ihnen ist die Gruppe „Hamburg summt“.

Das Ökumenische Forum HafenCity und die Initiative „Hamburg summt! “ laden am 30. August im Rahmen von „Sommer in der Hafencity“  ein: „Rund um die Biene“ heißt das Programm, das  in Kooperation mit Greenpeace präsentiert und erlebbar gemacht wird. Für die Ökumenische Hausgemeinschaft ist die Bienenkiste auf der Dachterrasse ein Symbol zur Bewahrung der Schöpfung. Bienen, Blumen, Pflanzen auf der Dachterrasse können am Tag der offenen Tür in begleiteten Führungen besichtigt werden (16:30, 17:30, 18:30 Uhr), denn es ist wichtig, dass Städter ihr Herz für Bienen entdecken. So können auch mehr Menschen den Ökolandbau unterstützen, denn meisten Verbraucher leben in der Stadt.

Das Imkern in der Stadt hat inzwischen Kultstatus und hat sogar viele Vorteile. In der Stadt gibt es weniger Pestizide als auf dem Land, die Tiere finden viel länger Nahrung und es ist allgemein wärmer. Über Abgasrückstände im Honig muss man sich angeblich keine Sorgen machen müssen, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bienen die Schadstoffe abbauen können. Mehr kann man beim „Bienentalk“ am 30.8. um 16.15 Uhr mit den Imkern Gunnar Weidt und Erhard Klein erfahren.

Das Weltcafé ElbFaire im Ökumenischen Forum bietet an dem Tag übrigens leckere Honig-Spezialitäten an.

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Auch Kinder können bei dieser Veranstaltung alles rund um die Bienen erfahren, einen Schleier aufsetzen und auch mal Honigbienen aus der Nähe betrachten.

Imkern in der Großstadt -Eine Veranstaltung  in Kooperation mit Hamburg summt! , Greenpeace e.V., dem Imkerverein Kiekeberg und Hamburger Imkern  im Rahmen von „Sommer in der HafenCity“
Sonntag, 30. August 2015,  16.00-19.30 Uhr im Ökumenischen Forum Hafencity, Shanghaiallee

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Wie wir mit Emad und Mohamed einen ungewöhnlichen Abend verbrachten

Gestern waren Mohamed, in der Mitte, und Emad, links, zum Abendessen bei uns, drei „Elbsalonis“. Mohamed, 42, und Emad, 30, sind kurdische Syrer, die aus ihrer Heimat im Nordosten Syriens geflohen sind und jetzt im Asylanten-Auffanglager Schwarzenbergweg in Harburg warten, was wird. Sie sind mit Tina gekommen, die sich dort in ihrer Freizeit um Flüchtlinge kümmert. Wir alle wollen einfach einen schönen Abend miteinander verbringen, essen, reden, Geschichten austauschen.

Erstmal sitzen wir etwas befangen um den gedeckten Tisch herum, es gibt Hühnchen, Kartoffeln und Salat, die Suppe dampft. Muhamad und Emad können erst wenige Brocken Deutsch, sie haben kaum Gelegenheit, ihr Deutsch anzuwenden, weil sich in ihrem Alltag sowenig Kontakte mit Deutschsprachigen ergeben. Auch das soll an diesem Abend anders sein.

Mohamed ist Philosophielehrer, Emad Anästhesietechniker. Seit neun Monaten sind sie unterwegs, Schlepper haben ihnen geholfen, gegen horrendes Geld. Sie haben eine monatelange Odyssee hinter sich, haben Tausende Euro bezahlt, um endlich in Hamburg zu sein und zählen die Tage und Wochen und Monate, bis sie Familien endlich wiedersehen können.  Mohamed und Emad zeigen uns Fotos, Frauen, Kinder, ein Haus mit einem Orangenbaum davor. Das Handy zum Skypen und Simsen ist ihr wichtigster Besitz. So oft es geht haben sie Kontakt.

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Denn ihre Heimat ist zerstört, zerrissen von dem Krieg zwischen den Schergen Assads und den Widerstandskämpfern, dazu die Angst vor der IS. Wer gegen wen – selbst Mohamed und Emad blicken kaum noch durch. Sie wissen nur, dass ihre Familien nicht sicher sind, dass der Terror und die Kämpfe ihr Leben bedrohen. Das Warten, sagt Mohamed, fällt so furchtbar schwer. Er will so schnell wie möglich Deutsch lernen, so viel Deutsch sprechen wie möglich, damit er sich eine Arbeit suchen, am besten als Dolmetscher, und dann seine Familie nach Deutschland holen kann. Er zeigt uns Fotos von seinem Leben in Syrien, zeigt seine drei Kinder, seine Frau, atemberaubend hübsch ist sie, Mohamed kommt aus dem Strahlen kaum noch heraus.

Wir radebrechen uns eine Unterhaltung zusammen, essen und lachen. Sie bringen uns ein paar ordentliche Schimpfwörter auf Kurdisch bei, Emad lässt auf seinem Handy kurdische Musik laufen und grinst. Warum, fragen wir uns, machen wir so etwas nicht öfter? Es braucht so wenig und es ist so leicht, einfach Mensch und Mensch zu sein. Mal zuzuhören, mitzufühlen, über die gleiche Art von Scherz zu lachen.

Tina versteht sogar schon ein paar Brocken Kurdisch. Sie ist 27 und kümmert sich ehrenamtlich um Flüchtlinge im Hamburger Camp, hilft bei den endlosen Behördengängen, zeigt ihren die Stadt, hört zu. Da wir nicht einfach ins Asylantenheim spazieren und Leute einladen konnten, hatten wir sie gebeten, uns Kontakte zu vermitteln. Die Idee kam durch einen Zeitungsbericht über eine Schwedischlehrerin in Stockholm, die Flüchlingsdinner veranstaltet und vermittelt, damit die Flüchtlinge Gelegenheit finden, das gelernte Schwedisch  zu sprechen und einfach mal Mensch und nicht Flüchtling zu sein. Wir haben im Elbsalon darüber gepostet.

Nach unserem Abend sind wir überzeugter denn je von der Idee und wollen es  wieder machen. Nicht nur die Flüchtlinge haben etwas davon, auch wir. So viele Vorurteile liegen im Weg. Stellt euch vor, ihr selbst wäret Tausende von Kilometern geflohen, hättet Strapazen ohne Ende hinter euch, und wärt nun fremd in einem Land, dessen Sprache ihr nicht sprecht und dessen Menschen euch misstrauisch beäugen. Und eure Liebsten, die ihr seit Monaten nicht gesehen habt, sind weit, weit weg und womöglich in Gefahr. Haben wir nicht ein irres Glück, dass wir gemütlich im Wohnzimmer sitzen und unser Bier schlürfen dürfen?

Tina sagt, dass ausrangierte Fahrräder außerordentlich nützlich sind. Oder ausrangierte Laptops. Damit können Männer wie Mohamed und Emad Deutsch lernen, lesen und schreiben.

 

Am nächsten Tag hat uns Mohamed seine Eindrücke von unserem gemeinsamen Abend geschrieben:

Hannah und ihre Freunde Sabine und Inga haben uns zu einem Abendessen in ihre Wohnung eingeladen. Wir haben eine schöne Zeit mit deutschem Glück und Freude verbracht.
Wir haben zusammen getrunken und tauschten uns in Gesprächen über Syrien allgemein und insbesondere über die Kurden aus, mit den paar deutschen Wörtern, die wir in diesen Monaten gelernt haben, und manchmal auf Englisch.
Es ist für uns wichtig und notwendig hier in unserer zweiten Heimat die deutsche Sprache zu lernen, um nützlich  sein zu können und um uns weiterzuentwickeln.
Wir erleben viel Freundlichkeit von Deutschen und Liebe zu den Menschen, und wir erleben, dass Ausländer aus verschiedensten Ländern ohne Diskriminierung akzeptiert werden.
Es war ein besonderer Tag für uns, wir waren froh und glücklich über die nette Einladung.
Mit unserer Liebe und Respekt, die aus dem Herzen kommen.
Mohamed Omer

 

 

 

Willkommen im Club, Kinder!

© ThisIsJulia Photography / © Julia Schwendner

„Wir sind ein gemeinnütziger Verein und sammeln Spenden für Kinder, für Senioren, für den Tierschutz und für die Kulturförderung.“ Irgendwann im Laufe eines fast jeden clubkinder Events hallt eine sonore Stimme mit diesen Worten durch die Menschentraube. Zu hören ist Jannes Vahl, Vater aller clubkinder, der gemeinsam mit Joko Weykopf, dem sympathischen Onkel mit Rauschebart, 2011 den Verein mit dem hellblauen Herz gründete. Stolperte man seinerzeit hier und da über dieses und konnte es vielleicht noch nicht so ganz zuordnen, ist es heute bekanntes Zeichen für fantastische Menschen, die gemeinsam mit allen, die helfen wollen, Wunderbares für Hamburg erreichen.

Der clubkinder e.V. ist erst einmal ein gemeinnütziger Verein, aber auch – als wäre dies nicht schon genug – noch so viel mehr. Er ist Netzwerk, kreativer Kessel, Freundschaftsschmiede und Veranstalter sowie Partner einiger der schönsten, lustigsten und beliebtesten Events der Stadt. Er fungiert dabei als Bindeglied zwischen Vereinen, der Musik- und Eventszene Hamburgs sowie anderen Sponsoren. Er bringt zusammen, was zusammen passt. So werden recht regelmäßig und mindestens monatlich fulminant-spektakuläre Veranstaltungen aus dem Boden gestampft. Dank viel, viel Gehirnschmalz sowie helfender Hände hunderter clubkinder und natürlich Dank den Sponsoren werden dabei Spendengelder für all die wunderbaren Vereine der Stadt eingespielt. Für solche, die man kennt und auch solche, die man vielleicht noch nicht kennt, die aber alle so wichtig wie richtig sind. Damit das Geld dort ankommt, wo es hin soll, prüfen die clubkinder jeden Zweck und Verein genau. Somit sind sie nebenbei auch perfekt vernetzter Ansprechpartner für alle, die – ob privat oder beruflich –auf der Suche nach unterstützenswerten Organisationen in Hamburg sind.

Die vielen hundert Hände sind übrigens wörtlich zu verstehen, denn was den clubkinder Verein auszeichnet, ist genau das: Jeder kann mithelfen – sei es mit Ideen, Kontakten oder als Helfer vor Ort, an der Kasse oder beim Aufbau. Und weil es so viele von ihnen und uns gibt, ist es auch nicht wild, wenn man dann doch mal nur zum Feiern und Spenden vorbeischaut. Jeder so, wie er gerade kann und mag. Im Bureau of Love in der Friedrichstraße empfangen die clubkinder jeden, der sich informieren mag, immer mit einem breiten Grinsen auf dem Gesichtchen. Neben dem garantiert guten, wohligen Gefühl, etwas zu bewegen, gibt es dabei obendrein die Chance auf viele tolle, neue Freundschaften. Willkommen im Club, Kinder!

Diese ehrgeizigen Projekte von engagierten Hamburgern verdienen Unterstützung

Weihnachtszeit ist Spendenzeit und auch Zeit sich zu engagieren. Wir stellen Ihnen hier drei bemerkenswerte, nachhaltige Projekte von aktiven Hamburgern vor, die es verdienen unterstützt zu werden. Seien Sie großzügig und helfen Sie.

Deutsche Meeressstiftung

Die Deutsche Meeresstiftung aus Hamburg ist gerade in der Gründungsphase. Das Team rund um Frank Schweikert und Frank Otto hat sich das Ziel gesetzt, zu helfen die Meere zu retten. Laut der Global Ocean Commission bleibt dafür ein Zeitfenster von nur vier bis fünf Jahren. Es ist also höchste Zeit etwas zu tun gegen die Erwärmung der Ozeane, die Korallenriffe zerstört, gegen den Plastikmüll, gegen die Versauerung, die dazu führt, dass Schalentiere keine Schalen mehr bilden können und gegen die massive Überfischung.

Wer gleich von Anfang an mitmachen möchte oder als Stifter zum Kreis dazu stoßen möchte, ist herzlich willkommen und wird dringend gebraucht. Noch hat das sechsköpfige Team keine Website. Aber Facebook und Twitter sind schon aktiv. Unterstützten Sie diese wichtige Initiative für Hamburg. Denn ohne eine starke und nachhaltige maritime Wirtschaft geht auch Hamburg ein wichtiges Stück Identität verloren. Werden Sie Freund auf Facebook oder folgen Sie dem Team auf Twitter . Wer spenden oder sich engagieren will, ruft einfach Kai Pohlmann an: 01724191010.

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DAS GUTE HAUS IN GEORGIEN

DAS GUTE HAUS/THE GOOD HOUSE wurde von unserer Hamburger Bloggerin Marika in Kisiskhevi, in einem Dorf in Georgien in diesem Jahr eröffnet. Ihr Verein Lile e. V. hat dafür eine Ruine,  das ehemalige Dorfkaufhaus, erworben und aufgebaut. Es heißt jetzt das „GUTE HAUS“ und ist ein öffentliches Gebäude für gemeinnützige Zwecke und Bildungsaufgaben. Nun möchte Marika die bisherige Arbeit daran weiterentwickeln und ein Dorfarchiv anlegen. Das ganze Tal mit circa 70 Denkmälern wurde erstmalig dokumentiert und beschrieben. Eine erste soziale Forschung ist durchgeführt worden, um einen genaueren Überblick  der gesellschaftlichen Probleme zu bekommen.  In mehreren Zyklen sind verschiedene Workshops und Vorträge  gelaufen.  Es wurden alle relevanten Texte und Publikationen gesammelt und der Verein versucht versuchen eine Grundlage für die Existenz der Bevölkerung zu schaffen. Sie sollen motiviert werden Produkte zu entwickeln. Eine kleine Nähwerkstatt wurde  bereits gegründet und sie soll weiter ausgebaut werden. Das GUTE HAUS arbeitet mit akademischen Institutionen und NGOs zusammen und hat schon einige gute Partnerschaften aufgebaut. Der Fokus liegt auf einer Wiederbelebung der Dorfmitte, bzw. dem Aufbau einer Zusammenarbeit mit der Schule, des Kulturhauses und dem neu gegründetem Verein.

Das Projekt wurde unterstützt von CIM/GIZ aus Deutschland und durch private Spenden und ist mit seiner Komplexität der Themen einmalig in Georgien. Es hat allein durch Mundpropaganda Begeisterung in Georgien ausgelöst. Kisiskhevi ist ein circa 3.500 Einwohner großes historisches Dorf in einem wichtigen Weinanbaugebiet Georgiens inmitten einer beliebten touristischen Gegend, in der die Arbeitslosigkeit allerdings nahezu 100 Prozent beträgt. Die noch Anfang der 1990er Jahre funktionierende Infrastruktur ist allerdings komplett zusammen gebrochen. Das Projekt wird von Lile e.V. mit der Projektleiterin Marika Lapauri-Burk  geleitet und durchgeführt. Der Verein war bis heute in diesem Dorf bereits mit verschiedenen Initiativen tätig.

Alle die das „Gute Haus“ mit Geld,  Sachspenden oder mit Ihrem Können und Wissen unterstützen möchten, sind herzlich nach Kisiskhewi eingeladen!

Die Bankverbindung  von Lile e.V. lautet:  BIC: HASPDEHHXXX IBAN: DE91200505501268125372

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Olga mit Schützlingen vor dem CASA MANTAY in Peru

Der Verein Mantay Peru e.V wurde von der Hamburgerin Olga Khuen in Cusco in Peru mit initiiert. Im Casa Mantay finden junge, minderjährige Mütter und ihre Kinder eine sichere Unterkunft, Hilfe und Unterstützung und die Möglichkeit einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung zu machen, so dass, wenn sie mit 18 Jahren das Haus verlassen müssen, für sich und ihre Kinder sorgen können.

Die freiwilligen Helfer  können schon  eine Menge ausrichten. Trotzdem ist der Verein auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen damit gezielt Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden kann.

Der Verein Mantay Peru e.V., hat mit freiwilliger Hilfe und Spenden bereits viel erreicht:

  • die seit längerem defekte Warmwasser Vorrichtung instand setzen lassen und somit den Müttern und Kindern wieder zu heißem Wasser für Dusche und Kinderbadewanne verholfen.
  • Im November wurde der bis dahin brachliegende Garten zur Neubepflanzung vorbereitet. In der Regenzeit soll dann ein Nutzgarten angelegt werden. Die jungen Mütter, Kinder und Jugendlichen lernen dann, einen ökologischen Garten anzulegen, zu pflegen und mit Kräutern und Pflanzen aus dem eigenen Garten zu kochen. Die ersten Pflanzenspenden sind bereits eingetroffen.
  • Ebenfalls im November wurde unter dem Dach der Casa Mantay das soziale Unternehmen „ Arte Floral Mantay“ gegründet, das pro Jahr zwei Mütter zur Floristin ausbildet und langfristig Arbeitsplätze schafft.  Die ersten beiden Auszubildenden, Idaliz und Alicia, haben ihre Ausbildung bereits begonnen. Der Verein hat die Erstausstattung finanziert und übernimmt bis auf weiteres die laufenden Kosten für die Ausbildung der beiden jungen Mütter.
  • Der Bau von mehreren EcoSilos ist vorbereitet und wird im Januar 2015 stattfinden. Die EcoSilos sind spezielle, geschlossene, kostengünstig gebaute Silos zur Kompostierung von Küchenabfällen. Der dort erzeugte Kompost wird im hauseigenen Garten

Dieser kurze Film  bietet einen kleinen Einblick in den Alltag in Casa Mantay.

Der Verein dankt im Voraus für eine Spende, ob einmalig oder als dauerhafte Patenschaft, ob großer oder kleiner Betrag. Jeder Euro hilft! Das Spendenkonto ist: Mantay Peru e.V. IBAN: DE67 1203 0000 1020 2018 59 Bank: DKB