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„Das bewegende Porträt einer Familie im Konflikt zwischen Israel und Palästina“

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Ein vor Kurzem erschienenes Buch über ein absolut aktuelles Thema: Als die Sonne im Meer verschwand von Susan Abulhawa. Die Autorin erzählt in ihrem zweiten Roman von heimatlosen Familien, von Krieg, Frieden und auch Hoffnung.

Susan Abulhawa, als Kind palästinensischer Flüchtlinge in Kuweit und Jordanien aufgewachsen, weiß, wovon sie schreibt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung schildert sie die Suche der amerikanischen Psychologin Nur nach ihrer Heimat als einen Teil der palästinensischen Tragödie. Die Suche endet in Gaza. Die Not der Flüchtlinge dort ist für Nur ein Schock. Doch endlich lernt sie ihre Wurzeln kennen und spürt zum ersten Mal so etwas wie Geborgenheit. Immer tiefer taucht sie in die Geschichte ihrer Familie ein, die untrennbar mit dem politischen Konflikt zwischen Israel und Palästina verflochten ist. Und sie ahnt, dass sich ihr Leben in Gaza für immer verändern wird …

Ein ernstes und überwältigendes aber zugleich sehr unterhaltsames und aufschlussreiches Buch, welches sich zu lesen lohnt!

Und für alle die, wie ich auch, mehr über die Hintergründe des Werkes und die Autorin selber erfahren möchten, wäre die Lesung aus Als die Sonne im Meer verschwand mit Susan Abulhawa und Oda Thormeyer am 08. Juni 2015 in der Hamburger Hafencity sicherlich interessant! Weitere Infos zu dieser Veranstaltung gibt es auf www.harbourfront-hamburg.com.

»Abulhawa verleiht dem Konflikt zwischen Israel und Palästina ein menschliches Gesicht.«
Publishers Weekly

 

Der Feiertag für Bücherfreunde

Heute ist ein Feiertag – es ist der 20. Welttag des Buches!

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Im Jahr 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“ und somit zu einem internationalen Feiertag der Bücher, des Lesens und der Rechte der Autoren.

Das 20-jährige Welttags-Jubiläum kann jeder feiern. Auf der Website meinherzbuch wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen eine virtuelle Fotowand eingerichtet. Begeisterte Leser, ob jung oder alt, können hier bis zum 31. Mai ein Bild mit ihrem Lieblingsbuch der letzten 20 Jahre und ein kurzes Statement posten, um so Teil der Welttags-Bewegung zu werden…. und um einen von 20 BücherSchecks im Wert von je 100 Euro zu gewinnen.

Ich finde die Aktion prima und wenn ich mich für ein Lieblingsbuch entscheiden kann, dann werfe ich mich mal so richtig in Schale und mache auch mit. Was ist mit Ihnen?

Verheissung

Krimi geht immer. Von Jussi Adler Olsen sowieso. Und wenn auch noch Kommissar Carl Mørck die Ermittlungen in einem spannenden Fall übernimmt, könnte das doch nun wirklich schon fast eine Garantie für ein gutes Buch sein… Finden Sie auch?

Dann habe ich heute mal wieder einen absolut heißen Buchtipp mit passender Lesung noch in diesem Monat für Sie!

Im April kommt der sechste Fall für das Sonderdezernat Q in die deutschen Buchläden:
Verheißung
17 Jahre lang recherchierte der Polizeikommissar Christian Habersaat, um den Fall einer kopfüber in einem Baum hängenden toten Frau zu lösen – vergeblich! Kurz nachdem er Carl Mørck um Hilfe in diesem mysteriösen Fall bittet kommt er ums Leben und auch sein Sohn stirbt nur wenig später. Mørck und seine Assistenten übernehmen den Fall und begeben sich selbst in tödliche Gefahr…

In seinem sechsten von zehn geplanten Büchern, das übrigens auf der dänischen Insel Bornholm spielt, verspricht der Autor Jussi Adler Olsen viele bisher nicht gelüftete Geheimnisse der Protagonisten preiszugeben und scheint zudem ein äußerst überraschendes Ende für uns bereit zu halten…

Hier geht es zur ausführlicheren Leseprobe.

Noch vor der Veröffentlichung von Verheissung. Der Grenzenlose stellt Jussi Adler Olsen seinen neuesten Krimi bei uns in Hamburg vor. Die Festivalmacher des Harbour Front Literaturfestivals sind auch außerhalb der eigentlichen Festivalsaison nicht untätig und haben gemeinsam mit dtv und der Buchhandlung Heymann die Lesung am Montag, den 16. März 2015, im Audimax der Universität Hamburg organisiert. Der Autor wird auf der Bühne von Margarete von Schwarzkopf als Moderatorin und Peter Lohmeyer, der den deutschen Text liest, unterstützt.

Karten sind auch über die Website des Harbour Front Literaturfestivals zu erwerben.

Seine Inspiration zu diesem neuen Buch nahm der Autor nach eigenen Angaben übrigens aus den nächtlichen Tarot-Sendungen im spanischen TV-Programm, dementsprechend mystisch angehaucht dürfte die Story sein.

Ich bin gespannt und freue mich auf den 16. März!

Lesung mit George R. R. Martin in Hamburg

Der Autor der Buchvorlage zu der seit 2011 laufenden Erfolgsserie Game of Thrones besucht unsere schöne Hafenstadt und liest, eingeladen von den Festivalmachern des Harbour Front Literaturfestivals in Zusammenarbeit mit dem Blanvalet Verlag, im Congress Center Hamburg:

Das Lied von Eis und Feuer“, im Englischen „A Song of Ice and Fire“, ist ein Epos von George R. R. Martin. Zwischen 1996 und 2011 sind fünf Bände in der englischen Originalfassung erschienen, zwei weitere sind geplant. In der deutschen Ausgabe im Blanvalet Verlag wurden die ursprünglichen Bände in jeweils zwei Bände aufgeteilt, sodass sie bislang zehn Bände umfasst. Hinzu kommen drei deutsche Novellen, die aber vor der Romanhandlung spielen und zusammen unter dem Titel „Der Heckenritter von Westeros“ im Penhaligon Verlag veröffentlicht wurden. Im März 2015 erscheint bei Penhaligon „Westeros. Die Welt von Eis und Feuer“ ein umfassendes Kompendium zu seiner großen  Saga mit zahlreichen Abbildungen, Landkarten und Stammbäumen.

Seit dem 29. Januar 2015 gibt es hier Tickets für die Veranstaltung am 21. Juni 2015 zu erwerben.

Auch wenn die Serienverfilmung sehr populär und erfolgreich ist, kann ich nur raten, wenn noch nicht getan, unbedingt auch die Bücher zu lesen. Bei fünf Bänden in Originalsprache sowie zehn Bänden in der deutschen Übersetzung wäre das schließlich auch eine tolle Überbrückung der Zeit, bis George R. R. Martin, aus dessen Feder oder Computertastatur die fantastische Welt um Westeros entsprungen ist, live und in Farbe vor uns steht.

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(Beitragsbild: (C) BLANVALET)

 

Verschenkt

Meinen heutigen Blogpost auf elbsalon.de verfasse ich ausnahmsweise nicht nur für Sie, meine lieben Leser, sondern auch im besonderen Sinne für mich selbst. Indem ich über dieses gewisse „Problem“ vor dem ich fast jedes Jahr im Dezember stehe schreibe, hoffe ich, dass mir der Ernst meiner Situation bewusst wird und ich mich sofort nach Vollendung dieses Artikels von meinem Computer losreiße und die gemütlichen Wohnung verlasse, um zu tun was getan werden muss:

WEIHNACHTSGESCHENKE KAUFEN!

Denn auch wenn es an Weihnachten nicht um Materielles geht und die Geschenke für die meisten hoffentlich nicht die Hauptsache sind, so langsam kommt ja doch die Zeit des Jahres, in der man anfängt sich Gedanken zu machen, womit man den Liebsten zu Weihnachten eine kleine Überraschung bereiten könnte – klar, einige besonders schnelle und einfallsreiche Mitenmenschen sitzen sicher schon zuhause auf einem Berg an sorgsam ausgesuchten und hübsch verpackten Aufmerksamkeiten und sehen dem großen Tag entspannt entgegen. Ich hingegen habe es bislang grade so geschafft mir zu überlegen, wer dieses Jahr von mir beschenkt wird. Danach bin ich erstmal für einige Tage  in eine Art Schockstarre verfallen, denn es hat sich über das Jahr eine beeindruckende Zahl an lieben Menschen angesammelt, die es allesamt mehr als verdienen von mir zum Fest mit einer Kleinigkeit bedacht zu werden… So langsam kann ich mich wieder bewegen und auf den Schock folgt die Panik:

WAS SOLL ICH DENN BLOß VERSCHENKEN? NUR NOCH 22 TAGE!

Leider gehöre ich nicht zu den kreativen Köpfen, die immer für jeden DAS Geschenk mit dem speziellen und unheimlich tollen persönlichen Pfiff finden. Auch mit meiner handwerklichen Begabung ist es nicht allzuweit her, sodass ich kaum einen etwas weniger spannenden Inhalt mit einer unglaublich spannenden Verpackung aufwerten kann. Also habe ich überlegt. Und mir sind die wildesten, allerschönsten, aufregendsten und gleichzeitig unrealisierbarsten Dinge eingefallen. Und dann habe ich mich entschieden:

BÜCHER!

Ich mache mich dieses Jahr von dem Gedanken frei, dass ein Buch kein kreatives Geschenk sei. Ich werde mich der besonderen Herausforderung stellen und nicht bloß irgendein, sondern für jeden das richtige Buch finden und es, dank der absolut einpackfreundlichen Form, die ich hier unbedingt noch einmal hervorheben möchte, hübsch verpackt am Weihnachtstag überreichen. Und zwar gern überreichen. Mit dem Wissen, dass ich etwas gefunden habe, womit ich dem Beschenkten eine langfristige und wirkliche Freude mache.

Natürlich findet und kauft sich das „passende Buch“ nicht von alleine und deswegen werde ich jetzt (!) losgehen und anfangen durch die Buchhandlungen zu stöbern, Klappentexte zu lesen und Empfehlungen zu sammeln. Falls Sie nun aber auch auf den Geschmack gekommen sind und das ein oder andere Buch verschenken möchten, habe ich Ihnen hier einmal fünf Bücher, die mir in den letzten Wochen und Monaten besonders gut gefallen haben und meiner Meinung nach durchaus verschenkenswert sind, aufgelistet. Weitere ausführliche Empfehlungen habe ich auf diesem Blog in der Kategorie Verlesen veröffentlicht.

  1. „Missing. New York“ von Don Winslow
  2. „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman
  3. „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion
  4. „Gone Girl“ von Gillian Flynn
  5.  „Darm mit Charme“ von Giulia Enders

In „Missing. New York“ sucht Frank Decker die vermisste siebenjährige Hailey. Eine vage Spur führt ihn nach New York – Hochspannung!

Eine brührende Geschichte über das Glücklichsein und die Verwirklichung von Träumen: „Morgen kommt ein neuer Himmel“.

Nach „Das Rosie-Projekt“ der zweite Rosie-Roman, in dem Don Tillman auf amüsante und herzerweichende Art und Weise versucht, der beste Vater aller Zeiten zu werden – gar nicht so leicht! „Der Rosie-Effekt“.

Wie gut kennt man eigentlich die Menschen, die einem sehr nahe stehen? Das fragt man sich nach der Lektüre von „Gone Girl“. Meine Meinung zur Verfilmung: Film gut – Buch besser!

Leicht und lustig erklärt. Gar nicht peinlich sondern absolut interessant: „Darm mit Charme“.

Aber egal ob oder was Sie verschenken, ich wünsche Ihnen eine besinnliche und ruhige Vorweihnachtszeit!

[Beitragsbild von kanarenexpress.com]

Frank Schätzing: „Breaking News“

9783462045277Im März veröffentlichte der Autor Frank Schätzing seinen neuen Roman „Breaking News“ und landete prompt auf Platz 1 der Bestsellerlisten.

Das Buch ist eine „atemberaubende Mischung aus Polit-Thriller und Familiensaga“ (Spiegel).

Wo immer die Welt brennt – Starreporter Tom Hagen ist an der vordersten Front dabei, zu jedem Risiko bereit. Bis er in Afghanistan den Bogen überspannt. In einer einzigen, mörderischen Nacht verliert er alles, Renommee, Geld, Zukunft. Drei Jahre später bietet sich in Israel die Gelegenheit zum Comeback. Doch was ein journalistischer Coup zu werden verspricht, entwickelt sich unversehens zu einer Hetzjagd durch die explosivste Region der Welt. Auf der Flucht vor Geheimagenten und Killern kämpft Hagen ums nackte Überleben – gegen eine Verschwörung, deren Anfänge ins koloniale Palästina zurückreichen, in eine von Mythen durchzogene Epoche, als die Saat für den Nahostkonflikt gelegt wurde…

Dieser Text ist auf dem Umschlag des Hörbuchs „Breaking News“ zu lesen und genau dieses – übrigens: Vom Autor persönlich signiert! – Hörbuch darf ich heute zwei Mal an Sie verlosen. Alles was Sie dafür tun müssen: Eine Mail an hallo@elbsalon.de schreiben – und als freiwillige Aufgabe: Schauen Sie doch mal auf die Homepage unseres Kooperationspartners Harbour Front Literaturfestival und/oder auf dessen Facebook-Seite.

Übrigens: Am 27. Septemer 2014 liest Frank Schätzing im Audimax der Universität Hamburg aus seinem neuesten Werk. Die Lesung ist untermalt von einem eigens dafür konzipierten Dolby-Surround-System und von live gesungenen Liedern der israelischen Sängerin Ofri Brin. Mehr Infos zu diesem Event finden Sie hier.

Viel Glück!

 

Thomas Hettche „Die Pfaueninsel“

Hettche, Thomas COVER Pfaueninsel

Heute wird es phantasievoll: Ich stelle Thomas Hettches neuen Roman „Die Pfaueninsel“ vor. Das Buch erschien vor einigen Tagen, am 21. August 2014.

Aber vorher ein kurzes Wort zur Historie der Pfaueninsel, die im Volksmund auch „Perle im Havelmeer“ genannt wird: Ursprünglich diente das Eiland Friedrich Wilhelm I. als Platz für seine Kaninchenzucht und hieß Kaninchenwerder. Erst Friedrich Wilhelm II. siedelte Pfauen auf der Insel an, deren Nachfahren noch heute dort leben und für Interessierte anzuschauen sind. Auf der Insel wurde durch den Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel von 1794 bis 1797 ein Schloss errichtet, das der Königsfamilie fortan als Sommerresidenz diente. Der Park wurde von 1821 bis 1834 von dem preußischen Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné nach dem Vorbild englischer Stiche gestaltet und mit wertvollen botanischen Gewächsen und Tiergehegen bestückt. Ebendiese Landschaftsgestaltung prägt auch heute noch die Pfaueninsel.

Thomas Hettches Roman spiel auf dieser Insel, zur Zeit Königin Luises und über ihren frühen Tod am 19. Juli 1810 hinaus. Es ist eine Zeit, zu der neben allerlei exotischen Tieren unter anderem auch ein Südseeinsulaner und Zwerge auf der Insel leben. Thomas Hettche läßt diese vergangene Welt wieder auferstehen, in deren Mittelpunkt er die kleinwüchsige Marie stellt, das historisch belegte Schloßfräulein der Pfaueninsel.

Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwischen den Befreiungskriegen und der Restauration, zwischen Palmenhaus und Menagerie, Gartenkunst und philosophischen Gesprächen aufwächst und der königlichen Familie bei deren Besuchen zur Hand geht, erzählt Thomas Hettche von der Zurichtung der Natur, der Würde des Menschen, dem Wesen der Zeit und der Empfindsamkeit der Seele und des Leibes.

All denjenigen von Ihnen, die mehr als nur das Buch lesen wollen, denen Berlin aber zu weit weg ist, empfehle ich Thomas Hettches Lesung, am 18. September 2014, in der Hamburger Kirche St. Katharinen.

Außerdem ist „Die Pfaueninsel“ am 07. September 2014 Thema bei Denis Scheck in der ARD Sendung „druckfrisch“!

 […] seit Kehlmanns Vermessung der Welt habe ich keinen Erzähler mehr so souverän mit Ideen spielen sehen …]

(Denis Scheck, Deutschlandfunk)

1. Lange Nacht der Literatur


Am 30. August 2014 findet in Hamburg die 1. Lange Nacht der Literatur statt! Klasse! Das mir doch direkt ein paar Zeilen wert, um Sie über ein neues und, wie ich finde, tolles literarisches Event in unserer Stadt zu informieren.

Von 18:00 bis 24:00 Uhr wird es 21 Veranstaltungen an ebenso vielen Orten geben. Einzeltickets bekommt man für 8 Euro, Kombitickets (zwei Veranstaltungen) für 12 Euro.

Meine Highlights aus dem Programm:

  • Japanische Soirée: Der aus TV und Kino bekannte Schauspieler Wanja Mues liest Haruki Murakamis Bestseller „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“. Er hat auch das Hörbuch zum Roman gesprochen. (18:00 Uhr, DAS BUCH in Eppendorf)
  • Volker Weidermann liest aus seinem Werk „Ostende 1936 –Sommer der Freundschaft“, einem Roman über die deutschen Schriftsteller im Exil. (18:00 Uhr, Bücher & Co.)
  • Finn-Ole Heinrich liest aus seinem zweiten Erzählband „Gestern war auch schon ein Tag“. (20:00 Uhr, Buchhandlung Recht-Ullrich) – Der Autor bekommt übrigens am 11. September 2014 das „Hamburger Tüddelband“ als bester Geschichtenerzähler des Jahres verliehen. Mehr Infos hierzu unter: www.harbourfront-hamburg.com

Als spannendes Finale wird um 22:00 Uhr im Literaturhaus Hamburg erstmalig der mit 10.000 Euro dotierte Buchhandlungspreis durch die Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler an eine besonders engagierte Buchhandlung in Hamburg verliehen. Der Literaturkritiker Denis Scheck und der Leiter des Literaturhauses, Rainer Moritz, moderieren den Abend und sprechen über Kindheitserinnerungen, ihre Ansprüche an eine richtig gute Buchhandlung und darüber, welche Vorlieben sie ansonsten hegen und pflegen. Die Musik des Hamburger DJ JaskoDisko sorgt für die richtige Stimmung zu später Stunde.

Infos zur Anmeldung und dem Ticketverkauft gibt’s hier.

Alles wird gut, und zwar morgen!

Wer kann schon wissen, dass man auch im Chaos das Glück finden kann?

Bücher[Mahoni, Toni: Alles wird gut, und zwar morgen. Galiani Berlin, 2014.]
 

Der Protagonist Toni Mahoni (alkoholgeschädigt) findet sich jäh mit dem Ende seiner Beziehung konfrontiert. Sein Freund Meta Mallorca überredet ihn, Urlaub auf dessen Lieblingsinsel zu machen… Nichts Besonderes eigentlich, bis beide auf einer rauschenden Party der Schönen und Reichen landen und Toni in einem Anfall von Liebeshunger eine wertvolle Statue kaputt macht. Blöd, dass der Villeninhaber „irgendein hohes Tier“ im spanischen Kulturministerium und die Statue, eigentlich ansässig im Nationalmuseum, nur „geliehen“ ist. Mahoni hat sich also nullkommanix zum einen handfesten Ärger und zum andern einen Deal mit den handgreiflichen Söhnen des Ministers eingehandelt: Als „richtig berühmter Bildhauer“ ausgegeben macht er sich daran, einen würdigen Ersatz für das zerstörte Kunstwerk zu finden. Und dieses Vorhaben entpuppt sich zu einer regelrechten Odyssee, die ihn und alle, die ihm helfen wollen, für eine ganze Zeit in Atem hält!

Absolut komisch, irgendwie abgefahren und sehr unterhaltsam! Mein Tipp, wenn es mal keine schwere Kost, sondern eine lustig-leichte Geschichte sein soll. Vielleicht im Sommerurlaub, für diejenigen von Ihnen, die den noch vor sich haben?!

Und natürlich kann ich Ihnen auch mal wieder sagen, wo und wann Sie den Autor live erleben können: Na klar, beim Harbour Front Literaturfestival! Toni Mahoni liest am 14. September 2014 im Nochtspeicher.

 

 

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Der Buchmarkt in Zahlen & Hamburg als Literaturstadt

BücherFoto: Jonas Wölk

„Man muss ja schließlich wissen, womit man es zu tun hat“, sage ich immer und deswegen kommen wir heute mal zu ein paar Zahlen, Daten und Fakten rund um mein allerliebstes Thema: Literatur.

Im vergangenen Jahr, also 2013, haben die deutschen Verlage insgesamt 81.919 Titel in Erstauflage herausgebracht. Zählt man die Neuauflagen hinzu, dann waren es sogar 92.600 Titel. Bei 10.978 dieser Werke handelte es sich um Taschenbücher. Hierbei steht Belletristik mit 33,8% Anteil am Gesamtumsatz an erster Stelle der Warengruppen. Es folgen Kinder- und Jugendbücher mit 15,8% und Ratgeber mit 14,5%. Ausgehend von der Titelproduktion der Erstausgaben belegt Hamburg für das Jahr 2013 den dritten Platz des Rankings der wichtigsten Verlagsorte. 4.661 neue Werke wurden von unseren Verlagen herausgegeben. Vor uns, auf den zweiten Platz, schaffte es München (8.238) und den Titel „Wichtigster Verlagsort“ holte sich Berlin (9.278). [Quelle: Börsenblatt]

Bleiben wir mal in Hamburg: Neben den großen Verlagshäusern, wie Hoffmann und Campe, Rowohlt, dem Carlsen-Verlag oder der Oetinger-Gruppe, gibt es in der Hansestadt auch zahlreiche kleinere Verlage. Im Bereich Kinder- und Jugendbuch ist unserer Stadt führend und auch als Talentschmiede für Illustration und Graphic Novel einzigartig in Deutschland.

Für an dieser Materie Interessierte findet, unter dem Titel „Die Buchmacher. Wie in Hamburg Literatur entsteht“, am 11. September 2014 eine kostenlose (!) Veranstaltung zur Hamburger Literaturszene im NDR Radio Haus statt. Weitere Infos hierzu finden Sie unter www.harbourfront-hamburg.com.

Und wer sich näher mit Hamburgs Spezialgebiet, Graphic Novel, auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich wärmstens den Internationalen Graphic Novel Salon, am 18. September 2014.

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