Unterhaltsame Lektionen für guten Smalltalk

 

Sie sind auf eU1_978-3-87134-787-0.inddine Party eingeladen treten ein, Leute stehen zusammen, plaudern, lachen, und Sie kennen –  niemanden. Ein Albtraum.

Auch Alexander von Schönburg, Journalist und society-geboren, kennt solche Momente. Er ist in den Salons und auf den Partys dieser Welt quasi aufgewachsen und gibt unterhaltsam Einblick in seine Welt.  „Smalltalk: Die Kunst des stilvollen Mitredens“ heißt sein Buch, das Do’s und Dont’s des gepflegten Geplänkels beschreibt. Welche Themen sich für welchen Zweck eigenen und warum es im Gespräch mit Wichtigtuern prima funktioniert, deren letztes Wort einfach zu wiederholen (der Papageientrick). Manchmal ein bisschen abgehoben, aber zum Teil sehr lustig.

Ein paar Lektionen:

  1. Unsicherheit ist okay. Jeder, wirklich jeder, kennt das. Nur diese verspannte Lächeln, das man dann gern aufsetzt, das sollte man lassen.
  2. Entspannt, gelassen sein – so ist es gut. Die Situation beobachten, schön Ruhe bewahren: Alle im Saal, die Großen wie die Kleinen, wir sitzen im selben Boot.
  3.  Nicht gleich Witze und viele lustige Sachen erzählen, das ist uncool und zeigt sehr deutlich, dass Sie Anschluss suchen.
  4. Überhaupt keine Witze erzählen
  5.  Nicht alles gaaaaanz toll finden. Das unoriginell und langweilt. Lieber mal eine freche These wagen, die zum Widerspruch einlädt.
  6.  Nicht mit Bildung protzen, die Leute nicht mit Vorträgen quälen. Keine Besserwissereien.
  7.  Nie fragen: Wohin fahren Sie in Urlaub? Was arbeiten Sie so?
  8.  Peinliche Gesprächspausen meiden. Notfallfrage: Was war heute Ihr schönstes Erlebnis?
  9.  10. 11.  Zuhören, zuhören, zuhören. Die größte Kunst überhaupt. Geneigtes Interesse bezirzt jedes Gegenüber, weil jeder am liebsten von sich erzählt.
 Das Buch ist bei Rowohlt erschienen.
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