soirée und salon

von 2. Mai 2016 0 No tags Permalink 6

Die totale Abstraktion der Kunst, das ist die Musik

Für die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven war Musik ebenso wichtig wie die übrigen Kunstgattungen. Ab 1980 schuf sie musikalische Kompositionen, indem sie die in ihren Werken enthaltenen Datumsangaben in Musik umwandelte.

Als Hanne Darboven damit anfing, ihre Kalenderdaten in Musik zu verwandeln, entwickelte sie dafür eine ganz spezielle Art der Notation: Sie verknüpfte jede Ziffer von 0 bis 9 mit einer Position im musikalischen Fünfliniensystem (wobei von unten nach oben gezählt wird) und wandelte so die Ziffern jedes Datums in Noten um. Dabei überließ sie die Ausarbeitung von vielen Details dieses Prozesses anderen, denn sie verzichtete auf die Angabe von Notenschlüsseln und ließ die Tonhöhe der Halbtöne offen. So entstanden aus den übertragenen Daten repetitive Melodien, die sich jedoch in Tempo, Lautstärke und Artikulation entsprechend der Interpretation des Musikers unterscheiden.

Das Ensemble Resonanz spielt zu Hanne Darbovens 75. Geburtstag ihr Streichquartett op. 26.

Hanne Darboven

Gespräch und Führung: Dr. Reinhard Ermen, SWR Musikredakteur, und Dr. Petra Roettig, Einführung und Moderation: Dr. Stefan Brandt

Fr 06. Mai 18:30 Uhr 
Kunsthalle im Lichthof der Galerie der Gegenwart.

 

KLUB DER KÜNSTE: LATE NIGHT

von 12. April 2016 0 No tags Permalink 11

Kunst meets Klub: Offene Workshops • Tanzen in den Deichtorhallen 

Die erste »Late Night« des »Klub der Künste« der Deichtorhallen startet am 15. April . Der »Klub der Künste« der Deichtorhallen wurde für junge Menschen von 16 bis  23 Jahren gegründet, um eine künstlerische Grundbildung als Sprungbrett in kreative Berufsfelder zu ermöglichen.
Am 15. April diskutieren prominente Gäste wie Michel Abdollahi (Gewinner Deutscher Fernsehpreis 2016, Performance-Künstler, Literat, Journalist und Moderator des Kampf der Künste), unter der Überschrift »Perspektive Kunst: Freie Kunst als Berufsfeld« über persönlichen Misserfolge und Höhenflüge als Künstler. Der Star des Hamburger Poetry-Slams David Friedrich tritt, die Street Art School Hamburg »Stencil art on vinyl« bietet Worksshops, und ab 21 Uhr ist die Tanzfläche für den DJ Line Up mit JC Ravenport, Neal Porter und Mingo Starr. Junge deutsche Fotografie ist in der Ausstellung »gute aussichten« zusehen und Eindrücke von der bisherigen Workshops und Veranstaltungen des  Klub der Künste werden präsentiert.

PERSPEKTIVE: KUNST?

Die Late Night des KLUBs DER KÜNSTE
Fr, 15. April 2016, ab 18 Uhr
Special Guests: Michel Abdollahi und David Friedrich
DJ-Line Up: Mingo Starr, Neal Porter, JC Davenport
Freier Eintritt

Michel Abdollahi Presse

PROGRAMM

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Lange Nacht der Museen

von 9. April 2016 0 No tags Permalink 6

Heute öffnen bei der 16. Langen Nacht der Museen in Hamburg 60 Häuser von 18:00 bis 02:00 Uhr wieder die Türen zu ihren Sammlungen und Ausstellungen. Rund 800 Veranstaltungen stehen auf dem spartenübergreifenden Programm: Führungen, Musik, Tanz, Theater, Filme, Lesungen, Vorträge und unterschiedlichste Mitmach-Aktionen. Ob mitreißende Trommel-Performances mit Einstürzende-Neubauten-Drummer N.U. Unruh im Museum für Kunst und Gewerbe, Schokoladenverkostung im Speicherstadtmuseum, norddeutsche Barmeisterschaften im Kunsthaus Hamburg oder Urwal-Forschung im Geologisch-Paläontologischen Museum – das inspirierende Programm wendet sich an alle, die gerne auf Entdeckungstour gehen.

 

 

ALLE ART AN DECK! Auf dem Museumsfrachter Cap San Diego

Poppig & verfremdet, abstrakt & stilisiert – die Werke von Nele Köhler aus Berlin, die der Hamburger Künstler Heike Baltruweit, Ute Bresch, Günter Marnau, MicArt63 und  Inka Uzoma werden an Bord der Cap San Diego zu sehen sein.

Inka Uzoma, %22Artistic flight%22, 2009 Auflage 2v.10 Bronze,24x50cm

Das Ambiente eines Museumsfrachters ist für diese Ausstellung ebenso ungewöhnlich wie ausdrucksstark. Der Schiffsbauch aus Stahl und Holz; Planken und Spanten ist immer präsent, tritt aber gleichzeitig in den Hintergrund, um für Farben & Flächen, Inhalte und Interpretationen der Werke Licht und Raum zu schaffen.

Die Verkaufsausstellung Alle Art an Deck! verspricht außergewöhnliche Eindrücke – auch während der Langen Nacht der Museen am 9. April und am Hafengeburtstag vom 5. bis 8. Mai.

MicArt63, digital naive (Andy Warhol), 2015, 50 x 70 cm, Airbrush

8. April bis 16. Mai 2016 täglich 10-18 Uhr in den Ladeluken 1+2 •

Nele Köhler, „Reporter“, 2015, Acryl auf Leinwand, 156 x156 cm
Vernissage am Donnerstag, den 7. April 2016 um 19:00 Uhr.

Hamburger Künstler für die Flüchtlingshilfe

Sieben Altonaler Künstler spenden ihre Werke für die  Flüchtlings-Notunterkunft in Osdorf, Altona.

Christiane Maria Luti, Astrid Krüger, Anna Hohlmeier, Volker Burk, Peter Märker, Julia Waller, Gabriele Wening

Die Werke werden in einer Benefiz-Auktion versteigert.
Im Rahmen der Auktion können dank der teilnehmenden Künstler hochwertige und zeitgenössische Kunstwerke der hamburger Künstler zu attraktiven Preisen ersteigert werden.

Die Versteigerung findet in der Gemeindehalle der St. Petri Kirche in der Schmarjestrasse am Sonntag den 03.April um 15.00 Uhr statt.
Der erzielte Auktionserlös geht als Spende an den Malteser Hilfsdienst für Flüchtlinge, der die Notunterkunft betreut.

Versteigert werden 40 unterschiedliche Werke.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Sonntag für einen Guten Zweck und entdecken Sie interessante Künstler von neben an!

Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrem Dabeisein die Notunterkunft unterstützen und diese Information weiterleiten.

 

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HOMO AMERICANUS

von 20. März 2016 1 No tags Permalink 17

Auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg zeigen die Deichtorhallen Hamburg bis 11. September 2016 die größte jemals präsentierte Ausstellung des Werkes des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon (geb. 1957). Zu sehen sind 1200 Arbeiten, Zeichnungen, Flyer, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen. Die Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben.

In den 1980er Jahren sind Pettibons Themen der Verfall der Hippie-Kultur sowie die Repression der etablierten Gesellschaft. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Familien-, Rassen- und Geschlechterbeziehungen, Religiosität und dem Krieg in Vietnam. In den frühen Zeichnungen arbeitet er mit bitteren, präzise gesetzten Pointen. Später erreicht sein Werk einen neuen Höhepunkt in großformatigen farbigen Zeichnungen, in denen er, desillusioniert und wütend, scharfe Kritik an der Politik von George W. Bush und dem amerikanischen Krieg im Irak übt.

RAYMOND PETTIBON – HOMO AMERICANUS, BIS 11. SEPTEMBER 2016
SAMMLUNG FALCKENBERG, HAMBURG-HARBURG

Kaukasische Schnecken in Hamburg

Schnecken sind nicht als besonders agil bekannt. Doch genau damit sind sie besonders wertvoll für die biogeografische Forschung: Wo man sie aufsammelt, sind sie in der Regel auch heimisch – im Gegensatz zum Beispiel zu einem Schmetterling auf Durchreise. Ihre Verbreitung, ihre Anpassungen an die Umweltbedingungen und ihre vielfältigen Erscheinungsformen können wichtige Fragen der Artentstehung beantworten. Ein Team des Centrums für Naturkunde (CeNak) hat im Kaukasus ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt und präsentiert seine Arbeit ab März in einer Sonderausstellung im Zoologischen Museum. Ein Tipp für Gross und Klein, besonders Empfehlungswert ist für die Familien mit Kindern.

Interview mit Prof. Dr. Bernard Hausdorf

Sonderausstellung „Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion“  im Zoologischen Museum der Universität Hamburg, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg.

Die Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite http://www.caucasus-snails.uni-hamburg.de/index.html finden.

Picassos Fenster zur Welt

von 6. Februar 2016 0 No tags Permalink 10
Foto: Robert Doisneau

Das Motiv des Fensters zieht sich durch das gesamte Werk Picassos, denn es war für ihn ein Symbol der Malerei. Es thematisiert das Sehen, vermittelt zwischen Innen und Außen und es steht für künstlerische Selbstreflexion. Immer wieder befasste sich Pablo Picasso mit dem Motiv des Fensters.

Als 18-Jähriger malte Picasso in seinem Atelier in Barcelona seine erste Folge von Fensterbildern und das Atelierfenster wurde als Schnittstelle zwischen Künstler und Welt eingeführt. Die Ausstellung „Fenster zur Welt“ versammelt rund 40 Gemälde, Zeichnungen und druckgraphische Werke aus allen Schaffensphasen Picassos.

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Bucerius Kunstforum, Rathausmarkt, Hamburg, 6. Februar bis 16. Mai 2016

FLUIDITY

Die Transformation der Gesellschaft und die künstlerische Praxis haben sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Um diese Veränderungen, ihre Auswirkungen auf die Kunst und ihre politischen Debatten geht es in der Diskussion, die der Kunstverein mit dem Projekt FLUIDITY anstößt. Die konzeptuelle Kunst der sechziger Jahre zielte auf eine Abschaffung des Kunstwerks als materielles Werk zugunsten von Idee und Konzept, um die Öffnung eines in sich geschlossenen Kunstfeldes zu ermöglichen. Kunstformen der neunziger Jahre sollten die Strukturen des Kunstfeldes durch Partizipation aufbrechen und dynamisieren.

In unserer hochtechnisierten und digital vernetzten Welt, die als dematerialisiert oder fluide bezeichnet werden kann, hat sich die Öffnung der Kunst jedoch als trügerisch herausgestellt. Beide Epochen werden in FLUIDITY durch die konzeptuellen Werke einer jungen, digitalen und damit auch dematerialisierten Generation erweitert, die aber neue Strategien entwickelt, sich den heutigen Fragestellungen zu stellen. Die Gruppenausstellung FLUIDITY zieht die Spuren der konzeptuellen Kunst und der „Dematerialisierung“ von den sechziger Jahren bis heute nach und verweist auf gesellschaftliche Tendenzen wie die Entwicklung der neoliberalen Ökonomie, die Verflüssigung von Werten und Währungen, die Immaterialisierung von Arbeitsprozessen und zeigt, wie sich diese in der politischen Kunst widerspiegeln.

Kunstverein in Hamburg
30.1. – 10.4.2016, Eröffnung: 29.1., 19 Uhr

NILS KNOTT – „PLATEAUX DES BUFFIN“

von 4. November 2015 0 No tags Permalink 11

Die Galerie Feinkunst Krüger zeigt vom 08. bis zum 28. Oktober neue Zeichnungen, Objekte und Installationen des Hamburger Künstler Nils Knott.

„Schauen Sie sich die einzelnen Arbeiten genau an, sprechen Sie nicht zu viel, lassen Sie sich nicht ablenken, denken Sie nicht an Ihre Wäsche zu Hause im Trockner oder an Ihren nächsten Arztbesuch.Die Kunst von Knott spricht zu Ihnen, wenn Sie zuhören. Wenigen passiert dies und die Glücklichen, die eine solche Ansprache erlebt haben, sind für lange Zeit beschenkt. Die Arbeiten können Sie verführen, vertraute Wege zu verlassen. Die Arbeiten können Sie dazu verleiten, sich auf die Pirsch zu begeben. Auf die Spuren eines Mannes, der nicht wie wir ist. Auf die Spuren zu einer ersehnten Ungewissheit, einer unerhörten Wahrheit und Unglaublichkeit“, schreibt  der Hamburger Künstler Patrick Farzar über die  knottschen Ausstellung.

Nils Knott -Vernissage am Samstag den 07. November ab 20.00 Uhr.

Feinkunst Krüger – Kohlhöfen 8 -20355 Hamburg