Auma Obama liest in Hamburg

von 20. April 2016 0 No tags Permalink 8

Das ‚6. Lesen ohne Atomstrom‘ widmet sich ab dem 21. April Hamburgs ‚Atomdorf‘, das die Sperrung des Hafens für Atomtransporte verhindert. Sieben Tage stehen wieder viele prominenteste Autoren und Künstler auf Hamburgs Bühnen Auma Obama, die Schwester des US-Präsidenten, Beate Klarsfeld, Michel Abdollahi. Katja Riemann und Axel Milberg sowie zwei Dutzend weitere Schriftsteller und Schauspieler.

Auma Obama ist Germanistin, Autorin, weltweit gefragte Referentin – und die Schwester des US-Präsidenten. Sie verehrt das Werk Heinrich Bölls und hat in Deutschland promoviert. Und sie hat ihr erstes Buch ausschließlich in deutscher Sprache geschrieben: »Das Leben kommt immer dazwischen –Stationen einer Reise«. Das Buch der zeigt nicht nur ihre Lebensstationen und ihre Beziehung zu ihrem Bruder Barack, sondern es gewährt äußerst interessante Einblicke in die Gedankenwelt der junger Kenianer

Auma Obama wurde im entlegenen Weiler Gendia in Kenia geboren, unmittelbar nachdem das Land seine Unabhängigkeit erkämpft hatte. Sie wuchs zunächst bei ihrer Mutter und den Großeltern, später bei ihrem Vater und einer amerikanischen Stiefmutter auf. In englisch geprägten Internaten erzogen, verließ sie schließlich Kenia, um in Heidelberg zu studieren. Das Leben in gegensätzlichen Kulturen löste Gefühle der Entfremdung und Einsamkeit in ihr aus und ließ ein Bewusstsein für afrikanische Identität erwachen. Später stand für sie fest: Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ihrer Heimat ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Heute lebt Auma Obama mit Tochter und Lebensgefährten in Nairobi und engagiert sich für internationale Erziehungsprojekte.

AUMA OBAMA , Rainer Burchardt DAS LEBEN KOMMT IMMER DAZWISCHEN

21.4.2016 Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr, Laieszhalle – Studio E

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