IMPERFECT CHAOS // OPENING NIGHT


Die Hafen City lockt mit einer neuen Topadresse. Und heute ist die perfekte Gelegenheit, I raum I, das kreativ schaffende Kollektiv, in all seinen Facetten kennen zu lernen. Denn I raum I öffnet heute Abend ab 18 Uhr die Türen für ROCKET_0027 und seine Raketenwerke. In Schwarz und Weiß, in allen Formaten, bis zu drei Meter Höhe, beeindrucken die Grafiken mit Details und Raffinesse. Mal mehr, mal weniger abstrakt drehen sich alle Werke um – wie könnte es anders sein – Raketen und die Fahrt ins All. Dazu gibt es Musik von Clashes, die Zwillinge von Art & Brothers, Hamburgs unaufhörlich brodelndem Veranstalter-Kollektiv.

Wir dürfen uns also auf eine Abend nicht von dieser Erde freuen.

I raum I bittet um Anmeldung unter rsvp@raum-hamburg.com.

 

Shanghaiallee 18
20457 Hamburg

Hamburger Künstler für die Flüchtlingshilfe

Sieben Altonaler Künstler spenden ihre Werke für die  Flüchtlings-Notunterkunft in Osdorf, Altona.

Christiane Maria Luti, Astrid Krüger, Anna Hohlmeier, Volker Burk, Peter Märker, Julia Waller, Gabriele Wening

Die Werke werden in einer Benefiz-Auktion versteigert.
Im Rahmen der Auktion können dank der teilnehmenden Künstler hochwertige und zeitgenössische Kunstwerke der hamburger Künstler zu attraktiven Preisen ersteigert werden.

Die Versteigerung findet in der Gemeindehalle der St. Petri Kirche in der Schmarjestrasse am Sonntag den 03.April um 15.00 Uhr statt.
Der erzielte Auktionserlös geht als Spende an den Malteser Hilfsdienst für Flüchtlinge, der die Notunterkunft betreut.

Versteigert werden 40 unterschiedliche Werke.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Sonntag für einen Guten Zweck und entdecken Sie interessante Künstler von neben an!

Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrem Dabeisein die Notunterkunft unterstützen und diese Information weiterleiten.

 

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Ein besonderer Jazzabend: Dini Virsaladze in Hamburg

 

Dini ist eine bekannte Jazz Pianistin aus Tbilisi (Tiflis, Georgien). Sie musizierte schon oft mit weltbekannten Musikern wie: Amit Chatterjee (Vokalist & Guitarist in Joe Zawinul’s „Syndicate“), Manolo Badrena (Percussionist in Joe Zawunul’s „Weather Report und später „Syndicate“; Mitchell Long, Harry Smith, Rain Sultanov, Walter Sitz (Schlagzeuger), Christian Wendt (Bassist), Alex Han (Saxophonist, Marcus Miller’s Band), Roberto Puggioni…

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Am 29. Januar ab 21:00 Uhr, wird Dinni eine Jamsession im Galerie und Jazzclub Nancy Tilitz spielen. Dieser Club ist für viele Hamburger noch ein Geheimtipp, erfahren sie hier mehr über den Jazzclub.

Dies wird ein erlebnisvoller Abend, nicht nur für Jazzliebhaber.

Die Nancy Tilitz Galerie befindet sich am Dammtorbahnhof, Hintereingang, außen neben der Effenberger Backerei.

Kein Eintritt / mit Spendenbasis.

Für Rückfragen stehe ich ihnen jederzeit zur Verfügung: Tel 040 2299010 Mobil 0179 5133146 www.nancy-tilitz.de www.fancynancy.de oder 0171 851 3635.

 

 

Über Wasser

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Mit Wasser kennen wir uns in Hamburg aus, sollte man meinen. Schließlich haben wir Alster und Elbe, Kanäle und Fleete, Bille und Seen. Außerdem sind Ost- und Nordsee nicht weit.
Trotzdem lohnt eine Auseinandersetzung mit dem Menschheitsthema Wasser, zu der das Bucerius Kunst Forum mit seiner aktuellen Ausstellung Über Wasser anregt.
Wasser ist nicht nur lebensnotwendig, sondern kann auch zur Bedrohung werden. Wahrscheinlich deshalb ist Wasser in allen Kulturen ein zentrales Thema. Heute umso mehr, da wir uns mit den Themen Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und Klimawandel auseinandersetzen müssen. Die Ausstellung zeizt Gemälde und Photographien von 1800 bis heute.
Noch bis zum 20. September sind Gemälde und Werke von William Turner bis Olafur Eliasson am Rathausmarkt zu sehen.

Ambulante Kunstversorgung: Der Kunst-Imbiss

„Der Kunst-Imbiss“, Gesehen und fotografiert im Gorch-Fock-Park in Hamburg-Finkenwerder von @cbasman bei Instagram.com

An entlegenen Orten oder mitten in der Stadt — die Frittenbude entpuppt sich als interaktive Performance mit Werken von über 100 Künstlerinnen und Künstlern. Die hamburger Budenbetreiber Katharina Kohl und DG Reiß sind mit dem Kunst-Imbiss seit 2005 in Hamburg und hinter den Deichen unterwegs. Ihr Verkaufsstand auf Rädern dient als subversive Tarnung für die Kunst. Statt Curry-Wurst gibts hier geistige Nahrung: Originale zu Schnäppchenpreisen von einem bis zu 300 Euro.

 

Mit „Kintop“ zeigt Michael Peltzer seine neue Werkreihe

Michael Peltzer (2014), Fastback, 50 x 60 cm, Acryl auf Nessel

 

Ein Jahr hat sich Michael Peltzer, der 1977 in Bonn geboren ist, Meisterschüler bei Michael van Ofen war und heute in Köln lebt und arbeitet, auf seine aktuelle Ausstellung Kintop vorbereitet. In der Evelyn Drewes | Galerie stellt er nun seine neue Werkreihe vor, bei der Movie Stills im Mittelpunkt stehen. So zitiert das Titelbild der Ausstellung die legendäre Autoverfolgung aus dem Film Bullitt mit Steve McQueen aus dem Jahr 1968. Hier schon zeigt sich die ausdrucksstarke Malerei von Michael Peltzer, die sich immer irgendwo zwischen gegenständlich und abstrakt bewegt. Fließend eben. So wie die Acrylfarbe, die er auf die liegende Leinwand schüttet. Eine phantastische Reise durch zahlreiche Filmklassiker, die einmal mehr Peltzers großes Talent zeigt und die von der Galeristin Evelyn Drewes gekonnt in Szene gesetzt worden ist.

„Kintop“ noch bis zum 31. Januar 2015 in der Evelyn Drewes | Galerie, Burchardstraße 14, Di – Fr 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Wochenend Hobos

Michael Peltzer (2014) Wochenend Hobos, 185 x 160 cm, Acryl auf Nessel

Burlesque hautnah – Zeichnen nach Modell

DrSketchy

Zeichnung: SHERIN

Jeden ersten Sonntag im Monat wird die Bar 439 zum Treffpunkt von Liebhabern von Kunst und Burlesque. Von 18.00 bis 21.00 Uhr findet hier Dr. Sketchy’s Anti Art School statt, ein Eventformat, dass ausgehend von New York, um den ganzen Erdball Anhänger gefunden hat. Nur von der amerikanischen Keimzelle autorisierte Veranstalter dürfen unter dem Signet „Dr. Sketchy“ zur monatlichen Zeichen Session einladen.

Das Besondere: zwei Darstellerinnen aus der internationalen Burlesque Szene stehen Modell. Das bedeutet – Glamour, Sinnlichkeit und Erotik in unterschiedlichster Charaktere und Konfektionsgrößen Ein Augenschmaus und eine wundervolle Inspiration für die Anwesenden.

Das 439 ist an diesen Abenden bis auf den letzten Platz gefüllt. Vom Anfänger über Studenten, Künstler und diejenigen, die einfach mal wieder nach Modell zeichnen wollen, ist alles vertreten. Es ist eine offene und kreative Atmosphäre. Diese Abende folgen einem festen Protokoll. Posen im 2, 5, 10 und dann 15 Minuten Takt. Ein Zeichenwettbewerb, der weniger ein Wettbewerb ist, als eine Gelegenheit, der Fantasie freien Lauf zu lassen und die Prämierung der interessantesten Zeichnung des Abends. Neben dem Zeichnen ist diese Session ein schöner Rahmen und Begegnungen und Gespräche. Der Höhepunkt: Eine der Tänzerinnen lässt die kleine Gemeinde an der Faszination ihrer Kunst teilhaben. Den Abend begleitet Swing Musik und lässt schnell in eine ganz eigene Welt eintauchen. Das Sujet, die Musik, das Ambiente machen den Abend zu einem Erlebnis.

Die nächsten Dr. Sketchy Zeichen Session finden am 2. November 2014 von 18.00 bis 21.00 Uhr in der Bar 439, Vereinssstraße 38, Eimsbüttel statt.

Wenn das Gewissen am Nagel hängt

aumacher_kartonage12_0Cut Out – Dieter Loerwald zeigt seine dreidimensionalen Kartonagen in der galerie/lehmweg33. In die Diskussion um die gesellschaftliche Relevanz von Kunst bringt er eine neue Ebene ein: die der Sozialen Ästhetik.

 

Sie haben für Ihre Kunstwerke eine ungewöhnliche Preispolitik: Die eine Hälfte des Kaufpreises zahlt der Käufer direkt an Sie, die andere Hälfte soll er spenden. Was steckt dahinter?

Der Gedanke der Sozialen Ästhetik, die besagt, dass es zwei Werte gibt in einem Kunstwerk: Einen schöpferischen und einen ästhetischen Wert.

Und wie unterscheiden die sich?

Der schöpferische Wert ist die Begabung, die ein Mensch mitbringt. Diese setzt sich zusammen aus seinem Talent und den gestalterischen Fähigkeiten, die er erworben hat. Das ist also ganz eng mit dem Künstler verbunden. Der ästhetische Wert dagegen ist ein allgemeines kulturelles Erbe. Es hat sich nicht aus dem Denken eines einzelnen Schaffenden, sondern einer ganzen Gesellschaft entwickelt. Der Künstler bezieht sich auf dieses Erbe. Das ist aber weniger vom Künstler als viel mehr von der Gesellschaft geprägt.

Sie zeichnen Ihre Bilder deswegen sogar mit zwei Preisen aus.

Ja, weil jeder Teil an einen anderen Empfänger geht: Der Preis für den schöpferische Wert wird an den Künstler gezahlt. Der Preis für den ästhetischen Wert soll in die Gesellschaft zurückfließen.

In welcher Form?

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Positionen

Mit der Ausstellung „Positionen.“ stellt der Berufsverband der Bildenden Künstler Hamburg jedes Jahr  seine neuen Mitglieder vor. In den Räumlichkeiten der Fabrik der Künste zeigen 17 Hamburger Künstler und Künstlerinnen unterschiedliche Positionen aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Fotografie, Objekte, Installationen und Video. Gestern war die Vernissage der noch bis zum 19. Oktober laufenden Veranstaltung und sie waren da. Alle 17 Kunstschaffende. Es geht ja die Weise um, dass Kunst für sich sprechen sollte. Spricht dann aber auch der Künstler oder die Künstlerin, eröffnen sich noch ganz andere Aspekte und Sendungen der Werke. Was z. B. sollen die umhäkelten Armee Schlafsäcke, die mit Tentakeln von Wolle, die in den Raum greifen? Von der Künstlerin Yutta Saftien, erfahre ich, dass es sich bei ihren textilen Objekten um ein subtiles Spiel zwischen Macht, Erotik, Geborgenheit und Aggression handelt. Sie lädt mich ein, mich in einen der cocoon-artig eingesponnen Militärschlafsäcke hineinzulegen, um das Kunstwerk hautnah zu erfahren. Darauf wäre ich selbst nicht gekommen und auf der Vernissage unterlasse ich dieses dann auch. Am Samstag, den 11. Oktober um 17.00 Uhr ist jeder herzlich eingeladen, aktiv an dem Kunstwerk „Metamorphose von Aggression“, so der Titel der Schlafsäcke, mitarbeiten. Strickend, häkelnd, mit Seilen und Drähten das Objekt verändern. Material steht zur Verfügung, kann aber auch mitgebracht werden. In dem Kunstwerk sind schon jetzt viele kleine symbolhafte Gegenstände eingebunden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist eine Bereicherung, Kunstwerke zu betrachten, mit den Künstlern zu sprechen und in diesem Fall sicher ein einmaliges Ereignis, an einem Kunstwerk mitzuarbeiten.

Ausstellung in der Fabrik der Künste vom 10. bis 19. Oktober 2014

Öffnungszeiten: täglich von 16:00 – 19:00 Uhr, Kreuzbrook 12, 20537 Hamburg

Sabine Hornig löst die Grenzen zwischen Fotografie, Skulptur und Installation auf

Sabine Hornig, Einfallendes Licht (2014), Aluminium, Plexiglas, Duraclear aluminium, 45 x 30 x 13 cm

 

Die Galerie Drawing Room zeigt die erste Einzelausstellung von Sabine Hornig in Hamburg. Zu sehen sind Fotoarbeiten und Modelle aus ihrem Werkkomplex Fenster. Hornig, in Hamburg u.a. bekannt aus zwei Ausstellungen der Hamburger Kunsthalle, hat ihr Werk an den Schnittstellen von Skulptur, Installation und Fotografie entwickelt. Am Beispiel von Schaufenstern leerstehender Ladengeschäfte in Berlin Mitte untersucht die Künstlerin das subtile Verhältnis von Bild und Raum, von Abbild und Wirklichkeit. Wir entdecken in den Fotografien, dass das Davor von dem Dahinter nicht mehr getrennt, sondern beides miteinander verwoben präsent ist. In ihren Werken entstehen für den Betrachter nachvollziehbare, neuartige Bild-Raum-Vorstellungen, die einen faszinieren und die eigene Position im urbanen Raum überdenken lassen.

Fotoarbeiten und Modelle von Sabine Hornig noch bis 23. Oktober im Drawing Room im Hofweg 6, Dienstags bis Donnerstags, 16 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

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Ausstellungsansicht Fotoarbeiten und Modelle von Sabine Hornig im Drawing Room