MASTERPIECES Mashup IV

von 26. Juni 2017 0 No tags Permalink 4

Für die Ausstellung „Masterpieces – Mashup IV“ hat die Kuratorin Molina Ghosh Kunstwerke von 32 Künstlern versammelt. Im Vorfeld besuchte Ghosh alle Künstler in ihren Ateliers. Im persönlichen Gespräch über das jeweilige Schaffen und die künstlerische Arbeit, bat sie die Künstler, ihr das jeweilige Masterpiece für eine Ausstellung in der Barlach Halle K anzuvertrauen.  In der Kunstgeschichte machen andere die Werke anderer zu Meisterwerken. In dieser Ausstellung geht es um die eigenen, ganz persönlichen Favoriten der Künstler, welche sie in der Ausstellung präsentieren.

​David Borgmann – Strainger Things 1

Über Mashup:

Mashup ist seit 2014 eine temporäre Leipziger Galerie ohne festen Standort, die jungen, professionell arbeitenden, aber bisher noch unbekannteren Künstlerndie Möglichkeit bietet, mit international etablierten Künstlern auszustellen, darüber hinaus in den Austausch zu treten und sich zu vernetzen. Motte von Mashup: „Einer ist keiner, zwei sind mehr als einer. Sind wir aber erst zu dritt machen alle anderen mit“.

Rayk Goetze –Heil (Detailansicht)
Barlach Halle K – Klosterwall 13 – 20095 Hamburg -Vernissage: 30.06.2017, Fr., 18:Uhr, Laufzeit: 29.06 bis 01.07.2017 -Öffnungszeiten: Fr-Sa. 10:00 – 20:00 Uhr
Fragen oder Terminvereinbarung für eine Führung: Molina Gosh, Tel. 0176 8 300 42 04

Erotische Kunst und Literatur in der Boutique Bizarre

Erotische Auftragsarbeiten und Burlesque Art der Künstlerin Sherin L’Artiste bilden die Schwerpunkte der kommenden Ausstellung in der Galerie der Boutique Bizarre, die am 8. Juni 2017 um 19.00 Uhr zur Vernissage einlädt. Passend zum Thema Erotik und Leidenschaft liest die Berliner Autorin Theresa S. Grunwald aus Ihrem Buch „Die Bändigung des Biestes“.

Ausstellungsdauer
8. Juni bis 24. Juli 2017

Boutique Bizarre. Reeperbahn 35. Hamburg. Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 02.00 Uhr

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Die Bändigung des Biestes – Lesung

Theresa S. Grunwald, Autorin des Luxury Kink Blogs www.coeurdumal.com, wird mit Ihrer Präsenz und einer Lesung aus ihrem Buch „Die Bändigung des Biestes“ den Abend bereichern.


Erotik im Auftrag

Diese Ausstellung zeigt die intimsten Exponate, die Sherin auf ihrer Reise durch das Land der Erotik und Fantasie gesammelt habe. Aufträge erotischer Kunst führen sie nicht selten zu Bildideen, die ihr vormals fremd waren und eine außerordentliche Bereicherung ihrer Bilderwelt sind. Zum ersten Mal stellen ihre Kunstmäzene die Originale der Auftragsarbeiten zur Verfügung.


Burlesque Art

Burlesque ist eine ihrer liebsten Inspirationsquellen geworden. Neben einigen Arbeiten des Burlesque Kalenders 2018 werden einige Skizzen, die während des Hamburger Burlesque Festival 2017 entstanden sind, zu sehen sein. Ein wunderschönes Potpourri verschiedenster Charaktere und Darbietungen. Zeichnungen unserer lokalen Größen Belle La Donna, Eve ChampagneHedo Luxe, Golden Treasure, Nathalie Tineo (The Sinderellas) u.a. sind auch dabei. In diesen Arbeiten zeigt Sherin ihre ganz persönliche Wahrnehmung dieser Welt des Glamours und unendlicher Fantasie.

 

 

IMPERFECT CHAOS // OPENING NIGHT


Die Hafen City lockt mit einer neuen Topadresse. Und heute ist die perfekte Gelegenheit, I raum I, das kreativ schaffende Kollektiv, in all seinen Facetten kennen zu lernen. Denn I raum I öffnet heute Abend ab 18 Uhr die Türen für ROCKET_0027 und seine Raketenwerke. In Schwarz und Weiß, in allen Formaten, bis zu drei Meter Höhe, beeindrucken die Grafiken mit Details und Raffinesse. Mal mehr, mal weniger abstrakt drehen sich alle Werke um – wie könnte es anders sein – Raketen und die Fahrt ins All. Dazu gibt es Musik von Clashes, die Zwillinge von Art & Brothers, Hamburgs unaufhörlich brodelndem Veranstalter-Kollektiv.

Wir dürfen uns also auf eine Abend nicht von dieser Erde freuen.

I raum I bittet um Anmeldung unter rsvp@raum-hamburg.com.

 

Shanghaiallee 18
20457 Hamburg

Lili Reynaud Dewar im Kunstverein

von 19. September 2016 0 No tags Permalink 15
Lili Reynaud Dewar, Performance: Teeth, Gums, Machines, Future, Society, 2016, Memphis

In ihrer ersten großen Einzelausstellung im Kunstverein in Hamburg verknüpft die französische Künstlerin Lili Reynaud Dewar  Science-Fiction mit Rapmusik sowie Diskursen in einer Installation, die gleichsam den Ausstellungsraum füllt und seine Grenzen erweitert. Das Kernstück der Ausstellung bildet eine großformatige Videoarbeit, die das Vor und Während einer Performance in Memphis, Tennessee, zeigt. Auf einer muschelförmigen Betonbühne werden Auszüge aus einem sozialistisch-feministischen Manifest rezitiert, während vier lokale Stand-up-Komiker dazu improvisieren. Dieses Stimmengewirr wird zusätzlich von einem Noise-Musiker untermalt.

Lili Reynaud Dewar hat in den vergangenen Jahren ein komplexes Werk entwickelt, das beständig um die Begriffe der kulturellen, sozialen und auch emotionalen Identität kreist, wobei sie immer wieder auf verschiedene künstlerische und gesellschaftliche Freiheitsbewegungen und Subkulturen des 20. Jahrhunderts zurückgreift. Sie bricht ganz bewusst mit Konventionen und Traditionen, um diese zu untersuchen und einen Denkraum zu erschaffen, in dem die Betrachter sich ihr eigenes Bild machen können und müssen.

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Von Sneaker-Sammlern

von 30. Mai 2016 0 No tags Permalink 1

Fisch1985 ließ sich Joschka Fischer in Turnschuhen zum hessischen Landesminister vereidigen . Dies trug ihm damals noch den Spott-Namen Turnschuhminister ein. Sneaker haben sich still, heimlich und leise vom zweckgebundenen Turnschuh in die Mitte unserer Gesellschaft geschlichen. Rund um die Welt sind sie zu einem entscheidenden Accessoire des modernen Großstadtmenschen geworden.

Etwa ein Dutzend große Marken – und hunderte von kleinen – streiten sich um die Gunst der Käufer, und dies immer weniger mit Preiskämpfen, sondern vielmehr mit coolem Image und hippem Design.

MKG_Sneaker_KOI_Morphing

Die Sneaker Ausstellung im MKG handelt vom erstaunlichen Aufstieg des Turnschuhs in den letzten dreißig Jahren. Als erste größere Schau zum Thema in Deutschland behandelt sie das Phänomen der Sneaker-Kultur aus verschiedenen Blickwinkeln, beleuchtet ihre Bedeutung in der Jugendkultur, das Design, die Marketingstrategien der Hersteller und die Sammlerszene. Gezeigt werden insgesamt rund 280 Exponate, darunter rund 140 Paar Schuhe, historische, von berühmten Sportlern getragene und ausgewählte Preziosen von privaten Sammlern.

Designer und Customizer wie Sebastian Thies oder Henriette Wagener kommen zu Wort und Sammler erzählen Geschichten über ihre Eroberungen.  Sneaker. Design für schnelle Füße entstand in Zusammenarbeit mit zahlreichen Sammlern, die sich oft nur ungern von ihren besten Stücken trennen.

MKG_Sneaker_Gebr_Dassler_Olympia-Rennschuh_1936

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, bis 28. August 2016

Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch

Anlässlich des 500. Todesjahres von Hieronymus Bosch beleuchtet das Bucerius Kunst Forum, wie seine phantastischen Szenerien der Hölle und drastischen Schilderungen des Sündhaften die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts prägten. Gezeigt werden über 90 Arbeiten von Künstlern der folgenden Generation, die Boschs Bildsprache aufgriffen, über die Druckgraphik verbreiteten und weiterentwickelten.

Fünfhundert Jahre nach seinem Tod wird Hieronymus Bosch international in Superlativen geehrt. Seine Heimatstadt ’sHertogenbosch zeigte bis vor wenigen Tagen eine große Retrospektive und Ende Mai eröffnet die Bosch-Ausstellung in Madrid.

Dass Bosch eher als Exzentriker, gar pathologischer Fall oder Vorläufer des Surrealismus galt, lässt leicht übersehen, wie berühmt und einflussreich er bereits zu Lebzeiten und im Jahrhundert nach seinem Tod war. Diesem Aspekt widmet sich Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch.

Die Bildschöpfungen und Sujets von Hieronymus Bosch wurden von Künstlern der folgenden Generation rezipiert und erreichten vor allem über das im 16. Jahrhundert aufblühende Medium der Druckgraphik eine enorme Reichweite.

Sie zeigen die irrwitzigen Monster der Unterwelt, mahnen vor Sünden und Lastern, illustrieren Sprichwörter und ironisieren menschliche Dummheiten. Als um 1600 die Angst vor Verdammnis und Hölle nachlässt, richten sich die moralisierenden Szenen auf das Diesseits, und die erschreckenden Mischwesen wandeln sich zu unterhaltsamen Grotesken.

Bruegel, Pieter (1525–1569)(Invnetor), Heyden, Pieter van der (1530–15729(Stecher) zugeschrieben: Das Schlaraffenland; Kupferstich und Radierung auf Bütten, 210 x 283 mm (beschnitten), SKD Kupferstich-Kabinett Dresden A 30294 Bastelaer 147, Hollstein Dutch ]Flemish III.283.147 ? Foto: Herbert Boswank

Bruegel, Pieter (1525–1569)(Invnetor), Heyden, Pieter van der (1530–15729(Stecher) zugeschrieben: Das Schlaraffenland; Kupferstich und Radierung auf Bütten, 210 x 283 mm (beschnitten), SKD Kupferstich-Kabinett Dresden A 30294 Bastelaer 147, Hollstein Dutch ]Flemish III.283.147 ? Foto: Herbert Boswank

Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch vom 4. Juni bis 11. September 2016 im BUCERIUS KUNSTFORUM
Etwa 80 Kupferstiche und Radierungen. Diese werden ergänzt durch rund 15 Gemälde und geschnitzte Architekturelemente, die zum Teil erstmals öffentlich gezeigt werden.

soirée und salon

von 2. Mai 2016 0 No tags Permalink 6

Die totale Abstraktion der Kunst, das ist die Musik

Für die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven war Musik ebenso wichtig wie die übrigen Kunstgattungen. Ab 1980 schuf sie musikalische Kompositionen, indem sie die in ihren Werken enthaltenen Datumsangaben in Musik umwandelte.

Als Hanne Darboven damit anfing, ihre Kalenderdaten in Musik zu verwandeln, entwickelte sie dafür eine ganz spezielle Art der Notation: Sie verknüpfte jede Ziffer von 0 bis 9 mit einer Position im musikalischen Fünfliniensystem (wobei von unten nach oben gezählt wird) und wandelte so die Ziffern jedes Datums in Noten um. Dabei überließ sie die Ausarbeitung von vielen Details dieses Prozesses anderen, denn sie verzichtete auf die Angabe von Notenschlüsseln und ließ die Tonhöhe der Halbtöne offen. So entstanden aus den übertragenen Daten repetitive Melodien, die sich jedoch in Tempo, Lautstärke und Artikulation entsprechend der Interpretation des Musikers unterscheiden.

Das Ensemble Resonanz spielt zu Hanne Darbovens 75. Geburtstag ihr Streichquartett op. 26.

Hanne Darboven

Gespräch und Führung: Dr. Reinhard Ermen, SWR Musikredakteur, und Dr. Petra Roettig, Einführung und Moderation: Dr. Stefan Brandt

Fr 06. Mai 18:30 Uhr 
Kunsthalle im Lichthof der Galerie der Gegenwart.

 

KLUB DER KÜNSTE: LATE NIGHT

von 12. April 2016 0 No tags Permalink 11

Kunst meets Klub: Offene Workshops • Tanzen in den Deichtorhallen 

Die erste »Late Night« des »Klub der Künste« der Deichtorhallen startet am 15. April . Der »Klub der Künste« der Deichtorhallen wurde für junge Menschen von 16 bis  23 Jahren gegründet, um eine künstlerische Grundbildung als Sprungbrett in kreative Berufsfelder zu ermöglichen.
Am 15. April diskutieren prominente Gäste wie Michel Abdollahi (Gewinner Deutscher Fernsehpreis 2016, Performance-Künstler, Literat, Journalist und Moderator des Kampf der Künste), unter der Überschrift »Perspektive Kunst: Freie Kunst als Berufsfeld« über persönlichen Misserfolge und Höhenflüge als Künstler. Der Star des Hamburger Poetry-Slams David Friedrich tritt, die Street Art School Hamburg »Stencil art on vinyl« bietet Worksshops, und ab 21 Uhr ist die Tanzfläche für den DJ Line Up mit JC Ravenport, Neal Porter und Mingo Starr. Junge deutsche Fotografie ist in der Ausstellung »gute aussichten« zusehen und Eindrücke von der bisherigen Workshops und Veranstaltungen des  Klub der Künste werden präsentiert.

PERSPEKTIVE: KUNST?

Die Late Night des KLUBs DER KÜNSTE
Fr, 15. April 2016, ab 18 Uhr
Special Guests: Michel Abdollahi und David Friedrich
DJ-Line Up: Mingo Starr, Neal Porter, JC Davenport
Freier Eintritt

Michel Abdollahi Presse

PROGRAMM

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Lange Nacht der Museen

von 9. April 2016 0 No tags Permalink 6

Heute öffnen bei der 16. Langen Nacht der Museen in Hamburg 60 Häuser von 18:00 bis 02:00 Uhr wieder die Türen zu ihren Sammlungen und Ausstellungen. Rund 800 Veranstaltungen stehen auf dem spartenübergreifenden Programm: Führungen, Musik, Tanz, Theater, Filme, Lesungen, Vorträge und unterschiedlichste Mitmach-Aktionen. Ob mitreißende Trommel-Performances mit Einstürzende-Neubauten-Drummer N.U. Unruh im Museum für Kunst und Gewerbe, Schokoladenverkostung im Speicherstadtmuseum, norddeutsche Barmeisterschaften im Kunsthaus Hamburg oder Urwal-Forschung im Geologisch-Paläontologischen Museum – das inspirierende Programm wendet sich an alle, die gerne auf Entdeckungstour gehen.