Ab ins Backhaus!


Wir haben es gerade getestet: Es ist bei Hitze angenehm kühl und wenn es wieder kälter ist wunderbar gemütlich.

Das ehemalige Backhaus am Waldrand ist ein besonders schöner Ort zum Entschleunigen und Entpannen. Es wird allen gefallen, die Stille mögen oder als Ausgleich zum hektischen Stadtleben suchen. Es liegt in einem winzigen Dorf in Niedersachsen, in der Nähe der Lüneburger Heide, ca. eine Stunde von Hamburg entfernt.

Das rustikale kleine Häuschen hat eine ländlich-nostalgische Atmosphäre. Mit dem noch im Original enthaltenen Brotbackofen, handgefertigten Terracotta-Fliesen, Holzdielen und schönen alten Möbelstücken strahlt es Lässigkeit und Gemütlichkeit aus.

Auf einer kleinen Terrasse mit Blick ins Grüne kann gefrühstückt werden und für den Abend gibt es einen überdachten Sitzplatz mit Grillmöglichkeit. Das gesamte Grundstück ist umzäunt, so dass Hunde frei herumlaufen können.

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Man schläft im großen Schlafzimmer im Giebelraum über dem alten Backofen. In einem anderen Schlafzimmer im Erdgeschoss gibt es ein weiteres Doppelbett. Insgesamt können bis zu fünf Personen hier übernachten. Für den Kaminofen steht hinter dem Haus ausreichend Brennholz zur Verfügung.

Das Alte Backhaus hat sehr sympathische Eigentümer, die auch gerne Tipps für Ausflüge in die Umgebung geben. Es kann über FeWo direkt gebucht werden.

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Altes Backhaus, in Haarsdorf

„SULIKO“ und die georgische Tafelkultur in Hamburg

Unlängst wurde in Hamburg das erste georgische Restaurant eröffnet. Das war überfällig, denn den meisten Metropolen der Welt gibt es georgische Restaurants schon lange.

„Mit der Eröffnung unseres Restaurants im Herzen von Hamburg wollen wir Ihnen ein Gefühl der Gastfreundlichkeit und Festlichkeit vermitteln“, steht auf der Webseite des Restaurants.

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Kisiskhevi, Georgien

Täglich und überall wird in Georgien ein Trinkspruch erhoben – auf die Liebe und die Sehnsüchte, auf die Götter und die Mythen. Gastfreundschaft ist einer der Inhalte der georgischen Tafelkultur. „Der Gast ist Gottes Gesandter“ – dieser Spruch, in Georgien gebräuchlich, stellt in seinem christlichen Verständnis eine natürliche Fortsetzung archaischer Traditionen dar. Mehr über die Tafelkultur in Georgien erfahren Sie hier.

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Das Afrikahaus im Kontorhausviertel

Elephant Gate. Afrikahaus. Hamburg.

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Im Herzen der Innenstadt Hamburgs, im historischen Kontorhausviertel, zwischen der Einkaufsmeile Mönckebergstraße, dem Rathaus und der Speicherstadt im Hafen liegt das Afrikahaus. Bewacht am Toreingang an der Großen Reichenstraße 27 von einer lebensgroßen Bronzefigur eines afrikanischen Kriegers mit Speer und Schild.

Ebenfalls am schmiedeeisernen Toreingang an der Straße befindet sich eines der besten Steakrestaurants Hamburgs: Das Estancia Steaks. Übrigens, Reservierung empfiehlt sich, da es gerade mittags recht gut besucht ist. Im Sommer kann man bei sonnigem Wetter im auch im Innenhof speisen, das von zwei mächtigen Elefanten bewacht wird.

Das Afrikahaus wurde 1899 nach den Plänen von Martin Haller als Firmensitz der Reederei Woermann erbaut. Martin Haller gilt als einer der prägenden Hamburger Architekten der Jahrhundertwende, der durch mehrere Kontorhäuser und Villen sowie mit dem Rathaus das Stadtbild Hamburgs mitgestaltete.

Haller nutzte die hafennahe Lage des Afrikahauses am Gröninger Fleet und die künstlerische Gestaltung der Fassaden, um die überseeischen Handelsbeziehungen der Reederei Woermann zu unterstreichen. Entstanden ist ein einmaliges Beispiel Hamburger Architektur vor internationalem Hintergrund.

Im Februar 1999 wurden in dem denkmalgeschützten Ensemble modernste und funktionale Nutzflächen fertig gestellt. Neben dem Schwerpunkt der zeitgemäßen Ausstattung wurde die Sanierung in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz der Stadt Hamburg durchgeführt. So ist es möglich, heute wieder typische Stilmerkmale wie Gußstützen, Kappendecken, Stiltüren sowie das Wandmosaik mit afrikanischen Motiven und die Portalelefanten in einem funktionalen und atmosphärischen Umfeld zu zeigen.Im Rahmen der Tradition befindet sich das Afrikahaus auch heute noch in Familienbesitz.

Heute sitzen im Afrikahaus hamburger viele Digitalagenturen aus der New Economy.

Köhler-Hof calling!

Durchatmen auf dem Landsitz.

So sehr ich das Großstadtleben liebe, so sehr genieße ich die Landluft. Klösterliche Ruhe findet man kurz hinter den Toren Hamburgs, nur eine Stunde nördlich im Landkreis Dithmarschen. Hier liegt der Köhler-Hof inmitten des flachen Marschenlandes, charakteristisch für seine endlose Weite. Norddeutsche Gelassenheit wird hier gelebt. Zeit bekommt eine neue Wertung. Akkus laden garantiert.

Der modern restaurierte Bauernhof war einst das Wohnhaus der fünfköpfigen Familie Köhler. Jetzt sind alle Kinder ausgeflogen und der Westflügel wird an Feriengäste vermietet. Im Osten leben die Gastgeber im ehemaligen Architekturbüro.

In der individuellen Ferienwohnung haben sechs bis acht Personen Platz. Damals genutzt als Getreidespeicher wurde die Wohnung als offene Wohnloft konzipiert. Das Schmuckstück der Landresidenz ist eine uralte Stahlwendeltreppe aus der Gründerzeit, die den großzügigen Wohn- und Essbereich mit der verglasten Galerie verbindet.

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Der parkähnliche Garten ist voller alter Obstbäumen, kunterbunter Stauden und duftender Kräuter. Schmetterlinge fliegen, Hasen hoppeln, Spatzen zwitschern. Barfuss geht es durchs weiche Gras oder schlammige Watt: die Nordsee mit ihren Gezeiten ist nur zehn Minuten mit dem Auto oder 45 Minuten auf dem Fahrrad entfernt. Kenner sagen, der Wind ist sanfter als an der Ostsee. Die Flachlandschaft kommt sowieso jedem Radler entgegen!

Übrigens: auch für Familien mit Kindern ist der Köhler-Hof ein Paradies! Denn hinter dem Haus können kleine Entdecker im angrenzenden Naturkindergarten Löwenzahn bauen, basteln und spielen.

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Hier tut atmen gut!

Köhler-Hof, in Trennewurth

Kunstwerke aus Ton und Glas

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Am Wochenende 5. und 6. September treffen sich 140  Künstler der Bildenden und Angewandten Kunst, Maler, Grafiker, Designer, Bildhauer und Objektkünstler sowie Werkkünstler unterschiedlichster klassischer Metiers und zeigen ihre Werke im Schloss Reinbek. In den historischen Räumen, den Arkaden, dem Innenhof sowie dem Park des aufwändig restaurierten Renaissance-Schlosses, das nahe Hamburg gelegen ist, demonstrieren sie ihre künstlerischen Ausdrucksformen, wie Originalität, Kreativität und Perfektion.

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Eine der ausstellenden Künstlerinnen ist Tina Bach, die dort Objekte, Raumschmucke und Hörnchen-Vasen, meist aus gemischten Tonen und  aus Fusing-Glas zeigen wird.

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Tina Bach stellt in ihrem Atelier in der Uckermark  Arbeiten  aus verschieden farbigen, teilweise selbst gefärbten Tonen her, die auf der Scheibe zu Gefäßen, Kugeln und anderen Formen verdreht werden. Dabei entstehen an der Oberfläche des Tons einzigartige, nicht mehr wiederholbare Zeichnungen, die an Landschaften erinnern. Um diese Muster zu erhalten, bleiben die Objekte zu mindestens teilweise unglasiert und ungeglättet. Diese Technik ist auch das Markenzeichen ihrer Gefäßkeramik.

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Tina Bach

Ein anderes Spezialgebiet  von Tina Bach ist die Kunst des Raku, einer speziellen Brenntechnik für Keramik, die in Japan im 16. Jahrhundert entwickelt wurde. In ihrem Atelier in der Uckermark brennt Tina Bach diese einzigartigen Keramiken selbst und gibt auch Kurse, in denen man die Arbeit mit Ton erlernen kann. Dort kann man die Kunstwerke auch kaufen oder bestellen.

Ausstellung KUNSTWERK – WERKKUNST – 5.9.2015 bis 6.9.2015, Schloss Reinbek

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Tina Bach – Keramik-Atelier, Kurse und und Laden in der Uckermark, Oberuckersee

Café Entenwerder 1

Auf’s Rad und nichts wie hin: Ins neue eröffnete Café Entenwerder 1, das auf einer Pontonanlage in der Elbe liegt.

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Am besten man fährt auf dem neuen wunderbaren Radweg, der hinter den Deichtorhallen beginnt und direkt an der Elbe entlang zum Entenwerder Park führt. Am Süd-Ost-Ende des Parks weisen rosa Flaggen und ein bunter BlumenwagenFullSizeRender (6) den Weg über eine mehr als 100 Jahre alte, aber neu renovierte Brücke, die zum Café führt.
Das Cafégebäude wurde aus zwei rosa Schiffscontainern gebaut, die gut in die Umgebung passen. Auf dem Ponton dienen rustikale Duckdalben als Sitzplätze und Tische, die mit originellen, ausgedienten Industriemöbeln und Pflanzencontainern lässig arrangiert wurden.

 

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Im Café gibt es Kaffeespezialitäten von den Public Coffee Roasters, die ihre köstlichen Kaffeebohnen schon seit Langem in Rothenburgsort rösten. Außerdem gibt es Craft Beer, saisonale Köstlichkeiten und wechselnde Kuchen. Am Wochenende gibt es außerdem ein leckeres Frühstück.

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Von allen Plätzen hat man einen Blick aufs Wasser und kann hier wunderbar entspannen, lesen oder klönen.


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Initiiert wurde das coole, lobenswerte Ponton-Projekt, auf dem im nächsten Frühjahr auch  eine soziale Segelschule für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung gestartet werden soll, übrigens, von dem Hamburger Modedesigner Thomas Friese und seiner Tochter Alexandra Friese.

Café Entenwerder 1 (Rothenburgsort), Hamburg
Mo-Fr 12–22 Uhr, Sa 10–22 Uhr ,So 10-18 Uhr

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Gutshaus und Alte Schule Rensow

Sommerzeit ist Ausflugszeit und besonders wenn es so warm ist, wie jetzt, möchte man raus in die Natur und am liebsten in einem See baden.

An einem der letzten Wochenende haben wir ein wunderschönes Gutshaus entdeckt, dass in einem winzigen Dorf in Mecklenburg liegt, umgeben von weitflächiger Natur und in der Nähe von schönen Badeseen.

Gutsherr Knut Splett-Henning und seine dänische Frau Christina Ahlefeld-Laurvig haben das Anwesen 2002 gekauft und seitdem liebevoll renoviert und eingerichtet.

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Die Fundamente des Hauses wurden bereits 1690 im Mittelalter errichtet und sind als Kellergewölbe erhalten. Der Flügelbau im frühen Barock war ursprünglich ein Fachwerkbau. In einem barocken Saal ist heute die Küche untergebracht in der Knut für seine inzwischen fünfköpfige Familie,  Freunde und Gäste kocht.

Das Gutshaus hat vier Gäste-Apartments für zwei bis vier Personen, die wie das ganze Haus mit echten Antiquitäten eingerichtet sind.

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Unweit vom Gutshaus entfernt entfernt haben sie auch die Alte Schule Rensow saniert und dort zwei weitere Ferienwohnungen eingerichtet. Hier heißt das Motto „Wabi Sabi“, ein Begriff, der  in Japan mit einem einfachen und komfortablen Leben verbunden wird, frei von der Last materieller Dinge.

 

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Der Einrichtungsstil erinnert auch an „Shabby Chic“ und Wohnungen für zwei bis vier Gäste sind einfach, aber charmant und gemütlich. Lediglich von außen hat das alte Haus seinen DDR-Look behalten.

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Hinter dem Haus weiden Schafe und im Garten des Gutshauses laufen Pfauen umher und es werden alte Gemüsesorten angebaut. Die Landschaft ist weit leer ist und nichts bremst den Blick über riesige Weiden, Felder und Wiesen, die von Kornblumen und Klatschmohn gesprenkelt sind. Einfach schön!

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Gutshaus Rensow| Alte Schule Rensow | 17168 Rensow | Tel.: 039972/ 56288 & 0171/ 1277050 | info@gutshaus-rensow.de

Fahrradtour mit der Critcal Mass

Letzten Freitag habe ich mich zum Radfahren verabredet. Klingt ein bisschen unspektakulär finden Sie? Naja, aber es waren doch ziemlich viele feierfröhliche Menschen. Angeblich waren wir in den Spitzenzeiten über 6000. Ich bin also um viertel vor sieben zum Planetarium gefahren. Da standen schon etliche Grüppchen herum. Einige hatten es auf dem Rasen bequem gemacht, Flaschen mit Bier und Schorle kreisten. Auffällig waren vielleicht die vielen aufgehübschten Räder. Gitarrenmusik erklang, aus einer anderen Ecke war ein Ghettoblaster zu hören. Ach und es gab selbstgebastelte Seifenblasenmaschinen, die unablässig Poesie in die laue Sommerluft pusteten.

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Hier wollt ihr jetzt auch alle hin, wetten?

Hach, so eine kleine Sommerschwärmerei, das muss jetzt sein. Es wäre ja auch egoistisch, wenn ich dieses Kleinod für mich behielte! Also: der Bredenbeker Teich, dieser schmucke kleine Badesee im Nordosten, gleich hinter der Stadtgrenze von Hamburg. Umrahmt von den rauschenden Bäumen des Ahrensburger Waldes liegt er da, zum Weinen idyllisch. Das Wasser schimmert dunkelgrün, ab und zu schwuppst ein Haubentaucher hoch, es ist so irre schön und friedlich hier. Man kommt nur über eine staubige Schotterpiste hin, am Kassenhäuschen legt man seine 2,50 Euro (mit Auto 4) hin und taucht ein ins Paradies. Der anliegende Campingplatz hat das Gelände gepachtet, aber außer dem Kassenhäuschen merkt von dem Campingleben nichts. Selbst im Hochsommer ist es nie voll.  Wunderbar weich und kühl ist das Wasser, wer will, darf im verborgenen Teil des Sees nackt ins Wasser steigen. Das einzig Blöde: Um 19 Uhr machen sie zu. Gerade im Sommer ist das verrückt, weil dann das Licht am schönsten ist. Manchmal presche ich nach Feierabend hin und komme kurz vor Schluss angehetzt. Der Gong, der die Badenden zur Eile mahnt, hat dann schon geschlagen. Aber wenn ich  ein bisschen quengele, lassen mich die Kassenfrauen meist durch. Und dann tauche ich schnell nochmal ein ins pure Sommerglück.

Und hier ist seine Adresse: Wulfsdorfer Weg, 22949 Ammersbek, 15. Mai bis 15. September, 10 – 19 Uhr. Kostet 2,50 plus Auto 1,50.

Grün! Raus! Jetzt!

Als ich gestern durchs Blankeneser Treppenviertel stromerte und davon tagträumte, wen ich am liebsten aus seinem hübschen Häuschen werfen würde, um selber einzuziehen, merkte ich wieder: Hamburg ist gerade maximal grün! Grün wohin man nur sieht, sattes, gieriges, strotzendes Grün. Die Büsche, Bäume und Sträucher wissen gar nicht mehr, wohin mit all ihren saftigen Blättern und jungen Trieben… reinbeißen will man da. Pinke Rhododendren pieken einem fast schon penetrant ins Auge; lila Flieder, roter Klatschmohn, blaue Kornblumen balzen um die Wette. Bunt, prall, schön. Angeber. Und der Geruch erst.  Ein Rausch ist das. Natur-Porno, reine Therapie-to-go. Also danken wir dem blöden Nieselwetter der letzten Wochen, dass es unser Hamburg so fürsorglich gegossen hat, und uns den maximal grünen Frühsommer beschert. Das Schöne ist, dass man nicht mal weit rausfahren muss, kaum verlässt man das Haus, drängelt sich die erste Baumkrone ins Blickfeld. Wem das nicht reicht: hier ein paar Inspirationen für schöne Hamburg-Spaziergänge. In dem Sinne, genug gebloggt, Jacke an und raus.