Jogging für Faule

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Foto: omg22-23.diply.com

 Ich bin ein Faulpelz. Was man daran erkennt, dass ich schon gefühlte 70 Mal angefangen habe, regelmäßig zu laufen/walken/schwimmen. Und natürlich wieder aufgehört habe, recht schnell.

Nun probiere ich es wieder: Joggen, weil es so unkompliziert direkt vor meiner Haustür losgehen kann. Ich wohne am Rand von Hamburg, gleich neben einem netten kleinen Moor mit einem Pfad, der eine Runde von etwa einer halben Stunde ergibt – gejoggt, nicht gegangen. Ich brauche die Bewegung, den ganzen Tag sitze ich vor dem Rechner, ich habe Stress und schlafe schlecht. Meine Laune ist oft im Keller und ich fühle mich energielos.

Das will ich nicht. Und ich weiß, dass das Einfachste und Wirkungsvollste Sport ist. Regelmäßig. Die simpelste Naturmedizin der Welt, garantiert nebenwirkungsfrei (sofern man nicht die Bänder kaputt rennt, aber davon bin ich ja gottseidank weit entfernt).

Diesmal versuche ich alles richtig zu machen. Ein Laufprogramm, ein ganz einfaches: 2 Minuten joggen, zwei Minuten gehen. Ganz sutsche, nur keine Hektik, denn es soll ja Spaß machen. Weil ich das Gekeucht hasse, laufe ich so langsam, dass ich umfallen würde, wenn ich noch langsamer liefe. Meine Sportsachen liegen jetzt immer gut sichtbar auf einem Stuhl im Schlafzimmer, so dass ich gleich hineinschlüpfen kann. Und ich laufe nur, wenn ich Lust habe, was bei 2-Minuten-Intervallen keine Kunst ist. Genau deshalb starte ich ja mit der Babyversion.

Und siehe da: Ich habe recht häufig Lust. Nach drei Wochen bin ich schon bei 10 Minuten am Stück. Ja, ihr Marathonläufer, lacht nur. Schüttet euch ruhig aus. Irgendwann, wahrscheinlich in 50 Jahren, bin ich soweit und dann putze ich euch vom trail.

Ich mache weiter. Diesmal wirklich. Zweimal die Woche kriege ich hin, auch ohne Druck. Ich habe einfach Lust dazu, meist abends nach der Arbeit, wenn mir der Kopf brummt und die Glieder vom vielen Sitzen ganz hölzern sind. Es kam sogar schon vor, dass ich mich auf der Heimfahrt auf meine Runde gefreut habe. Ein Riesenfortschritt für einen Faulpelz wie mich.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Diner Noir.

Diner Noir.

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Manchmal erzählt ein einziges Bild eine ganze Geschichte.

Worüber sprechen die beiden Frauen? Wer sind diese beiden? Warum treffen sie sich nachts in einem Diner? Und warum tanzt eigentlich Micky Maus zwischen ihnen auf dem Tisch?? Wer beobachtet diese Szene? Was passiert dann?! Wie hat es angefangen?

Erzählen Sie die Geschichte. Schreiben Sie Ihre Geschichte zum Bild gerne in die Kommentare..

Hamburg, Liebe ist pfandtastisch!

Eine Valentinstags-Aktion für Hamburgs Pfandsammler.

Spitzen Aktion für Hamburgs Pfandsammler und Obdachlose von leev, der Made in Hamburg Apfelsaftmanufaktur. Sie haben in ganz Hamburg Buddeln mit einem kleinen Valentinsgruß an über 250 Mülleimern platziert.

Denn „leev“, das bedeutet „Liebe“ auf Plattdeutsch. Ein Share von Euch auch, für die Aktion.

Alle Infos zur Aktion und Interviews mit Hamburger Pfandsammlern findet Ihr hier.

Was ich der gestressten jungen Mutter so gern gesagt hätte

Neulich, in einem Hamburger Bistro, kam ich mit einer jungen Frau ins Gespräch. Sie war aus München und hatte sich in unserer Stadt einen kleine Auszeit gegönnt. Am nächsten Tag stand die Heimreise an, und sie hatte Angst. Sie war Mitte 30, eine bildschöne Frau, zwei kleine Kinder, kein Mann. Ihr Vater kümmerte sich in ihrer Abwesenheit, er war irgendein wichtiger Arzt, Geld war genug da. Sie selbst versuchte, als Fotografin Fuß zu fassen. Sie hatte Angst, nach Hause zu kommen. Hatte Angst, den Wünschen ihrer Kinder nicht zu genügen, den Ansprüchen ihres Vaters nicht, in ihrem Beruf nicht genug zu leisten. Eine nervöse junge Frau mit leichtem Horror im Blick. Sie überlegte minutiös, wie sie ihre Rückkehr zeitlich so einrichten könnte, dass sie vor dem Ansturm noch zwei Stunden für sich hätte. Die Erholung ihres Hamburger Ausflugs war weggeblasen.

Ich konnte sie so gut verstehen, und sie tat mir so leid. Ich habe Ähnliches von anderen jungen Müttern gehört, die sich überlastet fühlten von Ansprüchen. Frauen, die das Gefühl quälte, von Ansprüchen überrollt zu werden und dabei ihrem Leben, dem eigentlichen Leben, hinterherzulaufen. Frauen, die privilegiert sind, gut ausgebildet, und  sich dennoch zermartert fühlen von Angst. Ich möchte sie alle in den Arm nehmen und trösten, so leid tut mir das. Ich bin in einer anderen Lebensphase, meine Kinder sind groß, meine Karriere ist gemacht, ich verdiene genug. Wenn ich all das betrachte und mir überlege, was ich als das Größte und Wichtigste des Ganzen bezeichnen würde: meine Kinder. Diese Hosenkacker, diese Nervensägen. Heute sind sie groß, gehen ihren Weg und ich schaue ihnen zu: wie sie manche Dinge ähnlich, andere ganz anders machen als ich, anders denken als ich. Von ihnen lerne ich viel.

Allein dass es sie gibt, dass ich sie alle paar Wochen sehen, ihre Stimmen hören, sie anfassen kann, erfüllt mich mit, ja, Glück. Das ist Kitsch? Ja, Kitsch, reiner unverfälschter, supergeiler Lebenskitsch. Nein, ich bin keine Hausmutti, ich bin eine sogenannte Karrierefrau, ein Arbeitstier, und die Elternjahre waren nicht leicht. Es war nie genug, nicht für die Kinder, nicht für den Job, nicht für mich. Das ist wohl so. Aber es ist wie mit dem Geburtsschmerz: Es verblasst, man vergisst es, und übrig bleiben: das Glück, dass sie da sind. Der Job, der Erfolg, alles gut, aber nichts wirkt so tief wie diese beiden Wesen, diese beiden inzwischen großen Menschen, sie sind es.

All das hätte ich der verzweifelten jungen Frau gern gesagt: Habe keine Angst, junge Frau aus München, halte durch, es lohnt sich.

Warum reden wir nicht darüber, was uns wirklich bewegt?

Jetzt, da das Jahr zu Ende geht und die Besinnlichkeit kommt, häufen sich die Einladungen. Schön eigentlich. Aber dann sitze ich da, auf Partys oder an langen Tafeln und höre mir Geschichten an, die mich nicht interessieren, nicke, lächle und will eigentlich lieber nach Hause. Das klingt hart, aber je älter ich werde, desto kostbarer wird meine Zeit und die Frage, mit wem und wie ich sie verbringen will, steht im Raum. Früher, als es Zeit im Überfluss gab (vermeintlich), war das egal. Ein verlangweilter Abend, was machte das schon? Das ist heute anders. Ich liebe anregende Gespräche, liebe es, die vielen Fragen, die ich an das Leben habe, mit anderen zu wälzen. Doch ich stelle fest: In den wenigsten Runden kommt es dazu. Anekdoten werden ausgetauscht. Erlebnisse erzählt, ausführlichst, alltägliches Dit und Dat, keiner kennt die Leute, die darin vorkommen, nichts davon berührt die essentiellen Fragen des Lebens, und ich frage mich: Ja, so what? Da draußen rockt das Leben und wir ergehen uns im: Als ich neulich mal in Bergedorf war, oder  wie die Telekom mal wieder diesen doofen Brief geschrieben hat. Mich langweilt das. All diese Erlebnisse habe ich selbst, und ich finde sie nicht so interessant, anderen davon zu berichten. Vielleicht ist das normal, aber ich finde: Die Zeit ist zu kostbar, um sie damit zu verschwenden. Warum reden wir nicht über die wichtigen Dinge: Wovon träumen wir? Was macht uns Angst? Was bewegt uns, wenn wir nachts nicht schlafen können? Welche Fragen wälzen wir? Welche Unsicherheiten, welche Ängste, welche Erkenntnisse bewegen uns? Warum reden wir so wenig darüber? Das könnte so erhellend und interessant sein.  Wie anregend könnte das sein. Gerade jetzt in der Adventszeit, der Zeit der Besinnung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es eine Disziplinlosigkeit des Redens gibt. Dass wir uns zu wenig Gedanken darüber machen, was wir miteinander wollen, was wert ist, ausgetauscht zu werden und was nicht. Man hockt halt beieinander und sabbelt drauf los. Dabei hätten wir einander doch viel mehr zu geben. Und anderen, die unsere Aufmerksamkeit nötig haben, auch.

Der Wert des Scheiterns

Wir, Sabine und Saskia, sind Mutter und Tochter. Manchmal schreiben wir gern zusammen und ergründen die einfachen (und wichtigen) Fragen des Lebens. Zwei Generationen, ein Thema.

Die Tochter. Dieses Video kann man sich kaum anschauen, ohne sich zu verlieben. Es handelt sich um die Abschlussrede der Harvard-Universität 2008, gehalten von J.K. Rowling, Autorin der Harry Potter Bücher. Was für eine starke, kluge, wortgewaltige, charmante Frau!

Diese Rede schickte mir vor sechs Jahren anlässlich unseres Diploms ein Freund von mir per Email. Seitdem höre ich sie regelmäßig bestimmt zweimal im Jahr, und bin jedesmal wieder verzaubert.

Die Rede hat zwei Teile – beide fantastisch, beide hochaktuell – heute spreche ich über den ersten: „the benefits of failure“ – der Wert des Scheiterns. Jeder junge Mensch sollte diese Rede hören. Wäre ich Lehrerin, würde ich sie ins Curriculum aufnehmen.

Hier ein Auszug, frei übersetzt (jedem, der Englisch versteht empfehle ich das unübertreffliche Original, s.o.)

“Ich habe nur sieben Jahre nach meinem Abschluss, an jedem normalen Maßstab gemessen, auf gigantische Weise versagt. Eine sehr kurze Ehe ist gescheitert, ich war arbeitslos, musste alleine für ein Kind sorgen und ich war so arm, wie es im modernen Großbritannien möglich ist, ohne obdachlos zu sein. Die Befürchtungen, die meine Eltern meinetwegen hatten und die ich auch selbst hatte, waren wahr geworden – ich war in jeder Hinsicht die größte Versagerin, die ich kannte.

Ich werde hier aber nicht stehen und Ihnen erzählen, dass das Versagen Spaß macht. Dieser Abschnitt meines Lebens war düster. Ich hatte keine Ahnung, wie weit sich der Tunnel hinziehen würde, und für eine lange Zeit war jedes Licht am Ende  mehr eine Hoffnung als die Wirklichkeit.

Warum spreche ich also über die Vorteile des Versagens? Ganz einfach deshalb, weil Versagen bedeutet, dass man sich von allem Unwichtigem löst. Ich machte mir nicht mehr vor, jemand anderes zu sein, als ich war, und ich begann, meine ganze Energie in die einzige Arbeit zu stecken, die mir wirklich wichtig war. Wenn ich irgendwo anders Erfolg gehabt hätte, dann hätte ich vielleicht niemals die Entschlusskraft gefunden, in dem einen Gebiet erfolgreich zu sein, wo ich meiner Meinung nach wirklich hingehörte. Ich war frei, denn ich meine größte Angst war Wirklichkeit geworden, und ich war immernoch am Leben, hatte immernoch eine Tochter, die ich über alles liebte, und ich hatte eine Schreibmaschine und eine große Idee. Und so wurde der Tiefpunkt zu dem festen Grund, auf dem ich mein Leben wieder aufgebaut habe.

Sie werden vielleicht niemals so sehr versagen wie ich, aber bis zu einem gewissen Grad ist es unvermeidlich. Ein Leben, in dem man niemals versagt, ist unmöglich. Außer man lebt so vorsichtig, dass man auf das Leben gleich hätte verzichten können – und in diesem Fall hat man ohnehin versagt.”

Erstmal sacken lassen. (Über den zweiten ebenso hochaktuellen, Teil „the importance of imagination“ – die Wichtigkeit der Vorstellungskraft, sprechen wir vielleicht ein andermal…)

Die Mutter. Warum sollte nur jeder junge Mensch diese Rede hören? Scheitern ist ein Thema, das sich durchs ganze Leben zieht. Was ist Scheitern? Versagen. An seinen Zielen vorbeischrammen, und zwar total. Mit dem, was man wollte, in einer Sackgasse enden. Erwartungen enttäuschen, fremde wie eigene. Man schämt sich, nicht mehr so toll dazustehen, wie man sich gern sehen würde. Man schämt sich, dass andere einen sehen und denken könnten: du Wurm. Es gibt so viele, die aus dieser Angst heraus an falschen Jobs oder unglücklichen Beziehungen festhalten. Man könnte denken, sie seien gescheitert, wenn sie sagen, dass sie so nicht mehr leben wollen oder dass sie sich geirrt haben oder dass dies der falsche Weg war. Außerdem können sie ja nicht wissen, ob ein anderer Weg/Job/Beziehung nicht auch im Unglück endet – auch da lauert die Angst vorm Scheitern. Wenn man ganz dicht mit der Lupe dort heran geht, sieht man, dass es die Angst ist, aus allem herauszufallen,  was einen hält; dieses Stück Sicherheit, das man selbst im unglücklichen Leben verspüren kann, das hätte man dann nicht mehr. Wir denken, wir fallen ins Nichts, wenn wir scheitern.

Das Wunderbare an Rowlings Rede ist, dass sie in dieses Nichts hineinleuchtet und beschreibt, was sie damals darin  fand: nicht nichts, sondern sich selbst. Den unverstellten Blick darauf, wer sie war, was sie konnte, was sie hatte. Da war ein Boden, auf dem sie anfangen konnte. Diese Rede sollte jeder lesen, der davon träumt, neue Wege zu beschreiten und Angst davor hat, sich in Ungewisse zu wagen. Viele, die sich in ihrem Job, ihrer Beziehung, ihrem alltäglichen Leben gefangen fühlen, könnten Mut daraus schöpfen, ihr Leben zu verändern. Jeder Burnoutkandidat sollte sie lesen. So gesehen ist diese Rede hochaktuell.

Was wir weitergeben

von 17. August 2015 0 No tags Permalink 18

Ich finde, Dove macht ganz tolle Sachen. So wie dieses Filmchen, das ich mir immer mal wieder anschaue, und immer ein paar Tränen verdrücken muss. Natürlich macht das auch der dramaturgische Gänsehautfaktor, aber vor allem die wichtige Botschaft dahinter. Wichtig genug, wie ich finde, um sie hier und überall zu teilen: Wie unser Selbstbild das Selbstbild unserer Kinder prägt.

Zum Glück ist inzwischen ja hinreichend bekannt, dass wir unseren Kindern sagen sollen, dass wir sie dufte finden und sie sich selber auch gut finden sollen.

Aber leben wir ihnen das denn auch vor? Man kann Kindern viel erzählen, eintrichtern, verbieten, vorbeten, erklären. Fakt bleibt, dass sie sich vor allem Dinge bei uns abgucken. Wie wir leben, wie wir handeln, wie wir streiten, wie wir lieben – andere und uns selbst.

Leider finden sich ja gerade Frauen häufig selbst nicht schön. Für ein kleines Mädchen jedoch ist die Mutter die non-plus-ultra-Frau. Unweigerlich schön, unweigerlich nachahmenswert und unweigerlich der Kompass für’s eigene Frauwerden. In einem Blog las ich neulich den schönen Satz (sinngemäß): „für mich war der Bauch meiner Mutter als Kind das Schönste der Welt. Warm, weich, tröstend. Erst mit der Zeit lernte ich von ihr, dass dieser Bauch offenbar zu fett und nicht gut ist.“ Ich wette, diese Mutter hat das nicht gemerkt oder gewollt. Sowas passiert, schnell und unbewusst. Und umso wichtiger ist es, es nicht zu übersehen: Lasst uns unseren Kinder erlauben, sich zu mögen, indem wir es ihnen vorleben. Das stärkt sie mehr als jede Vitaminbombe, verhilft ihnen mehr zu einem zufriedenen Leben als jede Freizeitgestaltung, wappnet sie mehr für Krisen als jeder Selbstbehauptungskurs.

So viele Mütter zermartern sich den Kopf, wie sie eine stets bessere Mutter sein können. Und wie sie als Frauen noch schöner sein können. Mögt euch selbst, und ihr habt eurer Tochter (und euch) bereits einen riesigen Gefallen getan.

Dasselbe gilt natürlich auch für Väter und Söhne.

 

Die heilende Wirkung des Aufribbelns

von 7. August 2015 0 No tags Permalink 23

Ich stricke gern. Und ich ribbel gerne alles wieder auf. Das muss ich von meiner Mutter geerbt haben – ich kann mich noch daran erinnern, dass sie früher viel gestrickt hat, dann irgendwann innegehalten und plötzlich alles wieder aufgeribbelt hat. Meinen Vater hat das wahnsinnig gemacht. Genauso macht es jetzt meinen Freund wahnsinnig, er kann das kaum mit ansehen. Es ist so… ineffizient. So wenig zielführend. Jaja. Was soll ich machen, ich bin meistens zu faul, mich an Strickmuster zu halten, und wenn ich’s tu, fühle ich mich von ihnen verhöhnt, weil alles ganz anders aussieht, als es soll. Will doch kein Mensch anziehen, so einen deformierten Labberschlauch, also schwupps, alles wieder aufgeribbelt.

Und ehrlichgesagt macht mir das ja auch Spaß. Kreieren, zerstören, kreieren, zerstören – ich glaube das ist sehr spirituell, was ich da tu. Neulich hab ich eine Folge House of Cards gesehen, in der Mönche im Weißen Haus ein Sandmandala gelegt haben. Diese unwahrscheinlich filigranen, meisterhaften Sandbilder, die über Tage oder gar Wochen penibel erschaffen werden – nur damit am Ende der Obermönch alles wieder wegwischt (so war es auch in der House of Cards Folge. Ich glaube die hocheffizienten White House Mitarbeiter on Speed konnten das auch kaum ertragen). Das soll einem die unausweichliche Vergänglichkeit aller Dinge verdeutlichen. Lehren, nicht an Materiellem festzuhalten.

Ähnlich ist das mit dem Aufribbeln. Eine perfekte Loslass-Übung, ganz stumpf und nebenbei, oder dass man angestrengt über’s Loslassen sinnieren muss. Ich kann das nur empfehlen, das lässt sich für Nicht-Stricker bestimmt auch auf andere Bereiche übertragen. Ich bilde mir ein, dass mir das auch in anderen Lebenssituation beim Loslassen hilft. Ob mein Freund jemals seinen Pulli bekommt ist eine andere Frage. Vielleicht sollte ich ihm einen kaufen.

Das Dienstagram | 21. Juli 2015

#hamburg #stgeorg

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Heute: Hamburgs erste gleichgeschlechtliche Ampeln in St.Georg. Foto von Maximilian Buddenbohm, der auch das lesenswerte und beliebte Blog Herzdamegeschichten führt, Bücher und Kolumnen in gedruckten Zeitungen schreibt. Ein Tausendsassa! Mit Dank für die freundliche Genehmigung!

Jeden Dienstag ein Instagram von Cem und Freunden: Das Dienstagram.